Bachelorarbeit, 2013
55 Seiten, Note: 2,0
1 EINLEITUNG
2 BEGRIFFLICHE KLÄRUNG
2.1 Relationship Marketing
2.2 Der Kundenclub
2.2.1 Geschlossene Clubs
2.2.2 Offene Clubs
3 DIE ZIELGRUPPE KIND
3.1 Differenzierung junger Zielgruppen
3.1.1 Babys und Kleinkinder
3.1.2 Kindergarten- und Vorschulkinder
3.1.3 Schulkinder
3.1.4 Pre-Teens
3.1.5 Teenager
3.1.6 Geschlechterdifferenzen
3.2 Kinder als multidimensionaler Markt – Eine Erklärung für die Attraktivität von jungen Zielgruppen
3.2.1 Aktueller Markt – Kinder als Konsumenten
3.2.2 Beeinflussungs-Markt
3.2.3 Zukunfts-Markt
3.3 Daraus entstehende Herausforderungen für Unternehmen
3.3.1 Rechtliche Aspekte
3.3.2 Ethische Aspekte
4 RELATIONSHIP MARKETING IN DER ZIELGRUPPE DER KINDER AM BEISPIEL VON KUNDENCLUBS
4.1 Instrumente des Relationship Marketing zur Kundenbindung von Kindern
4.1.1 Fernsehen
4.1.2 Give aways/Geschenke
4.1.3 Preisausschreiben
4.1.4 Zeitschriften
4.1.5 Internet
4.2 Kundenwert und Lifetime Value
4.3 Kundenclubs als Instrument zur Bindung von Kindern
4.3.1 LEGO Club
4.3.2 TOGGO-CleverClub
5 CONCLUSIO
Diese Bachelorarbeit untersucht die Relevanz von Kindern als Zielgruppe im Customer Relationship Marketing und analysiert, wie Kundenclubs als Instrumente zur Kundenbindung bei dieser jungen Zielgruppe eingesetzt werden können. Dabei werden sowohl das Marktpotenzial, die Herausforderungen (rechtlich/ethisch) als auch spezifische Marketinginstrumente betrachtet.
4.1.2 Give aways/Geschenke
Bei Give aways wird einem Produkt (wie beispielsweise Frühstückscerealien oder einem Menü) oder einer Dienstleistung (Besuch beim Zahnarzt) ein gesondertes Geschenk beigegeben. Da es sich dabei um eine Werbemaßnahme mit unidirektionaler Kommunikation handelt, ist diese schon für Kinder ab 3 Jahren geeignet.
„Neben der Gestaltung der Packung, die bereits für 3-Jährige wichtig ist – „Ich will aber das, wo der Bär drauf ist“ – sind bereits in diesem Alter attraktive Give aways, die das Produkt aufwerten, ein probates Mittel, Beziehungen zu festigen.“ (Melzer-Lena, Helfer 2000, 103)
Diese kleinen Zugaben müssen jedoch auch diverse Anforderungen erfüllen. Einerseits müssen sie für das Kind als Konsument einen Art von Wert wie beispielsweise „Spielwert, Actionwert, Sammelwert, Funwert, Nutzwert, Kreativitätswert, Prestigewert in der Gruppe, o.ä.“ haben (ebd. 2000, 103). Neben dem unmittelbaren Spielspaß ist es für die Beziehungsqualität extrem förderlich, wenn den Kindern die kleinen Geschenke so gut gefallen, dass sie diese – zum Herzeigen, Schenken oder um ihnen damit einen Streich zu spielen – zu ihren Freunden mitnehmen. Oftmals zielen diese Beigaben auf die Sammelleidenschaft von Kindern ab, die bei Kindern dieses Alters bereits sehr ausgeprägt ist. Dadurch, dass das Kind möglichst alle Figuren, Sammelkarten oder sonstigen Objekten der Serie haben möchte, wird seitens der Kinder auch der Wiederkauf des Produkts gefordert. Da meist nicht ersichtlich ist, welches der begehrten Spielzeuge in der Packung versteckt ist, sind oft etliche Packungskäufe nötig, um alle Sammelobjekte zu erhalten (ebd. 2000, 103).
