Ausarbeitung, 1986
29 Seiten
1. Die intensiv erweiterte Reproduktion
1.1. Die sozialistische Intensivierung
1.2. Der wissenschaftlich-technische Fortschritt – der entscheidende Intensivierungsfaktor
1.3. Die Effektivität und der ökonomische Nutzeffekt
2. Ausgewählte Rechtsvorschriften zur Planung und Abrechnung von Maßnahmen des wissenschaftlich-technischen Fortschritts
3. Die Planung von Wissenschaft und Technik
3.1. Der Inhalt und die Aufgaben des Planes Wissenschaft und Technik
3.2. Ausgewählte Probleme bei der Planung w.-t. Maßnahmen
3.3. Einschätzung der dargestellten Planungsprobleme
4. Die Kontrolle von w.-t. Aufgaben
4.1. Das Ziel und die Aufgaben der Kontrolle von Forschung und Entwicklung
4.2. Ergebnisse der Kontrolle von Forschung und Entwicklung
4.3. Schlußfolgerungen aus den Kontrollergebnissen
5. Abrechnung des Planes Wissenschaft und Technik
5.1. Inhalt und Aufgaben der Abrechnung
5.2. Die Durchführung der Abrechnung w.-t. Maßnahmen
5.3. Einschätzung der dargestellten Abrechnungsprobleme
6. Schlußbetrachtung
Das Hauptziel der vorliegenden Arbeit besteht darin, anhand ausgewählter wissenschaftlicher Einzeluntersuchungen die Anwendung geltender Rechtsvorschriften bei der Planung, Kontrolle und Abrechnung von Forschungs- und Entwicklungsthemen zu analysieren. Dabei wird insbesondere untersucht, wie unter dem Gesichtspunkt der wirtschaftlichen Rechnungsführung eine höhere Effektivität in Forschung und Entwicklung erreicht werden kann und welche Mängel bei der praktischen Umsetzung der Rechtsvorschriften bestehen.
3.2. Ausgewählte Probleme bei der Planung wissenschaftlich-technischer Maßnahmen
Einige Probleme bei der Planung wissenschaftlich-technischer Maßnahmen, die in Einzeluntersuchungen sichtbar wurden, sollen an dieser Stelle zusammengefaßt dargestellt werden.
In dem untersuchten Betrieb VEB Elektronische Geräte Burgstädt gibt es einige Probleme hinsichtlich der Ermittlung des Zuschlagsatzes der Gemeinkosten für die Abteilung Forschung und Entwicklung auf der Basis des Lohnes. Es werden mangels einer aussagefähigen Kostenstellenrechnung Pauschalsätze verwendet. Weiterhin wird festgestellt, daß diese Ungenauigkeiten in der Planung zu Schwierigkeiten in der Plandurchführung führt, die negative Wirkungen auf die Gewinnentwicklung haben. Dies wirkt sich besonders bei den nichtplanbaren Kosten (312,6 TM) aus. (/31/ Vgl. (29), S. 11 f).
Die Qualität der Planung im Stadtbauamt Halle wird als gut eingeschätzt. Die ökonomischen Zielstellungen werden erfüllt bzw. übererfüllt. "Diese guten Ergebnisse wurden erreicht, weil eine Vielzahl wissenschaftlich-technischer Maßnahmen früher als geplant in die Praxis überführt werden konnten." (/32/ Vgl. (30), S. 20)
Einem anderen Betrieb wurde nur die Kennziffern Arbeitszeiteinsparung, Arbeitskräfteeinsparung und Energieeinsparung übergeben. "Dem Betrieb wird keine Zielstellung vorgegeben, wieviel Prozent der Selbstkostensenkung oder Arbeitszeiteinsparung durch Maßnahmen des Planes Wissenschaft und Technik abzudecken sind." (/33/ Vgl. (30) S. 22)
1. Die intensiv erweiterte Reproduktion: Erläutert die theoretischen Grundlagen der sozialistischen Intensivierung und die Rolle des wissenschaftlich-technischen Fortschritts als zentraler Faktor für das Wirtschaftswachstum.
