Bachelorarbeit, 2013
74 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Ziel der Bachelor Thesis
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Client Arten
2.1.1 Fat Client
2.1.2 Thin Client
2.1.3 Zero Client
2.1.4 Virtual Client
2.2 Architekturmöglichkeiten
2.2.1 Klassisches Client-Server-Netz
2.2.2 Server-based Computing bzw. Thin Client Architektur
2.2.3 Bring Your Own Device
3 Vorgehensweise und Methodik
3.1 Literaturreview
3.2 Schritte des Literaturreviews
3.3 Morphologischer Kasten
3.4 Schritte des morphologischen Kastens
4 Untersuchungsverlauf
4.1 Auswahl der Client Architekturen
4.2 Entwicklung der Suchstrategie
4.3 Literaturauswahl und Bewertung
4.4 Literaturauswertung
4.4.1 Auswertung Bring Your Own Device
4.4.2 Auswertung Thin Client Architektur
4.4.3 Vergleich zwischen Thin Client und BYOD Architektur
5 Erstellung des morphologischen Kastens
5.1 Auswahl der bestimmenden Parameter
5.2 Aufstellung des morphologischen Kastens
5.3 Morphologischer Kasten als Entscheidungshilfe
5.3.1 Allgemeine Abgrenzungen
5.3.2 Morphologische Matrix für kleine Unternehmen
5.3.3 Morphologische Matrix für mittlere Unternehmen
5.3.4 Morphologische Matrix für Großunternehmen
6 Fazit
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, Entscheidungsträgern bei der Auswahl der optimalen IT-Client-Architektur für ihr Unternehmen zu unterstützen. Dabei wird untersucht, wie unterschiedliche Client-Modelle, insbesondere "Bring Your Own Device" (BYOD) und "Thin Client"-Architekturen, im Vergleich zur klassischen PC-Arbeitsplatzumgebung hinsichtlich verschiedener Unternehmenskriterien abschneiden.
1 Einleitung
Wie sieht der IT Arbeitsplatz der Zukunft aus? Mit dieser Frage beschäftigen sich zahlreiche Experten der IT Branche. Besonders der aktuelle Trend, private IT-Endgeräte für den dienstlichen Gebrauch im Unternehmen zuzulassen, wird in diesem Zusammenhang kontrovers diskutiert. Laut einer Studie des IT-Dienstleisters Accenture vom Oktober 2011 setzen bereits 67 Prozent der Angestellten in Deutschland private IT-Geräte für dienstliche Zwecke ein. Rund 18 Prozent der Befragten setzen sich hierbei sogar über die geltenden IT-Richtlinien ihrer Unternehmen hinweg und nutzen ihre privaten Geräte trotz eines Verbotes.
Dies geht sogar so weit, dass einige Bewerber die Möglichkeit der Nutzung des privaten Gerätes voraussetzen und als Bedingung für ein mögliches Beschäftigungsverhältnis ansehen. Auch die Accenture-Studie belegt, dass jedem fünften Befragten die neueste Technik am Arbeitsplatz wichtig erscheint und ein Kriterium bei der Arbeitgeberwahl darstellt. Doch es gibt noch weitere Vorteile, die der aktuelle Trend laut Expertenmeinungen mit sich bringt. Private IT-Geräte sind oft leistungsfähiger und attraktiver für die Mitarbeiter. Viele Endgeräte werden heute oft zuerst für den privaten Gebrauch entwickelt und innoviert, anstatt diese für den professionellen Markt bereitzustellen.
Hinzu kommt noch, dass bei dem angesprochenen Trend die Effizienz der Mitarbeiter steigen und ein Kostenvorteil beim Support der Geräte entstehen soll. Den Besitzern wird bei dieser These eine gewisse Kenntnis über das eigene Gerät unterstellt, da die Einrichtung im privaten Gebrauch meist durch den Nutzer selbst erfolgt. Laut dem US Marktforschungsinstitut Gartner könnten mit solch einem Modell sogar bis zu 40 Prozent der operativen IT Supportkosten in einem Unternehmen eingespart werden. Diese und noch weitere Vorteile deuten darauf hin, dass der dienstliche Einsatz privater Endgeräte ein zukünftiges IT Clientmodell einiger Unternehmen darstellen könnte. Auch Mark Diamond, CIO Business Services der Royal Bank of Scotland, ist der Meinung, dass der breite Einsatz solch eines Modells durchaus sinnvoll ist und im Grunde unumgänglich sein wird.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des sich wandelnden IT-Arbeitsplatzes ein und thematisiert den Trend zum dienstlichen Einsatz privater Endgeräte (BYOD) sowie die alternative Thin-Client-Architektur.
