Bachelorarbeit, 2013
40 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit
1.2 Aufbau der Arbeit
2. Was ist eine Marke?
2.1 Die Marke als Wirtschaftsgut und Rechtsobjekt
2.2 Markenfunktionen
2.3 Der Nutzen der Marke
3. Wie wird eine Marke bewertet?
3.1 Definition und Bedeutung des Markenwertes
3.2 Bewertungsanlässe
3.3 Anforderungen an Markenbewertungsverfahren
3.4 Markenbewertungsansätze
3.4.1 Monetäre Bewertungsansätze
3.4.1.1 Kostenorientierte Verfahren
3.4.1.2 Marktwertorientierte Verfahren
3.4.1.3 Kapitalwertorientierte Verfahren
3.4.1.4 Zusammenfassung der monetären Ansätze
3.4.2 Nichtmonetäre Bewertungsansätze
3.4.3 Kombinierte Bewertungsansätze
3.5 Problematik
3.6 Markenbewertung im Markenrecht
4. Wirtschaftliche Verwertung von Markenrechten
4.1 Das Markenrecht als übertragbares Rechtsgut
4.2 Markenlizenzen
4.2.1 Arten von Markenlizenzen
4.2.2 Markenlizenzvetrag
5. Schutzwirkung bei Rechtsverletzungen
6. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die ökonomische Bedeutung der Marke als immaterielles Wirtschaftsgut und analysiert deren Bewertungsmethoden im Hinblick auf ihre Relevanz im Markenrecht. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie die verschiedenen Markenbewertungsansätze – von monetären über verhaltensorientierte bis hin zu kombinierten Modellen – die Anforderungen an Objektivität und Transparenz erfüllen und inwieweit sie als Fundament für rechtliche Fragestellungen wie Lizenzgebühren und Schadensersatzansprüche dienen können.
3.4.1 Monetäre Bewertungsansätze
Die finanzorientierten Verfahren berücksichtigen die durch die Marke ausgelösten bis zum heutigen Punkt erwirtschafteten oder in der Zukunft erwarteten, Zahlungsströme. Für die monetäre Ermittlungsart des Markenwerts eignen sich ausschließlich quantitative Unternehmenskennzahlen in Geldeinheiten, wobei die Determinanten aus der Konsumentenperspektive nicht berücksichtigt werden.
Die monetären Bewertungsansätze können weiter in kostenorientierte, marktwertorientierte und kapitalwertorientierte Verfahren unterteilt werden.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Allgegenwärtigkeit von Marken in der heutigen Gesellschaft und definiert das Ziel der Arbeit, die Bedeutung der Markenbewertung und ihren Zusammenhang mit rechtlichen Vorschriften zu erörtern.
2. Was ist eine Marke?: Dieses Kapitel bietet eine begriffliche Einordnung der Marke als Wirtschaftsgut und Rechtsobjekt sowie eine detaillierte Analyse ihrer verschiedenen Funktionen und ihres Nutzens für Unternehmen und Konsumenten.
3. Wie wird eine Marke bewertet?: Das zentrale Kapitel erläutert den Markenwert, kategorisiert verschiedene Bewertungsansätze (monetär, nichtmonetär, kombiniert) und analysiert kritisch die Problematik bei der Messung sowie deren Rolle im Markenrecht.
4. Wirtschaftliche Verwertung von Markenrechten: Hier wird die Marke als übertragbares Rechtsgut betrachtet, wobei der Fokus insbesondere auf der rechtlichen Gestaltung von Markenlizenzen und den damit verbundenen Vertragsformen liegt.
5. Schutzwirkung bei Rechtsverletzungen: Dieses Kapitel behandelt die rechtliche Absicherung von Marken durch das Markengesetz und die Mechanismen zur Schadensersatzbestimmung bei Markenrechtsverletzungen.
6. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen, betont die gestiegene wirtschaftliche Bedeutung der Marke und stellt fest, dass bislang kein allgemeingültiges, objektives Bewertungsmodell existiert, welches alle Anforderungen erfüllt.
Marke, Markenwert, Markenbewertung, Markenschutz, Markenrecht, Markenlizenz, Markenverwertung, Immaterielles Wirtschaftsgut, Markenmanagement, Markenstrategie, Schadensersatz, Kapitalwertorientierte Verfahren, Markenidentität, Markenimage, Markenfunktionen
Die Arbeit analysiert die Bedeutung von Marken als immaterielle Vermögenswerte und untersucht, wie diese bewertet werden können, um sie effektiv im Markenrecht, beispielsweise bei Lizenzen oder Rechtsverletzungen, einzusetzen.
Die Arbeit umfasst Markenfunktionen, Methoden der Markenbewertung (monetär, nichtmonetär, kombiniert), die rechtliche Grundlage der Markenübertragung sowie die Schadensersatzermittlung bei Markenverletzungen.
Das Hauptziel ist es, die meistverwendeten Markenbewertungsverfahren auf ihre Anwendbarkeit und Objektivität zu prüfen und ihren Zusammenhang mit deutschen Rechtsvorschriften darzustellen.
Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse bestehender Markenbewertungsmodelle und gleicht diese mit der geltenden Rechtslage im Markengesetz (MarkenG) ab.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Markenwerts, eine detaillierte Gegenüberstellung verschiedener Bewertungsansätze und die kritische Analyse der Probleme bei der Markenwertermittlung.
Zentrale Begriffe sind Markenwert, Markenevaluierung, Markenrecht, Lizenzvergabe, monetäre Bewertungsansätze und immaterielles Vermögen.
Die Lizenzierung wird als wichtigste Form der wirtschaftlichen Markenverwertung identifiziert, deren vertragliche Gestaltung und deren Abhängigkeit vom Markenwert für die Praxis essenziell sind.
Es existiert kein universeller Standard, da die verschiedenen Bewertungsanlässe – etwa Bilanzierung oder Schadensersatz – jeweils unterschiedliche Anforderungen stellen und kein Modell alle ökonomischen und verhaltenswissenschaftlichen Aspekte gleichermaßen abdeckt.
Der Markenwert dient als Fundament für die Schadensberechnung, insbesondere bei der sogenannten Lizenzanalogie, bei der ermittelt wird, welche Lizenzgebühr ein vernünftiger Markeninhaber bei rechtmäßiger Nutzung hätte verlangen können.
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