Masterarbeit, 2012
126 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1 Ausgangslage und Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2. Mobile Business
2.1 Definitionen und Begriffsabgrenzungen
2.1.1 Mobile Business
2.1.2 Mobile Commerce
2.2 Charakteristiken
2.2.1 Ubiquität
2.2.2 Erreichbarkeit
2.2.3 Lokalisierbarkeit
2.2.4 Verfügbarkeit
2.2.5 Personalisierung
2.3 Wertschöpfungskette
2.3.1 Infrastruktur
2.3.2 Betreiber
2.3.3 Content
2.3.4 Anwendung
2.3.5 Portal
2.4 Technische Rahmenbedingungen
2.5 Endgeräte
2.5.1 Smartphones
2.5.1.1 Funktionen
2.5.1.2 Nutzungsverhalten
2.5.2 Tablet-PCs
2.5.2.1 Funktionen
2.5.2.2 Nutzungsverhalten
3. Zeitungs- und Zeitschriftenverlage
3.1 Definitionen und Begriffsabgrenzungen
3.2 Das Wirtschaftsunternehmen Presseverlag
3.2.1 Öffentliche Funktion vs. wirtschaftliche Ziele
3.2.2 Erlösstruktur
3.3 Marktstruktur
3.4 Nutzungsverhalten
3.5 Herausforderungen
4. Mobile Business in Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen
4.1 Zielgruppenpotenzial
4.1.1 Reichweiten und soziodemographische Daten
4.1.1.1 iPad
4.1.1.2 Smartphone
4.1.1.3 Zusammenfassung
4.1.2 Digitales Leseverhalten
4.2 Mobile Marketing
4.2.1 Definitionen und Begriffsabgrenzung
4.2.1.1 Mobile Direct Response Marketing
4.2.1.2 Mobile Permission Marketing
4.2.1.3 Mobile Advertising
4.2.2 Aufgaben
4.2.3 Ziele
4.3 Positionierung in der Wertschöpfungskette
4.4 Technologieentwicklungen im Mobile Business
4.4.1 Augmented Reality
4.4.2 Location-Based Services
4.4.3 Quick-Response-Code
4.4.4 Near-Field-Communication
4.5 Mögliche Geschäftsfelder
4.5.1 Mobile Entertainment
4.5.2 Mobile Infotainment
4.5.3 Mobile Commerce
5. Fazit
Die Arbeit untersucht das enorme Wachstumspotenzial des Mobile Business für Zeitungs- und Zeitschriftenverlage, um angesichts sinkender Reichweiten und Werbeerlöse im Printbereich innovative, neue Geschäftsmodelle zu identifizieren und deren Eignung zu bewerten.
2.1.1 Mobile Business
Die Determination von Mobile Business beschäftigt die Fachliteratur bereits seit einigen Jahren. Hieraus resultiert ein breites Spektrum an heterogenen Definitionsversuchen, welche im eigenen Publikationskontext den Anspruch auf Allgemeingültigkeit erheben. Eine exakte und somit eindeutige Begriffsbestimmung von Mobile Business wurde bisher noch nicht erarbeitet. Dieser Umstand ist auf die enorme Innovationskraft im mobilen Sektor zurückzuführen und zeigt zugleich, wie facettenreich Mobile Business eingesetzt werden kann. PICOT und NEUBURGER konstatieren diesbezüglich:
„Mobile Business bezeichnet jede Möglichkeit, Geschäftsprozesse und Transaktionen mit Hilfe mobiler Endgeräte auf der Basis von Mobilfunknetzen abzuwickeln.“
Nach dieser Definition kann Mobile Business, im gesamten Wirtschaftsprozess, ausschließlich über Mobilfunknetze betrieben werden. Daher muss die Leistungserbringung ebenfalls im mobilen und zugleich digitalen Umfeld erfolgen. ZOBEL fordert hingegen, auch die klassischen Geschäftsbereiche bei der Definition von Mobile Business zu berücksichtigen:
„Unter Mobile Business verstehe ich alle auf mobilen Geräten [...] ausgetauschten Dienstleistungen, Waren sowie Transaktionen. [...] Als M-Business gilt eine Transaktion dabei auch, wenn sie letztlich im klassischen Offline-Bereich zu Ende geführt wurde.“
1. Einleitung: Beschreibt die Ausgangslage der Verlage durch den Wandel im Medienkonsum und definiert das Forschungsziel der Identifikation neuer Geschäftsmodelle im mobilen Umfeld.
2. Mobile Business: Vermittelt theoretische Grundlagen, definiert mobile Begriffe, erläutert Charakteristiken wie Ubiquität und Personalisierung und stellt die mobile Wertschöpfungskette sowie Endgeräte vor.
3. Zeitungs- und Zeitschriftenverlage: Analysiert die ökonomische und gesellschaftliche Rolle von Verlagen, beleuchtet deren Marktstrukturen, Erlösmodelle und das Nutzerverhalten bei Printmedien.
4. Mobile Business in Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen: Untersucht die praktische Integration mobiler Technologien und Marketingmaßnahmen in Verlagsprozesse, analysiert Zielgruppenpotenziale und bewertet konkrete Geschäftsfelder.
5. Fazit: Fasst die zentralen Ergebnisse zur Zukunftsfähigkeit der Verlage im mobilen Sektor zusammen und zeigt auf, dass der Fokus auf digitaler Aggregation und neuen Erlösmodellen liegt.
Mobile Business, Mobile Commerce, Zeitungs- und Zeitschriftenverlage, Mobile Marketing, Wertschöpfungskette, Digitales Leseverhalten, Zielgruppenpotenzial, Mobile Entertainment, Mobile Infotainment, Augmented Reality, Location-Based Services, Quick-Response-Code, Near-Field-Communication, Erlösmodell, Medienkonvergenz
Die Arbeit analysiert die Potenziale von Mobile Business für die Zeitungs- und Zeitschriftenbranche angesichts der digitalen Transformation.
Die zentralen Themen sind die theoretische Fundierung des Mobile Business, die wirtschaftliche Lage der Verlage, die Analyse von Zielgruppenpotenzialen sowie die Bewertung technischer Ansätze wie Mobile Marketing.
Ziel ist es, potenzielle mobile Geschäftsfelder für Verlage zu identifizieren, die den Erlösrückgang im Printsegment kompensieren können.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Konzepte sowie der Auswertung aktueller Markt-Media-Studien zur Bestimmung von Zielgruppen und Nutzungsszenarien.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begriffsbestimmung, die Analyse des Verlagsmarktes, die Untersuchung des mobilen Zielgruppenpotenzials und die Darstellung von Technologieansätzen und Geschäftsmodellen.
Schlüsselbegriffe sind neben Mobile Business und Mobile Commerce insbesondere Medienkonvergenz, Mobile Marketing, Content-Aggregation und individualisierte Produktvarianten.
Sie beschreibt den negativen Kreislauf, bei dem sinkende Reichweiten die Anzeigenpreise unter Druck setzen, was zu weniger Einnahmen für redaktionelle Qualität führt, was wiederum weitere Reichweitenverluste nach sich zieht.
Tablet-PCs ermöglichen aufgrund ihrer Bildschirmgröße und intuitiven Bedienung ein mit Printmedien vergleichbares Nutzungserlebnis und eignen sich daher besonders für den Konsum von anspruchsvollen, digitalen Inhalten.
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