2 Theoretische Grundlagen: In diesem Kapitel werden grundlegende Endgerätearten wie Fat Clients, Thin Clients und Zero Clients sowie verschiedene Architekturmodelle wie das klassische Client-Server-Netz und BYOD erläutert.
3 Vorgehensweise und Methodik: Hier werden die angewandten Methoden, namentlich das systematische Literaturreview und der morphologische Kasten als Werkzeug zur Entscheidungsfindung, detailliert beschrieben.
4 Untersuchungsverlauf: Dieses Kapitel beinhaltet die Durchführung der Literaturrecherche, die Auswertung der gesammelten Daten zu BYOD und Thin Clients sowie den Vergleich der beiden Ansätze mit dem klassischen Modell.
5 Erstellung des morphologischen Kastens: Hier erfolgt die Zusammenführung der Analyseergebnisse in ein morphologisches Schema, um anhand der Parameter Personal, Sicherheit und Unternehmensgröße Handlungsempfehlungen für unterschiedliche Unternehmenstypen zu geben.
6 Fazit: Das Fazit fasst die Untersuchungsergebnisse zusammen und stellt fest, dass je nach Unternehmensanforderungen verschiedene Architekturmodelle zu favorisieren sind, wobei eine Einheitslösung nicht existiert.
IT-Client-Architektur, BYOD, Thin Client, Server-based Computing, Arbeitsplatzrechner, IT-Supportkosten, Morphologischer Kasten, Entscheidungsmatrix, Datensicherheit, Personalstruktur, Unternehmensgröße, IT-Infrastruktur, Virtual Desktop Infrastructure, IT-Consumerization, Kosten-Nutzen-Analyse
Die Arbeit befasst sich mit dem Vergleich verschiedener IT-Client-Architekturen, um Entscheidungsträgern bei der Wahl einer geeigneten Lösung für ihr Unternehmen zu helfen.
Die Arbeit untersucht schwerpunktmäßig die Modelle "Bring Your Own Device" (BYOD) und Thin-Client-Architekturen im Vergleich zur klassischen Unternehmens-IT.
Das Ziel ist es, Kriterien für die Auswahl einer geeigneten Architektur zu definieren und Entscheidungsträgern eine individuelle Handlungsempfehlung basierend auf Parametern wie Unternehmensgröße und Sicherheitsbedürfnissen zu geben.
Die Arbeit nutzt ein systematisches Literaturreview zur Datengewinnung und einen morphologischen Kasten als Instrument zur strukturierten Entscheidungsfindung.
Der Hauptteil umfasst die theoretischen Grundlagen der IT-Geräte, die detaillierte Vorgehensweise bei der Literaturrecherche, die Auswertung der Ergebnisse und die Erstellung von Entscheidungsmatrizen.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören IT-Client-Architektur, BYOD, Thin Client, IT-Sicherheit, Personalkriterien und Wirtschaftlichkeit von IT-Systemen.
Aufgrund hoher anfänglicher Investitionskosten für Server und Lizenzen sowie der Notwendigkeit einer gewissen kritischen Masse an Arbeitsplätzen, wird der wirtschaftliche Nutzen für kleine Unternehmen oft als nicht garantiert angesehen.
Die Empfehlungen variieren stark: Während BYOD für kleine Unternehmen vor allem in Umgebungen mit geringem Sicherheitsbedarf für bestimmte Mitarbeiterklassen sinnvoll sein kann, wird es bei größeren Unternehmen aufgrund der Ressourcen für ein professionelles Sicherheitsmanagement auch in komplexeren Szenarien in Betracht gezogen.
Die Mitarbeiter werden in unterschiedliche Nutzerklassen eingeteilt, da je nach Tätigkeitsprofil (z.B. "High Performance Worker" vs. "Task Worker") unterschiedliche Anforderungen an IT-Leistung, Mobilität und Software-Flexibilität bestehen.
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