Bachelorarbeit, 2013
31 Seiten, Note: 1,7
1 Einführung
2 Vom Unterrichtskonzept zur Unterrichtsstunde
2.1 Voraussetzungen für die Erstellung des Konzepts
2.1.1 Theoretische Vorüberlegungen zum Bilderbuch
2.1.2 Wesentliche Definitionen
2.3 Notwendigkeit eines Unterrichtskonzepts
2.4 Grob- und Feinziele der Unterrichtsstunde
2.5 Planung der Unterrichtsstunde
3 Durchführung des Unterrichtskonzepts
3.1 Erwartungen an die Durchführung
3.2 Durchführung in beiden Gruppen
4 Auswertung der Durchführung
4.1 Einstieg
4.2 Vorlesen in Gruppe 1
4.3 Vorlesen in Gruppe 2
4.4 Bilder auswählen in Gruppe 1
4.5 Bilder auswählen in Gruppe 2
4.6 Nacherzählen der Geschichte in Gruppe 1
4.7 Nacherzählen der Geschichte in Gruppe 2
4.8 Abschluss
4.9 Beantwortung der Hypothese
5 Abschließende Gedanken zum Unterrichtskonzept
5.1 Vorteile des Unterrichtskonzepts
5.2 Probleme und Grenzen des Unterrichtskonzepts
5.3 Verbesserungsvorschläge für die Durchführung des Konzepts
5.4 Variationen und mögliche Erweiterungen
6 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss von visuellen Medien auf die Merkfähigkeit und Kreativität von Grundschulkindern beim Nacherzählen einer Bilderbuchgeschichte, um daraus ein effektives Unterrichtskonzept für die Schuleingangsphase abzuleiten.
2.1.2 Wesentliche Definitionen
Um deutlich zeigen zu können, inwiefern die Kinder bei diesem Unterrichtskonzept einer visuellen Beeinflussung unterliegen, sollte zunächst geklärt werden, was visuelle Beeinflussung bedeutet.
Die Definition von Visualisierung sagt, es handelt sich hierbei um die „[…] Aufbereitung von Information mit vor allem bildlichen Mitteln und deren Wahrnehmung […]“7. Dies geschieht zum Beispiel in Form von visueller Kommunikation.
Einfluss definiert sich entweder als Geltung und Ansehen, indem eine Person Einfluss besitzt8, oder aber als „Wirkung auf das Verhalten einer Person oder Sache […]“9, was in diesem Fall die entscheidende Bedeutung ist.
Da die Kinder im Unterrichtsversuch insofern beeinflusst werden sollen, als dass sie durch die verschiedenen Eindrücke, die sie durch das Zeigen oder Nicht-Zeigen von Bildern gewinnen, verschiedene Illustrationen beim Nacherzählen auswählen, lässt sich Folgendes festhalten: Visuelle Beeinflussung ist die Wahrnehmung verschiedener bildlicher Mittel, wodurch sich eine Wirkung auf das Verhalten der beeinflussten Personen zeigt.
1 Einführung: Die Einleitung formuliert die zentrale Fragestellung nach dem Einfluss von Bildern auf Kreativität und Merkfähigkeit bei Grundschulkindern im Kontext eines Unterrichtsversuchs.
2 Vom Unterrichtskonzept zur Unterrichtsstunde: Hier werden die theoretischen Voraussetzungen, die Notwendigkeit des Konzepts sowie die methodische Planung für den Einsatz im Unterricht dargelegt.
3 Durchführung des Unterrichtskonzepts: Dieses Kapitel beschreibt die Erwartungen an den Unterrichtsverlauf und erläutert die tatsächliche Durchführung in zwei verschiedenen Schülergruppen.
4 Auswertung der Durchführung: Es erfolgt eine detaillierte Analyse der Ergebnisse aus den einzelnen Unterrichtsphasen sowie eine Überprüfung der aufgestellten Hypothesen.
5 Abschließende Gedanken zum Unterrichtskonzept: Der Autor reflektiert über Vorteile, Probleme und Grenzen des Konzepts und unterbreitet Vorschläge für zukünftige Verbesserungen und Variationen.
6 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass visuelle Reize die Merkfähigkeit stärken, aber die kreative Eigenleistung der Kinder beim Nacherzählen einschränken können.
Grundschulpädagogik, Bilderbuch, visuelle Beeinflussung, Merkfähigkeit, Kreativität, Unterrichtskonzept, Nacherzählen, Schuleingangsphase, Medienpädagogik, Sprachkompetenz, Hörverstehen, Kindheitsforschung, Unterrichtsplanung, Narrationskompetenz, Zirkuswoche
Die Arbeit untersucht, wie sich die Präsentation von Bildern während des Vorlesens einer Bilderbuchgeschichte auf die kognitive Verarbeitung, insbesondere auf die Merkfähigkeit und Kreativität, bei Kindern der ersten Klasse auswirkt.
Die zentralen Felder sind die Medienrezeption im Kindesalter, die Förderung der Sprach- und Kommunikationskompetenz sowie die methodische Gestaltung von Unterrichtseinheiten im Fach Deutsch.
Das Hauptziel ist es, ein Unterrichtskonzept zu entwickeln und praktisch zu erproben, das zeigt, inwieweit visuelle Reize den Nacherzählungsprozess bei Erstklässlern beeinflussen und steuern.
Die Autorin nutzt einen praxisorientierten Ansatz in Form eines Unterrichtsversuchs mit zwei Vergleichsgruppen, unterstützt durch die Auswertung von Gedächtnisprotokollen.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Herleitung der Voraussetzungen, die konkrete Planung der Unterrichtsstunden, die Durchführung sowie die anschließende kritische Auswertung und Reflexion des Konzepts.
Wichtige Begriffe sind visuelle Beeinflussung, Merkfähigkeit, Kreativitätsförderung, Bilderbucharbeit, Unterrichtsplanung und sprachliche Handlungsfähigkeit.
Durch die eine Gruppe, die Bilder zum Text sah, und die andere Gruppe, die den Text nur hörte, konnte der Einfluss der Visualisierung auf die Nacherzählung direkt im Vergleich gemessen werden.
Die Kinder, die das Bilderbuch sahen, konnten sich die Handlungsabfolge der Geschichte deutlich besser merken als diejenigen, die nur den rein auditiven Reizen ausgesetzt waren.
Es wurde festgestellt, dass die Kinder ohne visuelle Vorgaben beim Nacherzählen kreativer agierten, während die Kinder mit Bilderbuch-Visualisierung stärker an den gezeigten Illustrationen orientiert waren.
Der Autor empfiehlt, den Arbeitsauftrag für die erste Klasse zu vereinfachen, Zeit für Orientierung einzuplanen und bei Bedarf Hilfsangebote wie Stichworte oder Teilüberschriften bereitzustellen.
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