Bachelorarbeit, 2010
34 Seiten, Note: 1,1
1 Einleitung
1.1 Allgemeine Einleitung in die Thematik
1.2 Ziel und Zweck
1.3 Aufbau
1.4 Abgrenzung
2 Definitionen
3 Mikrofinanzierung
3.1 Entwicklung
3.1.1 Die Anfänge
3.1.2 Die Grameen Bank
3.1.3 Ziele
3.1.4 Die aktuelle Situation
3.1.4.1 Allgemeine Einleitung in die Thematik
3.1.3.2 Börsengänge von Mikrofinanzinstituten
3.2 Funktionsweise
3.2.1 Allgemeine Einleitung in die Thematik
3.2.2 Gruppen
3.2.3 Frauen
3.2.4 Das Modell der Grameen Bank
4 Globale Akteure
4.1 Vereinten Nationen
4.1.1 Allgemeine Einleitung in die Thematik
4.1.2 Kapitalentwicklungsfonds
4.1.3 Weltversammlung 2005
4.1.4 Internationaler Währungsfonds
4.3 Weltbank
4.3.1 Allgemeine Einleitung in die Thematik
4.3.2 Consultative Group to Assist the Poor
4.4 Bank für Internationalen Zahlungsverkehr
6 Mikrofinanzierung in Deutschland
6.1 Politik
6.1.1. Allgemeine Einleitung in die Thematik
6.1.1 Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
6.1.2 Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit
6.1.3 Kreditanstalt für Wiederaufbau
6.2 Nichtregierungsorganisationen
6.3 Wirtschaft
7 Kritik
7.1 Hohe Zinsen
7.2 Wettbewerbssituation
7.3 Regionale Unausgeglichenheit
7.4 Das Selbstverständnis der Shareholder
7.5 Fehlende Beweise für die positiven Auswirkungen der Mikrofinanzierung
7.6 Ratingproblematik
7.7 Mangelnde Regulierung
8 Schlusswort
Die Bachelorarbeit untersucht die allgemeine Entwicklung, die aktuelle Situation und die zukünftigen Perspektiven der Mikrofinanzierung. Dabei wird analysiert, wie sich der Ansatz von einer philanthropischen Unterstützung hin zu einem wirtschaftlich orientierten Instrument im globalen Finanzsystem gewandelt hat, während gleichzeitig kritische Herausforderungen wie Zinshöhen, Regulierung und soziale Auswirkungen beleuchtet werden.
3.1.2 Die Grameen Bank
1970 arbeitete Mohammed Yunus als Professor an der Chittagong Universität in Bangladesh und begann als Experiment armen Menschen aus nahen Dörfern kleine Kredite zu gewähren. Dies funktionierte derart erfolgreich, dass Mohammed Yunus 1976 die Grameen Bank gründete.
Zu Beginn stand die MF der Grameen Bank gleichermaßen Männern und Frauen offen, doch schon bald zeigte sich die Tatsache, dass Frauen zuverlässiger in der Rückzahlung der Kredite waren und weniger dazu neigten, das durch die MF erhaltene Geld für Konsum auszugeben. Seitdem fokussiert sich die Grameen Bank auf Geschäfte mit Frauen.
Seit Beginn war es für Mohammed Yunus von großer Bedeutung, dass nicht nur die wirtschaftliche Nachhaltigkeit, sondern auch die sozialen Auswirkungen der Geschäftsaktivitäten im Fokus stehen: „Für jemanden, der arm ist, ist ein Tag so schlecht wie der andere. Zum Verzweifeln. Wenn Sie einem Armen Kredit geben, schaffen Sie Chancen und geben ihm das Gefühl, dass er selbst etwas bewegen kann. Das kann die ganze Welt bewegen. Und das Wichtigste ist, dass die Kinder lernen: Ich kann etwas tun, ich habe eine Wahl. So ist es möglich, die Armut zu besiegen“.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der exklusiven Finanzmärkte ein und definiert das Ziel, die Mikrofinanzierung als wirtschaftliches und soziales Instrument zu untersuchen.
