Bachelorarbeit, 2012
91 Seiten, Note: 1,3
A – Einleitung
1. Ausgangssituation
2. Zielsetzung/Problemstellung
3. Aufbau des Projekts
B – Hybridfahrzeuge
1. Der Hybridantrieb
1.1 Micro-Hybrid
1.2 Mild-Hybrid
1.3 Full-Hybrid
1.4 Plug-in-Hybrid
2. Technologische Treiber
2.1 Die Kunden als technologische Treiber
2.2 Der Staat als technologischer Treiber
2.3 Die Hersteller als technologische Treiber
3. Kritik an der Hybridtechnologie
4. Notwendigkeit der Hybridtechnologie
5. Die Hybridtechnologie als Unterform des Elektrofahrzeuges
5. 1 Elektrofahrzeuge
5. 2 Abgrenzung zur Hybridtechnologie
C – Zielgruppen
1. Der KFZ-Hybridmarkt
1. 1 Besonderheiten des Hybrid-Automobilmarktes
1.2 Audi hybrid
2. Bildung eines Zielmarktes
3. Die Audi-Philosophie
4. Neue Zielgruppen
4. 1 Definition
4. 2 Annäherungsprozess an die neue Zielgruppe
4. 3 Sinus-Milieus
4. 3. 1 Beschreibung
4. 3. 2 Milieu der Hybridmodelle
4. 3. 2. 1 Die modernen Performer
4. 3. 2. 2 Die Postmateriellen
4. 3. 2. 3 Die Experimentalisten
4. 3. 2. 4 Die Etablierten
4. 3. 2. 5 Bürgerliche Mitte
4. 3. 3 Bewertung der Milieus
4. 3. 3. 1 Analyse der Begriffe und der Charakteristika
4. 3. 3. 2 Analyse des Bildungsniveaus, des Alters und des Einkommens
4. 3. 3. 3 Analyse der Mediennutzung
4. 3. 3. 4 Analyse der Hobbys und Standortangaben
4. 3. 3. 5 Analyse der Meinungen
4. 3. 3. 6 Gemeinsamkeiten
4.4 Zielgruppenbeschreibung der Audi AG
D – Kommunikationsinstrumente
1. Marketingkommunikation
1. 1 Definition
1. 2 Einordnung und Abgrenzung
1. 3 Instrumente
2. Eingrenzung der Kundengewinnung
3. Gewichtung der Kommunikationsinstrumente für Hybridmodelle
4. Kommunikationsinstrumente der Oberklasse Hybridfahrzeuge
4. 1 Hörfunkwerbung
4. 1. 1 Definition und Formen
4. 1. 2 Analyse
4. 2 Außenwerbung
4. 2. 1 Definition und Formen
4. 2. 2 Analyse
4. 3 Online-Marketingkommunikation
4. 3. 1 Definition und Formen
4. 3. 2 Analyse
4. 4 Ambient Media
4. 4. 1 Definition und Formen
4. 4. 2 Analyse
4. 5 Kino
4. 5. 1 Definition und Formen
4. 5. 2 Analyse
4. 6 Printmedien
4. 6. 1 Definition und Formen
4. 6. 2 Analyse
4. 7 Nutzungshinweise für Audi
E – Fazit
Diese Arbeit zielt darauf ab, effektive Kommunikationsinstrumente für die Vermarktung von Oberklassefahrzeugen mit Hybridantrieb am Beispiel der Audi AG zu identifizieren. Dabei wird untersucht, wie technologische Entwicklungen, verändertes Konsumentenverhalten und spezifische Zielgruppen (basierend auf Sinus-Milieus) die Kommunikationsstrategie beeinflussen, um Kunden nachhaltig zu gewinnen.
3. Kritik an der Hybridtechnologie
Die Hybridtechnologie gilt als fortschrittlicher gegenüber konventionellen Antriebstechnologien. Es ist naheliegend zu hinterfragen, warum nicht schon eher in diesem Bereich geforscht und entwickelt wurde. Die Antwort ist in den vielen Nachteilen zu den herkömmlichen Antriebsvarianten zu finden, die bisher von einer Weiterentwicklung abgelenkt haben. So geht zum Beispiel mit dem Vorhandensein der Hybridtechnologie ein zusätzliches Vorhandensein von mehr Technik an Bord (Elektromotor, Akkumulatoren, Inverter usw.) einher. Dadurch entsteht ein größeres Fehlerpotential im Fahrzeug. Folglich steigt auch das Gesamtgewicht des Pkw an, was zu einem Mehrverbrauch an Kraftstoff führt. Hinzu kommt der ebenfalls nicht unerhebliche Mehraufwand bei der Produktion der Hybrid-Pkw. Auch können durch die vorhandene Hochvoltleitung Bergungsmaßnahmen, insbesondere im Fall von Karosserie-Verformungen bei Unfällen, zu einem ernsthaften Problem werden.
