Masterarbeit, 2014
124 Seiten, Note: 1,4
1. Einleitung
1.1 Einleitung in die Thematik
1.2 Aufbau
2. Theoretische Einordnung
2.1 Nachhaltigkeit
2.1.1 Historische Begriffsentwicklung
2.1.2 Nachhaltige Kreditinstitute
2.1.3 Lifestyle of Sustainability and Health
2.2 Strategie
2.2.1 Denkschulen
2.2.2 Definition
2.2.3 Management
2.2.3.1 Definition
2.2.3.2 Ethisches Management
2.2.3.2.1 Moral und Ethik
2.2.3.2.2 Definition
2.2.3.3 Strategisches Management
2.3 Der deutsche Bankensektor
2.3.1 Struktur
2.3.2. Drei-Säulen-Modell
2.3.2.1 Private Kreditinstitute
2.3.2.2 Öffentlich-rechtliche Kreditinstitute
2.3.2.3 Genossenschaftliche Kreditinsitute
2.3.3 Entwicklung des deutschen Bankensektors
2.3.4. Einordnung nachhaltiger Kreditinstitute im deutschen Bankensektor
2.3.4.1 Einordnung in die Struktur
2.3.4.2 Entwicklung nachhaltiger Kreditinstitute
3. Nachhaltige Kreditinstitute in Deutschland
3.1 Nachhaltige Kreditinstitute
3.1.1 GLS Bank
3.1.1.1 Strategie
3.1.1.2 Entwicklung
3.1.2 EthikBank
3.1.2.1 Strategie
3.1.2.2 Entwicklung
3.1.3 UmweltBank
3.1.3.1 Strategie
3.1.3.2 Entwicklung
3.1.4 Triodos Bank
3.1.4.1 Strategie
3.1.4.2 Entwicklung
3.2. Vergleich nachhaltiger Kreditinstitute in Deutschland
3.2.1 Strategien
3.2.2 Entwicklung
3.3 Zwischenfazit
4. Nachhaltige Kreditinstitute in der Europäischen Union
4.1. Nachhaltige Kreditinstitute
4.1.1 Triodos Bank
4.1.1.1 Strategie
4.1.1.2 Entwicklung
4.2.1 Crédit Coopératif
4.2.1.1 Strategie
4.2.1.2 Entwicklung
4.1.3 Banca Popolare Etica
4.1.3.1 Strategie
4.1.3.2 Entwicklung
4.1.4 Merkur Bank
4.1.4.1 Strategie
4.1.4.2 Entwicklung
4.2 Vergleich nachhaltiger Kreditinstitute in der Europäischen Union
4.2.1 Strategien
4.2.2 Entwicklung
4.3 Zwischenfazit
5. Fazit
Diese Arbeit untersucht die strategische Ausrichtung nachhaltiger Kreditinstitute im deutschen Bankensektor sowie deren Entwicklung seit der Finanzkrise 2007/2008. Ziel ist es, die spezifischen Strategien dieser Institute zu identifizieren und einen Vergleich zu weiteren nachhaltigen Kreditinstituten innerhalb der Europäischen Union zu ziehen, um Erkenntnisse über deren Wettbewerbsfähigkeit und Positionierung zu gewinnen.
2.1.1 Historische Begriffsentwicklung
Der Begriff Nachhaltigkeit hat seinen Ursprung in der deutschen Forstwirtschaft des 18. Jahrhunderts. Auslöser der Entwicklung des Begriffs war eine Krise. Die frühe Industrialisierung und das Bevölkerungswachstum führten zu einem steigenden Energiebedarf. In diesem Jahrhundert war der zentrale Energieträger auf dem europäischen Kontinent Holz. Durch die gestiegene Nachfrage wurde der Forstbestand stark beschädigt. Kahlschläge und buschige Heideflächen nahmen rapide zu. Auf dem gesamten Kontinent sahen sich Forstleute durch diese Entwicklung in ihrer Existenz bedroht. Um den Wald für zukünftige Generation zu sichern, forderten sie, dass die Menge des genutzten Holzes nicht das natürliche Regenerationspotential des Waldes überschreiten darf. Auf eine stärkere Nutzung sollte verzichtet werden. Dieses Verständnis von Nachhaltigkeit wurde zu einem Regulierungssystem weiterentwickelt. Der Mechanismus von Angebot und Nachfrage wurde erstmalig um den limitierenden Faktor der ökologischen Kapazität ergänzt.
