Bachelorarbeit, 2013
36 Seiten, Note: 1,7
1. Einführung in die Problemstellung
2. Volatilität
2.1. explizite Volatilität
2.2. implizite Volatilität
2.3. Volatilitätssmile
3. Volatility Index
3.1. Berechnungsweise des VIX
3.2. Eigenschaften des VIX
3.3. VIX im Blickwinkel der Behavioral Finance
3.4. VIX im Blickwinkel der Effizienzmarkthypothese
4. Volatilität als Assetklasse
5. Handelsstrategien
5.1. Varianz und Volatility Swaps
5.2. Corridor Variance Swaps
5.3. Optionen auf den VIX
6. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial von Volatilität als Handelsstrategie und Instrument zur Portfoliodiversifikation. Das Hauptziel besteht darin, einen Leitfaden für Anleger zu entwickeln, um in verschiedenen Marktphasen die Eigenschaften des Volatility Index (VIX) für Handelsstrategien effektiv zu nutzen.
3.2. Eigenschaften des VIX
Da es sich beim VIX um einen Index handelt, kann dieser im Allgemeinen drei Chartmuster in der ex-post Betrachtung aufweisen, wie es u.a. auch bei Aktien der Fall ist. Wir können einen fallenden, steigenden oder stagnierenden Verlauf feststellen. Diese sehr vereinfachte Darstellungsweise soll lediglich eine überspitzte Visualisierung darstellen, um spätere Handelsstrategien einfacher deutlich machen zu können.
Für einen Anleger, der eine gezielte Strategie verfolgen möchte, ist es von besonderer Bedeutung zu erkennen, in welchen Bereichen der VIX schwanken und welche Begründung dieses Schwankungsmuster haben kann.
In Abbildung 2-1 können wir die Eröffnungskurse des S&P 500 (Punkte) und des VIX (Prozente) vom 02.01.1990 bis zum 17.04.2013 ablesen. Im Durchschnitt wies der VIX ein Mittel von 19,38 Prozent auf, welches durch die rote Linie verdeutlicht wird. Der S&P 500 wies hingegen im Mittel ein langfristiges Wachstum auf. Besonders die negative Korrelation der Indizes kann hieran verdeutlicht werden. So fiel der S&P 500 im Zeitraum der Insolvenz der Lehmen Brothers Bank im Jahr 2008 um 350 Punkte, wohin gegen der VIX um 40 Prozentpunkte anstieg.
1. Einführung in die Problemstellung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung von Volatilität für die Portfoliodiversifikation und die Entwicklung von Volatilitätsinvestments.
2. Volatilität: Dieses Kapitel differenziert zwischen expliziter und impliziter Volatilität sowie dem Volatilitätssmile innerhalb des Black-Scholes-Modells.
3. Volatility Index: Es werden die Berechnungsweise, die statistischen Eigenschaften sowie die theoretische Einordnung des VIX in Behavioral Finance und Effizienzmarkthypothese behandelt.
4. Volatilität als Assetklasse: Hier wird kritisch geprüft, ob Volatilität die Anforderungen an eine eigenständige Assetklasse erfüllt.
5. Handelsstrategien: Dieses Kapitel stellt verschiedene Derivate wie Swaps und Optionen vor, um Volatilität aktiv zu handeln.
6. Fazit: Das Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet den Nutzen von Volatilitätsstrategien für unterschiedliche Anlegertypen.
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Die Arbeit befasst sich mit der Nutzung von Volatilität als Handelsstrategie und der Diversifikation von Portfolios durch den Volatility Index (VIX).
Die zentralen Felder sind die theoretischen Grundlagen der Volatilität, die Analyse des VIX-Verhaltens, die Eignung von Volatilität als Assetklasse und spezifische Handelsinstrumente.
Das Ziel ist die Erstellung eines Leitfadens, der Investoren ermöglicht, basierend auf den VIX-Eigenschaften in spezifischen Marktphasen Handelsstrategien anzuwenden.
Die Arbeit kombiniert theoretische Herleitungen mit einer empirischen Regressionsanalyse der VIX-Renditen sowie einer quantitativen Analyse der VIX-Historie (Quantile).
Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Volatilität als stochastischer Größe, eine Regressionsanalyse des VIX-Verhaltens, eine Diskussion der Behavioral Finance Aspekte und die Vorstellung praktischer Finanzprodukte.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Volatilität, VIX, Portfoliodiversifikation, Handelsstrategien, Variance Swaps und Behavioral Finance charakterisiert.
Der VIX wird als Angstbarometer definiert, das nicht nur in Krisenzeiten, sondern auch bei genereller Marktunsicherheit oder zur Absicherung von Blasenbildungen steigt.
Da der VIX bei fallenden Kursen stärker reagiert als bei steigenden Kursen, können Anleger diese Gegenläufigkeit gezielt für Absicherungsstrategien (Hedging) nutzen.
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