Masterarbeit, 2014
88 Seiten, Note: 5,5
Problemstellung
Wissensstand
Forschungsfragen
Vorgehen und Aufbau der Arbeit
1 Promotoren der Internationalisierung
1.1 Ziele der Internationalisierung
1.2 Motive der Internationalisierung
1.3 Schlussbetrachtung
2 Erfolgsfaktoren bei der Internationalisierung
2.1 Erfolgsfaktoren im Auslandsgeschäft
2.2 Schlussbetrachtung
3 Markteintrittsformen
3.1 Tochtergesellschaft (Niederlassung)
3.2 Dienstleistungsexport
3.3 Joint Venture
3.4 Strategische Allianz
3.5 Lizenzierung
3.6 Franchising
4 Markteintrittsbarrieren
4.1 Die Triebkräfte des Wandels: Umfelddeterminanten
4.2 Die Triebkräfte der Branche – das Five-Forces-Modell
4.3 Unternehmensbezogene Markteintrittsbarrieren
4.4 Dimensionen nach Hofstede und interkulturelle Distanz
5 Grundlagen des internationalen Managements
5.1 Prozess der internationalen Markterschließung
5.2 Markteintrittsstrategien
5.3 Internationale Marktselektion
6 Empirische Untersuchung von Internationalisierungsfaktoren
6.1 Abgrenzung des Untersuchungsfeldes
6.2 Auswahl der Interviewpartner
6.3 Quantitative und qualitative Auswertung der Interviews
6.3.1 Ziele und Motive der Internationalisierung
6.3.2 Erfolgsfaktoren im Auslandsgeschäft
6.3.3 Markteintrittsform
6.3.4 Markteintrittsbarrieren
6.3.5 Markteintrittsstrategie und Marktselektion
7 Handlungsalternativen der Internationalisierung in die Schweiz
7.1 Auswahl der Handlungsalternative
7.2 Handlungsempfehlung – Vom Export zur Tochtergesellschaft
8 Beantwortung der Forschungsfragen
8.1 Gründe für den Markteintritt in die Schweiz
8.2 Faktoren erfolgreicher Internationalisierung in die Schweiz
8.3 Wahl der Markteintrittsform
8.4 Markteintrittsbarrieren des Schweizer Marktes
8.5 Markteintrittsprozess und Zielmarktselektion
9 Schlusswort und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Internationalisierung österreichischer Klein- und Mittelbetriebe (KMU) in den Schweizer Markt, um Erfolgsfaktoren und Markteintrittsbarrieren zu identifizieren und Handlungsempfehlungen für eine erfolgreiche Markterschließung abzuleiten.
Geografische Distanz bzw. Kulturelle Nähe
Bei diesem Faktor lässt sich feststellen, dass sechs der Befragten unter geografischer Distanz eher regionale und kulturelle Nähe verstehen. Daher werden diese Faktoren kaum als fremde Region bzw. andere Kultur und Markteintrittsbarriere interpretiert. Vielmehr sind die direkte Nachbarschaft und die regionale Anbindung von Vorarlberg und der Schweiz ein geradezu logisch zwingender Grund, in diesem erweiterten Raum wirtschaftlich tätig zu werden. Eine gemeinsame kulturelle Basis (Sprache, Geschichte etc.) und der gelebte wirtschaftliche Austausch sind trotz einer teilweisen gesellschaftlichen Introvertiertheit und der Tendenz der Abschottung der Schweiz (Zitat: „es herrscht eine inoffizielle Diskriminierung“) doch wesentliche Gründe für die relative Akzeptanz der wechselseitigen Tätigkeit auf den jeweiligen Märkten. Oftmals liegen einzelne Gemeinden nur wenige Kilometer auseinander und der grenzüberschreitende Austausch damit nahe.
Promotoren der Internationalisierung: Untersucht die Beweggründe für eine Auslandstätigkeit und differenziert dabei zwischen individuellen Motiven des Unternehmers und strategischen Unternehmenszielen.
Erfolgsfaktoren bei der Internationalisierung: Definiert Erfolg im internationalen Kontext und analysiert zentrale Kategorien potenzieller Erfolgsfaktoren wie Unternehmensressourcen und Marktkompetenzen.
Markteintrittsformen: Bietet einen systematischen Überblick über verschiedene Strategien, von Export über Joint Ventures bis hin zur Tochtergesellschaft, unter Berücksichtigung von Kosten und Kontrollmöglichkeiten.
Markteintrittsbarrieren: Analysiert externe Umweltbedingungen sowie branchen- und unternehmensspezifische Hindernisse, die eine erfolgreiche Internationalisierung erschweren können.
Grundlagen des internationalen Managements: Erläutert Konzepte der internationalen Markterschließung, Prozesse der Zielmarktselektion und verschiedene strategische Vorgehensweisen.
Empirische Untersuchung von Internationalisierungsfaktoren: Präsentiert die Ergebnisse der Experteninterviews und analysiert quantitativ und qualitativ die Ziele, Erfolgsfaktoren und Barrieren aus der Praxis.
Handlungsalternativen der Internationalisierung in die Schweiz: Entwickelt auf Basis der empirischen Ergebnisse konkrete Handlungsoptionen für KMU beim Markteintritt in die Schweiz.
Beantwortung der Forschungsfragen: Synthetisiert die theoretischen Erkenntnisse mit den empirischen Daten, um die eingangs gestellten Fragen zur Marktexpansion in die Schweiz fundiert zu beantworten.
Schlusswort und Ausblick: Fasst die Kernergebnisse zusammen und reflektiert die Limitationen der Untersuchung sowie den Bedarf für zukünftige Forschung.
Internationalisierung, KMU, Markteintritt, Schweiz, Erfolgsfaktoren, Markteintrittsbarrieren, Dienstleistungssektor, Export, Tochtergesellschaft, Marktselektion, Außenwirtschaft, Strategisches Management, Interkulturelles Management, Markterschließung, Vorarlberg.
Die Arbeit behandelt die Internationalisierung von österreichischen, insbesondere Vorarlberger, Klein- und Mittelbetrieben (KMU) auf den Schweizer Markt.
Zu den Kernbereichen gehören die Analyse von Motiven, Erfolgsfaktoren, die Wahl der Markteintrittsform sowie die Überwindung von Markteintrittsbarrieren im Schweizer Umfeld.
Das Ziel ist die Ableitung konkreter, risikominimierter Handlungsempfehlungen für KMU, um erfolgreich in den Schweizer Markt einzutreten.
Es wurde ein zweistufiger Ansatz gewählt: eine theoretische Literaturanalyse kombiniert mit einer empirischen Primärforschung durch leitfadenorientierte Experteninterviews mit Praktikern und Beratern.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Internationalisierungsstrategien und eine empirische Analyse, die Motive, Erfolgsfaktoren und Barriererfahrungen auswertet.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Internationalisierung, KMU, Markteintritt, Erfolgsfaktoren und Markterschließung charakterisiert.
Der Export wird aufgrund des schnellen Marktzugangs bei geringem Risiko und niedrigen Investitionskosten als optimale Testphase für den Schweizer Markt empfohlen.
Es stellt eine rechtliche Hürde dar, da es die Dauer der Tätigkeit beschränkt und Meldepflichten auferlegt, was insbesondere für Dienstleister kurzfristige operative Einschränkungen bedeutet.
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