Diplomarbeit, 2004
91 Seiten, Note: 2,3
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Situation von Frauen mit Behinderung in der deutschen Gesellschaft und untersucht die besonderen Herausforderungen, denen sie im Alltag begegnen. Der Fokus liegt dabei auf den Bedürfnissen und Rechten von Frauen mit Behinderung und den strukturellen Barrieren, die ihre Selbstbestimmung einschränken.
Die Einleitung skizziert die Problematik von Frauen mit Behinderung in der deutschen Gesellschaft und hebt die Notwendigkeit einer geschlechtsspezifischen Betrachtung hervor. Kapitel 2 analysiert die gegenwärtige Situation von Frauen mit Behinderung in verschiedenen Lebensbereichen wie Wohnen, Freizeit, Sexualität und Elternschaft. Es werden die besonderen Herausforderungen und Diskriminierungen, denen sie begegnen, beleuchtet. Kapitel 3 präsentiert eine empirische Umfrage, die die Situation von Frauen mit Behinderung im Kreis Heinsberg in NRW genauer untersucht. Kapitel 4 beleuchtet verschiedene Ansätze zur Förderung der Selbstbestimmung von Frauen mit Behinderung, wie z.B. die Einführung von persönlicher Assistenz. In diesem Kapitel werden auch die Herausforderungen bei der Realisierung des Kinderwunsches von Müttern mit Behinderung und die Notwendigkeit der Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen mit Behinderung thematisiert. Kapitel 5 beschäftigt sich mit Peer Counseling und dessen Potenzial, die Selbstbestimmung von Frauen mit Behinderung zu stärken.
Frauen mit Behinderung, Selbstbestimmung, Teilhabe, Diskriminierung, strukturelle Barrieren, Wohnen, Freizeit, Sexualität, Elternschaft, Hilfestrukturen, Unterstützungsmöglichkeiten, Frauennetzwerke, Peer Counseling, Gewalt gegen Frauen mit Behinderung.
Frauen mit Behinderung erfahren oft eine „doppelte Diskriminierung“ – sowohl aufgrund ihres Geschlechts als auch ihrer Behinderung. Oft wird ihnen ihre Weiblichkeit und Sexualität gesellschaftlich abgesprochen.
Peer Counseling ist eine Beratungsmethode, bei der Menschen mit Behinderung andere Menschen mit Behinderung beraten, um Selbstbestimmung und Empowerment zu fördern.
Die Arbeit thematisiert die Abhängigkeiten beim Wohnen im Elternhaus, in stationären Einrichtungen und die Hürden beim Übergang zum selbstständigen Wohnen mit Assistenz.
Studien zeigen, dass Frauen mit Behinderung ein deutlich höheres Risiko für sexuelle Gewalt tragen, oft verübt durch Personen aus dem helfenden Umfeld.
Hierbei fungiert die Frau mit Behinderung selbst als Arbeitgeberin ihrer Assistenten, was maximale Selbstbestimmung über den Tagesablauf und die Hilfeleistungen ermöglicht.
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