Bachelorarbeit, 2013
83 Seiten, Note: 1,8
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Vorgehensweise
2. Grundlagen der Unternehmensbewertung und Besonderheiten von start-up Unternehmen
2.1 Werttheorien
2.1.1 Objektive Werttheorie
2.1.2 Subjektive Werttheorie
2.1.3 Funktionale Werttheorie
2.2 Wert-Preis-Divergenzen
2.3 Anlässe der Unternehmensbewertung
2.4 Charakteristika von start-up Unternehmen
2.4.1 Allgemeine Charakteristika von start-up Unternehmen
2.4.2 Spezifische Charakteristika von start-up Unternehmen
3. Darstellung und kritische Analyse der ausgewählten Bewertungsverfahren
3.1 Auswahl der Bewertungsverfahren
3.2 Substanzwertverfahren
3.2.1 Grundlagen
3.2.2 Varianten des Substanzwertverfahrens
3.3 Discounted Cashflow Verfahren
3.3.1 Ermittlung und Kapitalisierung zukünftiger Cashflows
3.3.2 Varianten des Discounted Cashflow Verfahrens
3.4 Vergleichsverfahren
3.4.1 Grundlagen
3.4.2 Varianten der Vergleichsverfahren
3.5 Realoptionsansatz
3.5.1 Grundlagen
3.5.2 Realoptions-Modelle
4. Analyse und Anwendbarkeit der Bewertungsverfahren bei start-up Unternehmen
4.1 Substanzwertverfahren
4.2 Discounted Cashflow Verfahren
4.3 Vergleichsverfahren
4.4 Realoptionsansatz
4.5 Zwischenfazit
5. Fazit und Ausblick
Ziel der vorliegenden Bachelor-Thesis ist es, die Eignung und Anwendbarkeit verschiedener klassischer sowie moderner Unternehmensbewertungsverfahren auf die spezifischen Rahmenbedingungen von start-up Unternehmen zu untersuchen, um eine adäquate Methode für deren Wertermittlung zu identifizieren.
1.1 Problemstellung
Unternehmensbewertungen haben zum Ziel den Wert einer Unternehmung zu ermitteln. Dabei gleicht aufgrund der Heterogenität der Objekte kein Unternehmen einem anderen. So beeinflussen die Anlässe einer Bewertung, die Spezifika des Objektes sowie der Nutzen des Subjektes das Ergebnis der Wertermittlung. Aufgrund dessen haben sich viele unterschiedliche Bewertungsverfahren über die Zeit ergeben, die einen Schätzwert für die Unternehmung ermitteln. So stand früher der Substanzwert im Mittelpunkt der Betrachtung. Die neueren Ansätze stellen Ertrags- und Marktwerte in den Fokus. Der errechnete Wert für die Unternehmung ist die Basis für die Verhandlungen zwischen den Transaktionspartnern. In dieser Arbeit wird die Anwendbarkeit von Unternehmensbewertungsverfahren bei start-up Unternehmen untersucht. Start-up Unternehmen sind Unternehmen, die erst seit sehr kurzer Zeit am Markt aktiv sind. Die Geschäftsidee, sei sie neu oder schon erprobt, ist der Antrieb in den Markt zu gehen. Erfolg und Misserfolg dieses Wagnisses lassen sich in einer so frühen Phase schwer prognostizieren. Weiter sind start-up Unternehmen durch ganz spezifische Charakteristika gekennzeichnet. So sind ihre Produkte meist sehr innovativ. Des Weiteren wird für die Umsetzung der Geschäftsideen normalerweise viel Kapital benötigt, welches in der Regel negativen Cashflows in der Anfangszeit gegenübersteht. Weitere Eigenschaften, die den jungen Unternehmen anhaften, sind eine große Anzahl an immateriellen Vermögensgegenständen, eine geringe Substanz, eine starke Flexibilität sowie ein hohes Geschäftsrisiko in dynamischen Märkten. Die Bewertung von start-up Unternehmen muss daher diesen Spezifika gerecht werden, um einen adäquaten Wert für die Unternehmung zu ermitteln. Um dieses Ziel zu erfüllen, bedarf es der genauen Prüfung der Geschäftsidee und der Unternehmung an sich.
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, verdeutlicht die Problemstellung bei der Bewertung von Start-ups und legt die Zielsetzung sowie die Vorgehensweise der Arbeit dar.
2. Grundlagen der Unternehmensbewertung und Besonderheiten von start-up Unternehmen: Hier werden theoretische Wertbegriffe erläutert, Bewertungsanlässe klassifiziert und die spezifischen Merkmale junger Unternehmen, die eine Bewertung erschweren, detailliert beschrieben.
3. Darstellung und kritische Analyse der ausgewählten Bewertungsverfahren: Dieses Kapitel liefert eine theoretische Aufarbeitung der Methoden Substanzwertverfahren, Discounted Cashflow, Vergleichsverfahren und Realoptionsansatz inklusive ihrer Varianten.
4. Analyse und Anwendbarkeit der Bewertungsverfahren bei start-up Unternehmen: Die in Kapitel 3 beschriebenen Verfahren werden hier spezifisch auf ihre Praxistauglichkeit und Validität für die Bewertung junger, dynamischer Unternehmen kritisch geprüft.
5. Fazit und Ausblick: Abschließend werden die Ergebnisse zusammengeführt, um die Eignung der untersuchten Verfahren zu bewerten und einen Ausblick auf die Weiterentwicklung der Bewertungspraxis zu geben.
Unternehmensbewertung, start-up Unternehmen, Substanzwertverfahren, Discounted Cashflow Verfahren, DCF, Vergleichsverfahren, Realoptionsansatz, Werttheorien, Unternehmensphase, Investition, Management, Kapitalstruktur, Marktwert, Bewertungsanlass, Unternehmensrisiko
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Herausforderung, den Wert von start-up Unternehmen zu bestimmen, die aufgrund ihrer frühen Entwicklungsphase und spezifischen Charakteristika schwer mit klassischen Methoden zu bewerten sind.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Unternehmensbewertung, die besonderen Eigenschaften von start-ups sowie die detaillierte Analyse und kritische Würdigung verschiedener Bewertungsansätze.
Ziel ist es, aufzuzeigen, wie start-up Unternehmen adäquat bewertet werden können und welche Methoden oder Kombinationen dafür am besten geeignet sind.
Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse und theoretische Ableitung, um die verschiedenen Bewertungsverfahren (Substanzwert, DCF, Vergleichswerte, Realoptionen) methodisch darzustellen und deren Anwendbarkeit zu prüfen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Darstellung der Bewertungsverfahren und eine anschließende Analyse ihrer praktischen Anwendbarkeit speziell im Kontext von jungen, innovativen Unternehmen.
Neben dem Kernbegriff Unternehmensbewertung sind Begriffe wie Start-up, DCF-Verfahren, Realoptionen, Marktvolatilität und Flexibilität entscheidend für die inhaltliche Ausrichtung.
Klassische Verfahren stoßen oft an ihre Grenzen, da start-ups meist nur wenige historische Daten besitzen, hohe Unsicherheit herrscht und immaterielle Vermögenswerte dominieren, die schwer quantifizierbar sind.
Realoptionen gewinnen an Bedeutung, da sie die Flexibilität und die strategischen Handlungsspielräume des Managements bei Investitionsentscheidungen in einem unsicheren Marktumfeld besser abbilden können als statische Methoden.
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