2. Ausgewählte Rechtsvorschriften zur Planung und Abrechnung von Maßnahmen des wissenschaftlich-technischen Fortschritts: Stellt die maßgeblichen gesetzlichen Dokumente und Richtlinien vor, die den Rahmen für Planung und Abrechnung wissenschaftlich-technischer Arbeit vorgeben.
3. Die Planung von Wissenschaft und Technik: Analysiert den betrieblichen Planungsprozess, dessen Aufgaben sowie die daraus resultierenden Probleme bei der praktischen Umsetzung in verschiedenen Betrieben.
4. Die Kontrolle von w.-t. Aufgaben: Beschreibt die Ziele und Aufgaben der Kontrolle in Forschung und Entwicklung und wertet die Ergebnisse staatlicher Kontrollen zur Einhaltung ökonomischer Vorgaben aus.
5. Abrechnung des Planes Wissenschaft und Technik: Behandelt die Notwendigkeit und Durchführung der Abrechnung, weist auf Mängel in der Nachweisführung hin und schlägt Verbesserungen vor.
6. Schlußbetrachtung: Fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer exakten Planung und Kontrolle zur Steigerung der ökonomischen Effektivität in Forschung und Entwicklung.
Intensivierung, Wissenschaftlich-technischer Fortschritt, Planung, Kontrolle, Abrechnung, Forschung und Entwicklung, Volkswirtschaft, Ökonomischer Nutzeffekt, Pflichtenheft, Rechtsvorschriften, Effektivität, Kostenrechnung, Betriebswirtschaft, Sozialistische Reproduktion, Betriebspläne.
Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung staatlicher Rechtsvorschriften zur Planung, Kontrolle und Abrechnung von Forschungs- und Entwicklungsthemen in DDR-Betrieben, mit dem Ziel, die ökonomische Effektivität zu steigern.
Die zentralen Themen sind die sozialistische Intensivierung, die betriebliche Planung von Wissenschaft und Technik, die Kontrollfunktion der Hauptbuchhalter sowie die exakte Abrechnung der ökonomischen Ergebnisse aus Forschungs- und Entwicklungsvorhaben.
Das Ziel ist es, auf Basis von Einzeluntersuchungen Mängel bei der Umsetzung geltender Rechtsvorschriften aufzuzeigen und Möglichkeiten zu identifizieren, wie eine wirtschaftliche Rechnungsführung die Effektivität von Forschung und Entwicklung verbessern kann.
Die Arbeit nutzt die Analyse von Rechtsvorschriften in Kombination mit der Auswertung von Fallstudien und Praxisberichten aus verschiedenen Kombinaten und Betrieben.
Der Hauptteil gliedert sich in die Bereiche Planung, Kontrolle und Abrechnung von wissenschaftlich-technischen Maßnahmen, wobei jeweils gesetzliche Vorgaben mit der betrieblichen Praxis und den dabei auftretenden Problemen verglichen werden.
Wichtige Begriffe sind Intensivierung, wissenschaftlich-technischer Fortschritt, Effektivität, Pflichtenheft, betriebliche Planung, Kostenrechnung und ökonomischer Nutzeffekt.
Das Pflichtenheft dient als verbindliche Grundlage für Finanzierung, Steuerung und Leistungsbewertung. Ohne ein ordnungsgemäßes Pflichtenheft fehlt der Planungsbasis die notwendige Präzision, was zu ineffizientem Ressourceneinsatz führen kann.
Die Staatliche Finanzrevision prüft, ob die Betriebe die ökonomischen Zielstellungen und die Qualität der Pflichtenhefte einhalten, und stellt sicher, dass der Nutzen aus Forschungs- und Entwicklungsprojekten tatsächlich in die Plan- und Bilanzrechnung einfließt.
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