Diplomarbeit, 2003
121 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Arbeit untersucht die deutschen Übersetzungen von Alessandro Bariccos Novecento und setzt sich kritisch mit deren Qualität auseinander. Ziel ist es, die beiden Übersetzungen von Karin Krieger und Erika Cristiani anhand von übersetzungstheoretischen Kriterien zu vergleichen und Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten aufzuzeigen. Dabei soll insbesondere die Frage geklärt werden, ob die negative Kritik an Cristianis Übersetzung durch die in Kapitel 2 dargestellte Gesamtsituation beeinflusst wurde oder tatsächlich auf objektiven Kriterien beruht.
Die Einleitung führt in das Thema der Diplomarbeit ein und beleuchtet den Konflikt zwischen Karin Krieger und dem Piper Verlag, der zur Entstehung von zwei parallelen Übersetzungen von Bariccos Werken führte. Kapitel 2 analysiert den Verlauf des Streits sowie die Reaktionen auf den Konflikt. Kapitel 3 erarbeitet die theoretischen Grundlagen und die Methode der Übersetzungskritik. In Kapitel 4 erfolgt die vergleichende Analyse der beiden Übersetzungen von Novecento, wobei der Fokus auf der Feststellung der Translatfunktion, der intratextuellen Kohärenz und der intertextuellen Kohärenz liegt. Abschließend wird eine Gesamtbewertung der Übersetzungen vorgenommen.
Alessandro Baricco, Novecento, Übersetzungskritik, Translatfunktion, Intratextuelle Kohärenz, Intertextuelle Kohärenz, Karin Krieger, Erika Cristiani, Piper Verlag, Italienische Literatur, Deutsche Literatur.
Ein Konflikt zwischen der Übersetzerin Karin Krieger und dem Piper Verlag über eine angemessene Erfolgsbeteiligung am Bestseller „Seide“, der zu Neuübersetzungen führte.
Infolge des Rechtsstreits ließ der Verlag das Werk von Erika Cristiani neu übersetzen, obwohl bereits die Fassung von Karin Krieger existierte.
Sie vergleicht Translate anhand objektiver Kriterien wie intratextueller Kohärenz und der Funktion des Ausgangstextes, um die Qualität der Übertragung zu bewerten.
Die Arbeit analysiert das Vorgehen beider Übersetzerinnen und prüft, ob negative Kritiken an der Neuübersetzung fachlich begründet oder situativ bedingt waren.
Das deutsche Urheberrecht sieht eine angemessene Beteiligung der Übersetzer am Erfolg eines Werkes vor, was der Auslöser für den dargestellten Konflikt war.
Es beschreibt den Zusammenhang und die Treue zwischen dem Ausgangstext und dem Zieltext (Translat) im Übersetzungsprozess.
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