Diplomarbeit, 2004
82 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit der Frage, inwieweit Public Private Partnerships (PPP) als Instrument zur Privatisierung von Regionalflughäfen geeignet sind. Dabei werden die verschiedenen PPP-Varianten und ihre Anwendbarkeit auf den Flughafenbereich untersucht.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in die Thematik und der Definition von Public Private Partnerships (PPP). Im zweiten Kapitel wird die Privatisierung von Flughäfen näher beleuchtet und die Gründe für die Privatisierung sowie die potenziellen Vorteile für Privatinvestoren aufgezeigt. Die verschiedenen PPP-Varianten und ihre Anwendbarkeit auf den Flughafenbereich werden im dritten Kapitel detailliert diskutiert.
Das vierte Kapitel befasst sich mit der Rolle von Flughäfen als natürliche Monopole und den damit verbundenen Regulierungsproblemen. Die Empfehlungen für einen optimalen Projekt- und Regulierungsrahmen werden im fünften Kapitel vorgestellt.
Das sechste Kapitel analysiert den aktuellen Stand der Privatisierung von Regionalflughäfen in Deutschland. Die Ergebnisse einer empirischen Untersuchung werden präsentiert und die Perspektiven für die weitere Entwicklung des Privatisierungsmodells werden diskutiert.
Im siebten Kapitel wird die Situation des Regionalflughafens Kassel/Calden näher beleuchtet. Die Argumente für einen Ausbau des Flughafens werden analysiert und die Bedeutung des Regionalflughafens für die Region Kassel/Calden wird bewertet.
Public Private Partnerships, Privatisierung, Regionalflughäfen, Flughafenwirtschaft, Regulierung, natürliche Monopole, Empirische Analyse, Kassel/Calden
PPP bezeichnet die langfristig angelegte Zusammenarbeit zwischen der öffentlichen Hand und privaten Unternehmen zur Erfüllung öffentlicher Aufgaben, hier dem Ausbau von Flughäfen.
Angesichts leerer öffentlicher Kassen und steigendem Luftverkehrsaufkommen suchen Kommunen nach privaten Investoren für Infrastrukturmaßnahmen.
Aufgrund hoher Fixkosten und fehlender direkter Konkurrenz in einer Region haben Flughäfen oft eine marktbeherrschende Stellung, was Regulierungsbedarf nach sich zieht.
Kassel/Calden dient als Fallbeispiel, um die Argumente für den Ausbau (Verkehrsverlagerung, Synergieeffekte) und die wirtschaftlichen Perspektiven zu analysieren.
Es beschreibt Informationsasymmetrien zwischen dem Staat (Principal) und dem privaten Betreiber (Agent), die durch vertragliche Gestaltung minimiert werden müssen.
Man erhofft sich mehr Effizienz, schnellere Umsetzung von Bauprojekten und eine Entlastung des staatlichen Haushalts.
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