2 Definitionen: In diesem Kapitel werden grundlegende Fachbegriffe wie Armut, Mikrofinanzierung, Mikrofinanzinstitut und Shareholder für den Kontext der Arbeit festgelegt.
3 Mikrofinanzierung: Dieses Kapitel behandelt die historische Genese, die Funktionsweisen und die aktuelle Marktsituation der Mikrofinanzierung, inklusive der besonderen Rolle der Grameen Bank.
4 Globale Akteure: Hier werden die wichtigsten internationalen Organisationen wie die Vereinten Nationen, der IWF und die Weltbank hinsichtlich ihrer Rolle bei der Förderung der Mikrofinanzierung analysiert.
6 Mikrofinanzierung in Deutschland: Dieses Kapitel beleuchtet das deutsche Engagement durch Politik (BMZ), Entwicklungszusammenarbeit (GTZ, KfW) und Nichtregierungsorganisationen.
7 Kritik: Hier wird der Ansatz der Mikrofinanzierung objektiv hinterfragt, wobei Themen wie Zinslasten, Überschuldung, Regulierungsmängel und der Zielkonflikt zwischen Profitabilität und sozialem Auftrag kritisch beleuchtet werden.
8 Schlusswort: Das Schlusswort reflektiert die erarbeiteten Ergebnisse und betont, dass die Mikrofinanzierung trotz kritischer Phasen ein essenzieller Baustein der Armutsbekämpfung bleibt.
Mikrofinanzierung, Mikrokredite, Armutsbekämpfung, Grameen Bank, Finanzielle Inklusion, Nachhaltigkeit, Entwicklungsländer, Bankerfolge, Soziale Agenda, Zinssätze, Regulierung, Shareholder, Deutschland, BMZ, Entwicklungszusammenarbeit.
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung der Mikrofinanzierung von ihren Anfängen bis zum heutigen Stand und analysiert ihre Rolle als Instrument zur Armutsbekämpfung im globalen Finanzsystem.
Die zentralen Themen umfassen die Geschichte der Mikrofinanzierung, die Funktionsweise von Mikrofinanzinstituten, die Rolle globaler Akteure sowie das deutsche Engagement in diesem Bereich.
Ziel ist es, die Entwicklung der Mikrofinanzierung aufzuzeigen, Zukunftsaussichten zu bewerten und den Ansatz in einer kritischen Auseinandersetzung hinsichtlich seiner Herausforderungen und Schwächen zu analysieren.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten theoretischen Herleitung unter intensiver Nutzung und Analyse von Fachquellen sowie der Identifikation globaler und nationaler Einflussfaktoren.
Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Entwicklung und Funktionsweise, die Rolle globaler Organisationen, das spezifische Engagement Deutschlands sowie eine kritische Analyse des Mikrofinanzierungsansatzes.
Wichtige Begriffe sind Mikrofinanzierung, finanzielle Inklusion, Armutsbekämpfung, Grameen Bank, Nachhaltigkeit und das Spannungsfeld zwischen ökonomischer Rendite und sozialer Verantwortung.
Die Grameen Bank wird als Pionier und Pioniermodell der Mikrofinanzierung betrachtet, dessen Erfolg und Funktionsweise maßgeblich zur weltweiten Verbreitung des Ansatzes beigetragen haben.
Deutschland ist ein weltweit führender Kapitalgeber, der durch Institutionen wie das BMZ, die KfW und die GTZ sowohl finanzielle Mittel als auch Wissenstransfer bereitstellt.
Der Autor identifiziert eine kritische Phase, in der philanthropische Ursprünge und wirtschaftliche Gewinnorientierung aufeinandertreffen, was zu einer Herausforderung für die nachhaltige Armutsbekämpfung führt.
Kritisiert wird, dass die hohen Zinsen oft mit Verwaltungskosten verteidigt werden, während Kritiker anführen, dass dies zu Überschuldung führen kann und im Widerspruch zu einem sozialen Auftrag stehen könnte.
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