Diplomarbeit, 2003
121 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 „Der Fall Piper“
2.1 Verlauf
2.2 Reaktionen
3 Theoretische Grundlagen und Methode
3.1 Literarische Übersetzung
3.2 Übersetzungstheoretische Grundlagen
3.3 Methode
4 Übersetzungskritik
4.1 Der Inhalt
4.2 Die Translate
4.2.1 Feststellung der Translatfunktion
4.2.2 Feststellung der intratextuellen Translatkohärenz
4.2.2.1 Die Fassung von Karin Krieger
4.2.2.2 Die Fassung von Erika Cristiani
4.3 Der Ausgangstext
4.3.1 Der Autor
4.3.2 Feststellung der Funktion des Ausgangstexts
4.3.3 Feststellung der intratextuellen Kohärenz des Ausgangstexts
4.4 Feststellung einer intertextuellen Kohärenz zwischen den Translaten und dem Ausgangstext
4.5 Gesamtbewertung der Übersetzungen
Die vorliegende Diplomarbeit widmet sich einer Übersetzungskritik von Alessandro Bariccos „Novecento“ und untersucht vergleichend die zwei existierenden deutschen Übersetzungen von Karin Krieger und Erika Cristiani, um die Qualität der Fassungen objektiv zu bewerten und den Einfluss der Entstehungssituation auf die öffentliche Rezeption zu hinterfragen.
4.1 Der Inhalt
An einem Tag im Jahr 1900, kurz nach der Ankunft des Passagierdampfers Virginian im Hafen von Boston, findet der farbige Matrose Danny Boodmann auf dem Flügel des Ballsaals der ersten Klasse in einer Zitronenkiste einen Säugling. Seine Eltern – vermutlich arme Auswanderer aus Europa – hatten das Kind, in der Hoffnung ihm ein besseres Leben zu ermöglichen, auf dem Schiff zurückgelassen.
Danny betrachtet den Jungen als ein Geschenk des Himmels, beschließt ihn zu „adoptieren“ und nennt ihn Danny Boodmann T. D. Lemon Novecento – nach ihm selbst, der Aufschrift auf der Zitronenkiste und dem Geburtsjahr des Kindes. Der Junge wächst auf dem Schiff auf, geht jedoch in keinem Hafen von Bord, weil sein Ziehvater Angst vor Schwierigkeiten mit den Behörden hat, da Novecento keine Ausweispapiere besitzt und offiziell nie geboren wurde.
1 Einleitung: Die Arbeit führt in den Konflikt zwischen der Übersetzerin Karin Krieger und dem Piper Verlag ein und formuliert das Ziel einer übersetzungskritischen Untersuchung.
2 „Der Fall Piper“: Dieses Kapitel rekonstruiert den Verlauf des Streits um Erfolgsbeteiligungen und die darauffolgenden Reaktionen in der Öffentlichkeit und Fachwelt.
3 Theoretische Grundlagen und Methode: Hier werden die wissenschaftlichen Kriterien für eine objektive Übersetzungskritik dargelegt und die methodische Vorgehensweise definiert.
4 Übersetzungskritik: Dieser Hauptteil bietet die detaillierte Inhaltsangabe, die biografischen Hintergründe zu den Übersetzerinnen und die eingehende Analyse sowie den Vergleich der verschiedenen Fassungen.
Alessandro Baricco, Novecento, Literaturübersetzung, Übersetzungskritik, Piper Verlag, Karin Krieger, Erika Cristiani, Skopostheorie, scenes-and-frames, intertextuelle Kohärenz, literarische Übersetzung, Übersetzungswissenschaft, Urheberrecht, Übersetzerstreit, Textanalyse.
Die Arbeit analysiert kritisch zwei konkurrierende deutsche Übersetzungen des Romans „Novecento“ von Alessandro Baricco.
Im Zentrum stehen der Konflikt um die Übersetzungsrechte, die theoretische Fundierung von Übersetzungskritik und der praktische Vergleich zweier Übersetzungen.
Ziel ist es, die Qualität der beiden Übersetzungen auf Basis objektiver Kriterien zu prüfen und zu beurteilen, ob die negative Kritik an einer der Fassungen gerechtfertigt war.
Es kommt ein interlingualer Mehrfachvergleich unter Anwendung der Skopostheorie und des Modells der scenes-and-frames Semantik zur Anwendung.
Der Hauptteil analysiert detailliert das Layout, die Syntax, die Lexik und die stilistischen Besonderheiten beider Übersetzungen im Vergleich zum italienischen Original.
Wichtige Begriffe sind Übersetzungskritik, intertextuelle Kohärenz, literarische Übersetzung, Urheberrecht im Verlagswesen und textorientierte Analyse.
Da Baricco stark mit Bildern arbeitet, hilft dieses Modell zu verstehen, wie der Übersetzer Vorstellungen vom Ausgangstext in die Zielsprache überträgt.
Er bildet den situativen Kontext, der möglicherweise die Rezensionen der Übersetzungen beeinflusst hat, was die Arbeit auf ihre Objektivität hin prüft.
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