1 EINLEITUNG: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Zielgruppe Kinder im Marketing ein und formuliert die zentralen Forschungsfragen hinsichtlich der Vorteile für Unternehmen und der damit verbundenen Herausforderungen.
2 BEGRIFFLICHE KLÄRUNG: Hier werden die theoretischen Grundlagen zum Relationship Marketing und zum Konzept des Kundenclubs erläutert sowie die Unterscheidung zwischen geschlossenen und offenen Clubs dargelegt.
3 DIE ZIELGRUPPE KIND: Dieses Kapitel differenziert junge Zielgruppen nach Alter und analysiert Kinder als aktuellen Konsumentenmarkt, Beeinflussungsmarkt und Zukunftsmarkt sowie die rechtlichen und ethischen Rahmenbedingungen.
4 RELATIONSHIP MARKETING IN DER ZIELGRUPPE DER KINDER AM BEISPIEL VON KUNDENCLUBS: Der Hauptteil untersucht spezifische Marketinginstrumente wie Fernsehen oder Internet für Kinder, erläutert den Kundenwert und analysiert anhand der Beispiele LEGO Club und TOGGO-CleverClub konkrete Kundenbindungskonzepte.
5 CONCLUSIO: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, betont das enorme Potenzial von Kindern als Zielgruppe und unterstreicht die Notwendigkeit einer verantwortungsbewussten, zielgruppengerechten Gestaltung von Marketingmaßnahmen.
Relationship Marketing, Kundenbindung, Kundenclub, Kinder, Jugendliche, Zielgruppenmarketing, Konsumenten, Beeinflussungsmarkt, Markenbildung, Kinderwerbung, Customer Lifetime Value, Marketinginstrumente, LEGO Club, TOGGO-CleverClub, rechtliche Rahmenbedingungen.
Die Arbeit behandelt die Bedeutung von Kindern als Zielgruppe im Rahmen des Customer Relationship Marketings und untersucht, wie Unternehmen durch spezifische Instrumente – insbesondere Kundenclubs – eine langfristige Bindung zu dieser Zielgruppe aufbauen können.
Die Schwerpunkte liegen auf der Differenzierung der Zielgruppe Kind, dem Marktpotenzial (Konsument, Beeinflusser, Nachwuchskunde), den rechtlichen und ethischen Anforderungen bei Kinderwerbung sowie den Instrumenten der Kundenbindung.
Das Ziel ist es zu klären, inwiefern Kinder eine relevante Zielgruppe für das Relationship Marketing darstellen, wie Unternehmen davon profitieren und vor welche Herausforderungen (insbesondere rechtlich und ethisch) sie dabei gestellt werden.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse zu Marketingtheorien, zielgruppenspezifischen Besonderheiten von Kindern sowie auf der exemplarischen Analyse konkreter Kundenclub-Konzepte.
Der Hauptteil analysiert Instrumente zur Kundenbindung (wie Fernsehen, Give aways, Internet), erläutert die Berechnung des Kundenwerts und führt eine detaillierte Analyse der Kundenclubs von LEGO und TOGGO durch.
Die wichtigsten Begriffe umfassen Relationship Marketing, Kundenbindung, Kundenclub, Kinder als Zielgruppe, rechtliche Rahmenbedingungen und Markenbildung.
Geschlossene Clubs haben Zugangsbeschränkungen (z.B. Gebühren) und zielen auf eine hohe Loyalität ab, während offene Clubs jedem offenstehen, um eine hohe Reichweite und einen größeren Datenbestand für das Marketing zu generieren.
Eltern fungieren oft als „Gate-Keeper“, die über den Kauf entscheiden, und müssen daher insbesondere bei jüngeren Kindern in die Marketingansprache einbezogen werden, da diese rechtlich noch keine langfristigen Bindungen eingehen können.
Das Internet bietet durch seine hohe Interaktivität vielfältige Möglichkeiten für eine individuelle Ansprache und kann über Spiele oder exklusive Inhalte einen hohen Unterhaltungswert und damit eine Bindung schaffen.
Es bestehen strenge gesetzliche Regelungen, wie etwa das Verbot direkter Kaufaufforderungen oder aggressiver Geschäftspraktiken, deren Verletzung zu juristischen Konsequenzen und einem negativen Image in der Öffentlichkeit führen kann.
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