In dem 1713 in Leipzig erschienenen Werk “Sylvicultura Oeconomica“ von Hans Carl von Carlowitz wurde der Begriff Nachhaltigkeit erstmals schriftlich festgehalten. Hans Carl von Carlowitz war ein deutscher Kameralist und sächsischer Oberberghauptmann. Er beschreibt in seinem Werk, dass die Wirtschaft im Einklang mit den limitierenden Kapazitäten der Natur handeln muss. Diese Forderung begründet er damit, dass das Beibehalten des damaligen Ressourcenkonsums die Waldbestände langfristig komplett vernichten würde. Durch Nachhaltigkeit ließe sich die Lebensgrundlage für zukünftige Generationen sichern. Hans Carl von Carlowitz ergänzt den Begriff Nachhaltigkeit um eine soziale Komponente. Nach seinem Verständnis beinhaltet nachhaltiges Agieren zusätzlich eine materielle Grundabsicherung aller Menschen. Sein Werk prägte im deutschsprachigen Raum in den nächsten Jahrzehnten die Fachsprache des Forstwesens.
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Finanzkrise und die Rolle nachhaltiger Kreditinstitute ein, stellt die Forschungsfrage und erläutert den Aufbau der Arbeit.
2. Theoretische Einordnung: Hier werden die theoretischen Grundlagen zu Nachhaltigkeit, Strategiedenkschulen und Managementtheorien sowie der deutsche Bankensektor im Drei-Säulen-Modell dargelegt.
3. Nachhaltige Kreditinstitute in Deutschland: Dieses Kapitel analysiert die Strategien und die Geschäftsentwicklung führender nachhaltiger Institute in Deutschland, inklusive eines Vergleichs dieser Institute.
4. Nachhaltige Kreditinstitute in der Europäischen Union: Hier erfolgt eine detaillierte Analyse europäischer nachhaltiger Kreditinstitute sowie ein vergleichender Blick auf deren Strategien und Entwicklungen im EU-Kontext.
5. Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Ergebnisse zusammen und beantwortet die in der Einleitung gestellte Forschungsfrage.
Nachhaltigkeit, Kreditinstitute, Strategie, Bankensektor, Finanzkrise, Nachhaltige Entwicklung, Drei-Säulen-Modell, EthikBank, GLS Bank, UmweltBank, Triodos Bank, LOHAS, Strategisches Management, Bankenethik, Differenzierungsstrategie
Die Arbeit untersucht die Rolle, Strategien und wirtschaftliche Entwicklung nachhaltiger Kreditinstitute im deutschen Bankensektor unter Berücksichtigung des zeitlichen Rahmens von 2008 bis 2012 sowie den Vergleich mit europäischen Pendants.
Die Arbeit fokussiert sich auf die theoretische Fundierung von Nachhaltigkeit und Unternehmensstrategien, die Struktur des deutschen Bankensystems und die spezifischen Geschäftsmodelle nachhaltig agierender Banken.
Das Hauptziel besteht darin, die von nachhaltigen Kreditinstituten verfolgten Strategien zu ergründen und aufzuklären, wie sich diese Institute seit der Finanzkrise ökonomisch und strategisch im Wettbewerb behauptet haben.
Es handelt sich um eine deskriptive und vergleichende Analyse, die auf einer fundierten Auswertung von Geschäftsberichten, Kennzahlen (wie Bilanzsummen, Kundenzahlen) und einer theoretischen Herleitung strategischer Ansätze basiert.
Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen (Nachhaltigkeit, Strategie, Management) erarbeitet, gefolgt von einer detaillierten Analyse der wichtigsten nachhaltigen Banken in Deutschland und der Europäischen Union inklusive ihrer Produktpaletten und Entwicklungsdaten.
Nachhaltigkeit, Strategie, Kreditinstitute, Bankensektor, Finanzkrise, Differenzierungsstrategie, Bankenethik, LOHAS.
Das Drei-Säulen-Modell (private, öffentlich-rechtliche und genossenschaftliche Institute) bietet das notwendige Strukturverständnis, um die Einordnung nachhaltiger Institute innerhalb der deutschen Bankenlandschaft präzise vorzunehmen.
Der Brundtland Report dient als zentrale Referenz für die Definition von Nachhaltigkeit, da er ökologische, ökonomische und soziale Komponenten integriert, was für das Verständnis der Geschäftsmodelle der untersuchten Banken essenziell ist.
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