Das größte Hindernis jedoch stellt die Batterietechnologie dar. Aufgrund einer zu geringen Leistung und Lebensdauer ist diese noch nicht ausgereift genug. Die momentane Batterieleistung schränkt somit auch die jährliche Fahrleistung ein. Hybridmodelle sind nicht für Vielfahrer geeignet, da ihre jährliche Laufleistung auf 15.000 bis 20.000 Kilometer ausgelegt ist. Demnach können nur lokale Transportbedürfnisse mit einem überschaubaren Bewegungsradius erfüllt werden. Einen weiteren kritischen Faktor stellt der Preis dar, der gegenüber einem üblichen Pkw mit vergleichbarer Leistung deutlich höher ist, nämlich rund € 8.000,- mehr als bei Vergleichsmodellen ohne Hybridtechnologie.
A – Einleitung: Beleuchtet die Notwendigkeit technischer und kommunikativer Anpassungen in der Automobilindustrie, um sich im Wettbewerb („Struggle of Life“) zu behaupten.
B – Hybridfahrzeuge: Erläutert die verschiedenen Hybridantriebskonzepte, ihre technologischen Treiber sowie Kritikpunkte und die Abgrenzung zur rein elektrischen Mobilität.
C – Zielgruppen: Analysiert den speziellen Hybridmarkt und nutzt das Sinus-Milieu-Modell, um spezifische Zielgruppen für die Audi-Hybridmodelle zu definieren und zu bewerten.
D – Kommunikationsinstrumente: Identifiziert und gewichtet geeignete Kommunikationskanäle (wie Hörfunk, Außenwerbung und Online-Marketing), um die zuvor definierten Zielgruppen effizient zu erreichen.
E – Fazit: Fasst die Ergebnisse zusammen und diskutiert die Anwendung der Erkenntnisse für den Verkaufsalltag und zukünftige Marketingstrategien der Audi AG.
Hybridtechnologie, Audi AG, Automobilmarketing, Zielgruppenanalyse, Sinus-Milieus, Kommunikationsinstrumente, Oberklasse, Kundengewinnung, Marketingkommunikation, Technologische Treiber, Elektromobilität, Markenstrategie, Media-Analyse, Werbewirkung
Die Arbeit analysiert, wie Automobilhersteller im Oberklassesegment ihre hybriden Antriebstechnologien erfolgreich vermarkten und welche Kommunikationsstrategien dabei am effektivsten sind.
Die zentralen Felder umfassen die technischen Grundlagen der Hybridantriebe, die Identifikation relevanter Zielgruppen mittels Sinus-Milieus sowie die Bewertung und Gewichtung moderner Kommunikationsinstrumente.
Das primäre Ziel ist es, einen Erkenntnisbeitrag zu leisten, mit welchen spezifischen Kommunikationsinstrumenten Audi potenzielle Kunden für seine Hybridmodelle am besten ansprechen kann.
Die Arbeit nutzt eine strukturierte Markt- und Zielgruppenanalyse unter Einbeziehung des Sinus-Milieu-Modells sowie eine bewertende Gewichtung von Kommunikationskanälen für eine zielgruppengerechte Kampagnenplanung.
Der Hauptteil gliedert sich in die technische Herleitung der Hybridantriebe, die tiefgehende Analyse der Zielgruppen (Sinus-Milieus) und eine detaillierte Untersuchung sowie Rangfolge der Kommunikationsinstrumente für Audi.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Hybridtechnologie, Zielgruppenanalyse, Marketingkommunikation und Oberklassefahrzeuge charakterisiert.
Die Philosophie „Vorsprung durch Technik“ definiert die Markenidentität und bildet den Rahmen für alle Marketingaktivitäten, um eine konsistente Botschaft von Sportlichkeit, Hochwertigkeit und Progressivität zu vermitteln.
Basierend auf der Analyse werden Hörfunk, Außenwerbung, Online-Marketing und Ambient Media als besonders wirkungsvoll für die Audi-Zielgruppe identifiziert.
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