Examensarbeit, 2003
56 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1 Ziel der Arbeit
1.2 Aufbau der Arbeit
1.3 Begriffsklärung
2. Grundlagen von XML
2.1 XML im Überblick
2.1.1 Erweiterbare Auszeichnungssprache
2.1.2 Abgrenzung zu HTML
2.1.3 Teilmenge von SGML
2.1.4 Ziele von XML
2.1.5 Aktuelle Version
2.2 Leistungsmerkmale von XML
2.2.1 Erweiterbarkeit und eindeutige Struktur
2.2.2 Trennung von Inhalt und Layout
2.2.3 Verbreitung durch Einfachheit
2.3 Nachteile von XML
2.3.1 Hoher Speicherbedarf
2.3.2 Niedrige Verarbeitungsgeschwindigkeit
2.3.3 Vielzahl von Derivaten
2.4 Aufbau von XML-Dokumenten
2.4.1 Wohlgeformte und gültige Dokumente
2.4.2 Prolog eines Dokuments
2.4.3 Elemente
2.4.4 Attribute
2.4.5 Zeichendaten
2.4.6 Kommentare und Prozessor-Anweisungen
2.4.7 Entities
2.5 XML begleitende Standards
2.5.1 DTD versus XML-Schema
2.5.2 Namensräume
2.5.3 XLinks und XPointer
2.5.4 Stylesheets
2.5.5 XHTML
2.6 Schritte der Verarbeitung von XML-Dokumenten
2.6.1 Editor
2.6.2 Parser
2.6.3 Anwendung
3. Grundlagen von Content Management Systemen
3.1 Definition des Begriffes Content Managment System
3.1.1 Content
3.1.2 Content-Life-Cycle
3.1.3 Content Management System
3.1.4 Abgrenzung
3.2 Einsatzründe und Anforderungen an ein CMS
3.2.1 Aktualität und Qualität
3.2.2 Pflege ohne technische Kenntnisse
3.2.3 Versions- und Konsistenzprüfung
3.2.4 Wiederverwendung von Inhalten
3.3 Bestandteile eines CMS
3.3.1 Contentverwaltung
3.3.2 Workflowmanagement
3.3.3 Benutzer- und Zugriffsverwaltung
3.3.4 Schnittstellen
3.3.5 Server und Clients
3.4 Problembereiche von CMS
3.4.1 Motivation und Akzeptanz
3.4.2 Sicherheit
3.4.3 Hoher Anfangsaufwand
3.4.4 Refinanzierung und Messbarkeit des Nutzens
3.5 Derzeitige Trends im Bereich von CMS
3.5.1 Konsolidierung und Verschmelzung
3.5.2 Personalisierung, Cross-Media und Usability
3.5.3 Integration
4. Leistungen von XML für EAI und CMS
4.1 XML als Pflichtkriterium für CMS
4.1.1 CMS und XML
4.1.2 Datenspeicherung in XML
4.2 Gründe für die Integration von CMS und Unternehmenssoftware
4.2.1 Redundanzen und Medienbrüche
4.2.2 Reaktionszeiten
4.2.3 Funktionsnutzung und Contentgenerierung
4.3 XML als Format zum Datenaustausch
4.3.1 Grundlagen von Enterprise Application Integration
4.3.2 EAI und XML
4.3.3 Grenzen von XML
4.4 Auf XML basierende Formate zum Datenaustausch
4.4.1 RDF
4.4.2 NewsML
4.4.3 ICE
4.5 Datentransformation
4.5.1 Extract, Transform and Load
4.5.2 XSLT
4.6 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle von XML bei der Integration von Content Management Systemen (CMS) in die bestehende IT-Landschaft von Unternehmen. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie XML als standardisiertes und strukturiertes Format den Datenaustausch und die Interoperabilität zwischen verschiedenen Unternehmensanwendungen und CMS effizient unterstützen kann.
2.4.3 Elemente
Bestandteil eines jeden XML-Dokuments sind Elemente. Sie dienen zur Strukturierung der eigentlichen Information. Unterschieden werden können leere und Container-Elemente. Ein Container-Element versieht seinen jeweiligen Inhalt mit Metainformationen, während ein leeres Element eine bestimmte Stelle im Dokument kennzeichnet. Beispielsweise um dort später eine Grafik einzufügen.
Wohlgeformte Container-Elemente zeichnen sich dadurch aus, dass sie sowohl ein Start-Tag (Abb. 1, Punkt 1) als auch ein End-Tag (Abb. 1, Punkt 8) besitzen. Beide umschließen den Inhalt des Elementes (Abb. 1, Punkt 6). Dieser kann aus Zeichendaten, weiteren Elementen, Prozessor-Anweisungen, Kommentaren, Entities oder einem Gemisch von allem bestehen. Die möglichen Inhalte können mittels Dokumentenmodell noch eingeschränkt werden. Der Name des Start- und des Endtags müssen identisch sein (Abb. 1, Punkte 2 und 7). Das End-Tag enthält jedoch zusätzlich einen Schrägstrich.
1. Einleitung: Hier wird das Ziel der Arbeit, der Aufbau sowie eine erste Begriffsklärung für den Kontext von XML und Content Management Systemen vorgestellt.
2. Grundlagen von XML: Dieses Kapitel behandelt die technischen Grundlagen, Leistungsmerkmale, Nachteile, den Aufbau sowie die unterstützenden Standards von XML.
3. Grundlagen von Content Management Systemen: Es werden Begriffsdefinitionen, Anforderungen, Bestandteile, Problembereiche sowie aktuelle Trends im Bereich von CMS erörtert.
4. Leistungen von XML für EAI und CMS: Der Hauptteil analysiert, warum XML für CMS ein Pflichtkriterium darstellt, wie Daten gespeichert werden und welche Rolle XML bei der Integration in Unternehmensanwendungen (EAI) spielt.
XML, Content Management System, CMS, Datenaustausch, Integration, Enterprise Application Integration, EAI, Markup-Sprache, Datentransformation, XSLT, DTD, XML-Schema, Webpublishing, Strukturierung, Interoperabilität
Die Arbeit befasst sich mit der Verwendung von XML zur Integration von Content Management Systemen in die IT-Landschaft von Unternehmen.
Die zentralen Themen sind die theoretischen Grundlagen von XML, die Funktionalität und Anforderungen von Content Management Systemen sowie deren technische Integration in Unternehmenssoftware.
Das Ziel ist die Erläuterung der Nützlichkeit von XML als Standardformat für den Datenaustausch, um Medienbrüche zu vermeiden und die Effizienz bei der Content-Verwaltung zu steigern.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und einer deskriptiven Untersuchung technischer Standards, um die Synergien zwischen XML-Technologien und CMS-Anforderungen darzulegen.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Betrachtung von XML und CMS sowie eine anschließende Synthese, die XML als Lösung für Integrationsaufgaben (EAI) und Datentransformationsprobleme (XSLT) vorstellt.
XML, CMS, Integration, EAI, Datenaustausch und XSLT sind die prägenden Begriffe.
Dies ist ein zentrales Konzept von XML, das es ermöglicht, Inhalte medienneutral zu verwalten und für verschiedene Ausgabeplattformen jeweils individuell zu formatieren.
Da verschiedene Anwendungen oft unterschiedliche Datenformate nutzen, ist die Transformation (z.B. mittels XSLT) notwendig, um exportierte Daten für die Zielanwendung lesbar zu machen.
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