Bachelorarbeit, 2011
90 Seiten, Note: 1,7
1. Kurzfassung
2. Einleitung
2.1 Physikalische Grundlagen
2.1.1 Druck
2.1.1.1 Einheiten des Druck
2.1.1.2 Druckmessung
2.1.1.3 Laplace-Gesetz, Spannung in der Gefäßwand
2.1.2 Fluss
2.1.2.1 Bernoulli Gleichung, reibungsfreie Strömung
2.1.2.2 Viskosität
2.1.2.3 Reynoldszahl
2.1.2.4 Hagen-Poiseuille-Gesetz
2.1.2.5 Pulswelle und Pulsausbreitung
2.1.2.6 Reflexionen am Beispiel des Menschen
2.2 Herzunterstützungssysteme
2.2.1 IABP
2.2.2 Extrakorporale Membranoxygenierung
2.2.3 Ventricular Assist Device
2.2.4 Historie
2.2.5 „State of the art“ von Herzunterstützungssystemen
2.2.6 Indikationen für Herzunterstützungssysteme
2.2.7 Ausschlusskriterien
2.2.8 Komplikationen
2.2.9 Nachteile aktueller Systeme
3. Material und Methoden
3.1 Die Linearpumpe
3.1.1 Pumpprinzip
3.1.2 Antriebssystem
3.1.3 Linearantrieb
3.1.4 Sensorik
3.1.5 Motorsteuerung
3.1.6 Elektronik
3.1.7 Leitrechner
3.2 Medos-VAD-System
3.3 Versuchsaufbau
3.3.1 Druckmessung
3.3.2 Flussmessung
3.3.3 Medos-System
3.3.3.1 Aufbau
3.3.3.2 Durchführung
3.3.3.3 Kurvenverlauf
3.3.4 Linearpumpe
3.3.4.1 Aufbau
3.3.4.2 Durchführung
3.3.4.3 LabView-Programm
3.3.4.4 Kurvenverlauf
3.4 Statistik
3.4.1 Datenerhebung
3.4.2 Datenanalyse
4. Ergebnisse
4.1 Ergebnisse der Linearpumpe
4.2 Ergebnisse des Medos-VAD
5. Diskussion
5.1 Eingangsdruck vs. Zeit
5.2 Ausgangsdruck vs. Zeit
5.3 Mitteldruck vs. Zeit
5.4 Druck über der Pumpe vs. Zeit
5.5 Fluss vs. Zeit
5.6 Druck über der Pumpe vs. Fluss
5.7 Zusammenfassung
5. Fazit
6. Zukunftsausblick
Das Hauptziel dieser Bachelorarbeit ist die erste messtechnische Validierung eines neuartigen Pumpprinzips für ein Herzunterstützungssystem in einem Laborversuch sowie dessen Leistungsvergleich mit einem etablierten System.
3.1.1 Pumpprinzip
Dieses Ventil am Ausgang (Klappe 2) öffnet sich nach außen, wenn Blut aus dem Rohr herausgedrückt wird. Das andere Ventil (Klappe 1) sitzt am Eingang des Rohres und ist auf ganzer Länge beweglich. Es wird wie ein Kolben mit Hilfe eines Magnetfelds berührungslos hin und her geschoben. Zieht der Motor das bewegliche Ventil in Richtung Eingang, öffnet es sich, so dass es ungehindert an das Einlassende gelangt. Die Auslassklappe ist bei diesem Vorgang geschlossen. Schiebt der Antrieb das Ventil in Richtung Ausgang, ändern sich die Druckverhältnisse. Das "Kolbenventil" schließt sich, und das Blut wird Richtung Ausgang gedrückt. Das dort sitzende Ventil öffnet sich, das Blut kann ausströmen. Gleichzeitig strömt Blut auf der Rückseite des Ventils nach, so dass das Rohr immer mit Blut gefüllt bleibt.
1. Kurzfassung: Überblick über die durchgeführte Validierung des neuartigen Pumpprinzips und den Vergleich der messtechnischen Ergebnisse mit dem Medos-VAD-System.
2. Einleitung: Vorstellung des interdisziplinären Forschungsprojekts zur Entwicklung einer Herzpumpe unter Verwendung eines Linearmotors sowie die Zielsetzung der Bachelorarbeit.
3. Material und Methoden: Detaillierte Beschreibung der Funktionsweise der Linearpumpe, des Medos-VAD-Systems, des Versuchsaufbaus im Labor sowie der verwendeten Messmethodik.
4. Ergebnisse: Getrennte Darstellung der messtechnisch ermittelten Daten für die Linearpumpe und das Medos-VAD-System inklusive der grafischen Auswertungen.
5. Diskussion: Systematischer Vergleich der gewonnenen Messergebnisse beider Pumpensysteme hinsichtlich Druckverläufen und Flussleistungen sowie Diskussion der Ursachen für Unterschiede.
5. Fazit: Zusammenfassende Bewertung des Regulationsverhaltens der Linearpumpe und Einschätzung des Prinzips als Ansatz zur Weiterentwicklung als VAD oder TAH.
6. Zukunftsausblick: Benennung notwendiger weiterführender Untersuchungen wie Viskositätstests, Wirkungsgradbestimmungen und Schritte in Richtung Miniaturisierung und Tiermodell.
Herzunterstützungssystem, Linearpumpe, Medos-VAD, hydrodynamische Wirkung, Blutpumpe, LabView, physikalische Grundlagen, Druckmessung, Flussmessung, pulsatile Perfusion, Herzersatz, Validierung, Laborversuch, Antriebssystem, Hämodynamik
Die Arbeit befasst sich mit der ersten messtechnischen Validierung eines neuartigen Pumpprinzips für Herzunterstützungssysteme in einem Labormodell.
Zentrale Themen sind die physikalischen Grundlagen der Kreislaufdynamik, der Aufbau von Herzunterstützungssystemen sowie der Vergleich zwischen einem Linearmotor-basierten Pumpprinzip und dem marktüblichen Medos-VAD-System.
Das primäre Ziel ist es, die Leistungs- und Regelungscharakteristika der neuartigen Linearpumpe messtechnisch zu analysieren und objektiv mit den hydrodynamischen Eigenschaften etablierter Systeme zu vergleichen.
Es wurde ein experimenteller Versuchsaufbau mit einem Wasser-simulierten Blutkreislauf entwickelt, um Leistungsdaten unter definierten Druck- und Flussbedingungen messtechnisch zu erfassen und statistisch auszuwerten.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen physikalischen Grundlagen, die Beschreibung der Antriebstechnik der Linearpumpe und des Medos-Systems sowie die detaillierte Darstellung und Auswertung der Versuchsergebnisse.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Herzunterstützungssystem, Linearpumpe, pulsatile Perfusion, Hämodynamik und Leistungsanalyse charakterisiert.
Es wurde gewählt, weil es als pulsatiles Vergleichssystem etabliert ist, seit Jahren auf dem Markt Anwendung findet und in der Studie kostengünstig für Vergleichszwecke genutzt werden konnte.
LabView dient als zentrale Softwareumgebung zur Steuerung der Pumpparameter sowie zur kontinuierlichen Aufzeichnung und Berechnung der Druck- und Flusswerte während der Versuchsreihen.
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