Bachelorarbeit, 2011
52 Seiten, Note: 2,5
1 EINLEITUNG
2 THEORETISCHE AUFARBEITUNG DES PROBLEMFELDES
2.1 Aufwärmen
2.1.1 Allgemeines Aufwärmen
2.1.2 Spezielles Aufwärmen
2.2 Zum Handballsport
2.2.1 Merkmale des Handballspiels
2.2.2 Leistungsbestimmende Faktoren im Handball
2.3 Zum Wurf
2.3.1 Schlagwurfbeschreibung
2.3.2 Anforderungen des Torwurfes
2.3.3 Wurfkraft
2.4 Zur Schnellkraft
2.4.1 Definitionen der Schnellkraft
2.4.2 Unterformen der Schnellkraft
2.4.3 Schnellkraft im Handball
2.4.4 Schnellkrafttraining im Handball
2.5 Postactivation potentiation effect
2.5.1 Definition von PAP
2.5.2 Grundlagen zu PAP
2.5.3 Auswirkungen und Effekte von PAP
2.5.4 Studien zu PAP
2.5.5 PAP im Oberkörper
2.5.6 Anwendung von PAP in der Trainingspraxis
2.6 Resümee
3 DARSTELLUNG DER EMPIRISCHEN UNTERSUCHUNG
3.1 Fragestellung und Arbeitshypothesen
3.2 Untersuchungsmethodik
3.2.1 Personenstichprobe
3.2.2 Variablenstichprobe
3.2.3 Treatmentstichprobe
3.2.4 Ablauf der Untersuchung
3.3 Operationalisierte bzw. statistische Hypothesen
3.4 Statistik
4 ERGEBNISSE
5 DISKUSSION
6 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK
Diese Arbeit analysiert mittels einer Feldstudie an einer Frauenhandball-Bundesligamannschaft, ob ein Aufwärmprogramm mit schweren Vollbällen im Vergleich zu einem konventionellen Aufwärmen mit Handbällen kurzfristig die Wurfleistung (Wurfweite) der Athletinnen steigern kann. Dabei wird insbesondere der postactivation potentiation effect (PAP) als theoretische Grundlage für die Leistungsverbesserung durch vorherige Belastung untersucht.
2.5.1 Definition von PAP
Zu diesem hochkomplexen Phänomen wurde eine Reihe von verschiedenen Untersuchungen durchgeführt. Einer der bekanntesten Wissenschaftler auf diesem Gebiet ist Robbins. Er beschreibt PAP als die verbesserte Muskelkraft bei explosiven Bewegungen nach vorheriger Überwindung eines großen Widerstandes (Robbins, 2005, S. 453). Die englische Definition, wie sie in den meisten Studien verwendet wird lautet wie folgt:
PAP refers to the phenomenon by which acute muscle force output is enhanced as a result of contractile history and is the premise upon which “complex training” is based. It has been postulated that explosive movements may be enhanced if preceded by heavy resistance exercise. (French, Kraemer & Cooke, 2003, S. 678)
French et al. (2003, S. 679) ergänzen: “PAP consequently holds most benefit for athletes participating in events that require sudden brief efforts of activity (throwing, jumping, hitting).”
1 EINLEITUNG: Hinführung zur Fragestellung, ob ein spezifisches Vollballaufwärmen im Vergleich zum konventionellen Aufwärmen die Wurfleistung von Handballspielerinnen kurzfristig positiv beeinflussen kann.
2 THEORETISCHE AUFARBEITUNG DES PROBLEMFELDES: Darstellung der Grundlagen von Aufwärmen, Handballsport, Wurfkraft und dem postactivation potentiation effect (PAP) als theoretisches Fundament der Untersuchung.
3 DARSTELLUNG DER EMPIRISCHEN UNTERSUCHUNG: Beschreibung des Studiendesigns, der Stichprobe bestehend aus neun Handballspielerinnen sowie der Methodik der Datenerhebung und statistischen Auswertung.
4 ERGEBNISSE: Präsentation der erhobenen Wurfweiten-Messdaten und der Ergebnisse des Mann-Whitney-Tests zum Vergleich beider Treatments.
5 DISKUSSION: Kritische Analyse der Studienergebnisse vor dem Hintergrund der theoretischen PAP-Studien sowie Interpretation der nicht signifikanten Leistungsunterschiede.
6 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK: Fazit der Feldstudie, welches aufzeigt, dass kein signifikanter Effekt durch das Vollballtraining erzielt wurde, und Hinweise für weiterführende Forschung.
Handball, Wurfweite, Vollbälle, Aufwärmen, Schnellkraft, Wurfkraft, postactivation potentiation effect, PAP, Leistungssteigerung, Feldstudie, Krafttraining, Komplexmethode, Muskelfasern, Explosionskraft, Bewegungsanalyse.
Die Arbeit untersucht, ob ein alternatives Aufwärmprogramm mit schweren Vollbällen zu einer unmittelbaren Steigerung der Wurfweite bei Handballspielerinnen führt.
Die zentralen Themen sind das spezifische Aufwärmen im Handballsport, die physiologischen Grundlagen der Schnellkraft sowie der in der Trainingswissenschaft diskutierte postactivation potentiation effect (PAP).
Ziel ist es zu eruieren, ob durch ein spezielles Vollball-Training (submaximale Krafteinsätze) vor dem Wurf ein kurzfristiger "Überschusseffekt" erzielt werden kann, der die Wurfleistung verbessert.
Es handelt sich um eine empirische Feldstudie mit einem Messwiederholungsdesign, bei der eine Frauenhandball-Mannschaft zwei unterschiedliche Aufwärmprotokolle durchlief, deren Ergebnisse mittels U-Test nach Mann-Whitney statistisch ausgewertet wurden.
Der Hauptteil befasst sich detailliert mit den theoretischen Hintergründen von Schnellkraft und PAP, der Methodik des durchgeführten Feldtests und der anschließenden Diskussion, warum die Ergebnisse keine signifikante Leistungssteigerung zeigen konnten.
Kernbegriffe sind Handball, Vollbälle, Schnellkraft, Wurfweite, postactivation potentiation effect (PAP) und Trainingseffekte.
Die Autorin diskutiert mögliche Gründe wie eine zu geringe Intensität des Vollballtrainings, die unterschiedliche Zusammensetzung der Spielertypen (Koordinations- vs. Explosionswerfer) oder eine nicht optimale Erholungszeit zwischen dem Treatment und der Testmessung.
Zu den genannten Störfaktoren zählen die Witterungsbedingungen beim Freilufttest, Schwierigkeiten mit der Griffigkeit der Harzbälle im Freien sowie die fehlende Kontrolle über das Training der Spielerinnen am Vortag der Messungen.
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