Bachelorarbeit, 2014
32 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Brand Association Networks
2.1 Assoziationen als Bestandteil des Markenwertes
2.2 Eigenschaften von Markenassoziationen
3 Brand Concept Maps
3.1 Methodik
3.2 Diskussion und Limitationen
3.2.1 Identifikation und Analyse
3.2.2 Praxisrelevanz
4 Advanced Brand Concept Maps
4.1 Erweiterung der BCM-Methodik um eine Bewertung
4.2 Brand Association Network Value
4.3 Erhöhung des praktischen Nutzens
5 Unique Brand Concept Maps
5.1 Relevanz der Alleinstellungsmerkmale
5.2 Erweiterung der aBCM-Methodik
5.2.1 Erhebung von mehreren konkurrierenden Marken
5.2.2 Reduzierung um produktkategoriespezifische Assoziationen
5.3 Stärkere Gewichtung der Alleinstellungsmerkmale im BANV
5.4 Verbleibende Limitationen
6 Zusammenfassung und Ausblick
Diese Arbeit zielt darauf ab, die Methode der Brand Concept Map (BCM) weiterzuentwickeln, um die strategische Identifikation und visuelle Darstellung von Alleinstellungsmerkmalen (USPs) einer Marke innerhalb ihres assoziativen Netzwerks zu ermöglichen.
3.1 Methodik
Im Allgemeinen bestehen Methoden des Consumer Mapping, zu denen neben der BCM auch die ZMET gehört, aus drei Stufen: Zunächst werden relevante Markenassoziationen von Konsumenten erhoben. Diese werden die im zweiten Schritt zu einer Map angeordnet werden, um zu zeigen, wie sie ihrer Meinung nach mit der Marke und untereinander in Verbindung stehen. Abschließend werden die individuellen Darstellungen und die zugehörigen Daten von den Forschern ausgewertet und zu einer Consensus Brand Map aggregiert (John et al. 2006, S. 550–551).
In der Stufe der Erhebung (elicitation stage) identifizieren die Forscher zu Beginn die relevanten Informationen, indem sie bereits existierendes Material aus der Konsumentenforschung benutzen oder eine kurze Umfrage durchführen (John et al. 2006, S. 551–552). Die Erhebung erfolgt dabei wahlweise direkt bei Konsumenten, die mit den Gegebenheiten der zu untersuchenden Kategorie vertraut sind (Schnittka et al. 2012, S. 268) oder bei den Marketing Managern der zu betrachtenden Marke (Schnittka et al. 2012, S. 269). Bei der Phase der Erhebung werden vier Kriterien berücksichtigt: Die hier befragten Konsumenten sollten die gleichen Eigenschaften aufweisen, wie die in der Stufe der Anordnung. Die Befragten sollten auf offene Fragen antworten. Nur die meistgenannten Markenassoziationen sollten ausgewählt werden, also jene, die von mindestens 50% der Teilnehmer berücksichtigt wurden. Die genaue Notation der relevanten Assoziationen sollte die Wortwahl der Konsumenten wiederspiegeln (John et al. 2006, S. 552). Die hier ausgewählten Assoziationen bilden dann das Set, auf das die Probanden im weiteren Verlauf zugreifen (Schnittka et al. 2012, S. 268).
In der Stufe der Anordnung (mapping stage) wird den Teilnehmern die Struktur und das Vorgehen bei der Erstellung einer BCM zunächst anhand eines Beispiels erklärt, bevor sie, stimuliert durch die offene Frage „Was fällt Ihnen ein, wenn Sie an <Markenname> denken?“, aufgefordert werden, ihre eigene Map zu konstruieren (John et al. 2006, S. 553). Dabei wird Ihnen ein leeres Board zur Verfügung gestellt sowie 25 Karten, welche die meistgenannten Assoziationen enthalten und bei Bedarf durch eigene Assoziationen ergänzt werden können.
1 Einleitung: Einführung in die Bedeutung des Markenwertes und Vorstellung des Ziels, eine Methode zur Visualisierung von Alleinstellungsmerkmalen zu entwickeln.
2 Brand Association Networks: Erläuterung der theoretischen Grundlagen von Markenassoziationen als kognitives Netzwerk und deren Einfluss auf den Markenwert.
3 Brand Concept Maps: Darstellung der klassischen BCM-Methodik, ihres strukturierten Vorgehens bei der Netzwerkanalyse sowie eine Diskussion ihrer Stärken und Limitationen.
4 Advanced Brand Concept Maps: Vorstellung der aBCM als Erweiterung, die um Bewertungsstufen und die Messgröße "Brand Association Network Value" (BANV) ergänzt wurde.
5 Unique Brand Concept Maps: Entwicklung der uBCM zur Identifikation von Alleinstellungsmerkmalen durch Vergleiche mehrerer Wettbewerber und Bereinigung um kategoriespezifische Assoziationen.
6 Zusammenfassung und Ausblick: Resümee der methodischen Entwicklungsschritte und Anregungen für zukünftige empirische Forschung zur Validierung der Modelle.
Markenmanagement, Brand Association Networks, Brand Concept Maps, BCM, Advanced Brand Concept Map, aBCM, Unique Brand Concept Map, uBCM, Brand Association Network Value, BANV, Alleinstellungsmerkmale, USP, Markenwert, Konsumentenforschung, Markenpositionierung.
Die Arbeit befasst sich mit der methodischen Erfassung und Analyse von Markenassoziationen, um Markenmanagern Werkzeuge zur Identifikation von Wettbewerbsvorteilen an die Hand zu geben.
Die zentralen Themen sind kognitive Netzwerke von Konsumenten, die visuelle Kartierung von Markenassoziationen und die strategische Ableitung von Alleinstellungsmerkmalen.
Das Ziel ist die Entwicklung einer erweiterten Mapping-Methode (uBCM), die spezifisch darauf ausgerichtet ist, USPs einer Marke von allgemeinen Kategorienmerkmalen abzugrenzen.
Es wird das Verfahren des Consumer Mapping genutzt, wobei das Modell der Brand Concept Map (BCM) schrittweise zur aBCM und schließlich zur uBCM weiterentwickelt wird.
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen des assoziativen Gedächtnisses, die bestehende BCM-Methodik, deren Erweiterung um Bewertungskriterien sowie die Neuentwicklung für Unique Brand Concept Maps.
Besonders prägend sind Begriffe wie Brand Association Network, USP, BCM-Methodik, BANV und Markenpositionierung.
Die uBCM unterscheidet sich durch die Einbeziehung konkurrierender Marken sowie die gezielte Ausblendung von produktkategoriespezifischen Assoziationen, um den Fokus auf die USPs zu schärfen.
Der BANV ist eine quantitative Messgröße, die es erlaubt, die Gesamtpräferenz einer Marke basierend auf den Informationen aus dem assoziativen Netzwerk zu berechnen.
Markenassoziationen, die von allen Marktteilnehmern geteilt werden, bieten keinen strategischen Differenzierungsvorteil. Erst die Abgrenzung der USPs ermöglicht einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil.
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