Bachelorarbeit, 2012
45 Seiten, Note: 2
1. Einleitung
1.1. Definition
1.2. Problemstellung
1.3. Forschungsfrage
1.4. Methode und Vorgehensweise
2. Straftatbestand des Vandalismus
3. Ursachen
4. Zielobjekte des Vandalismus
4.1. Öffentliche Verkehrsmittel
4.2. Kontrolleinrichtungen
4.3. Infrastruktur
5. Empirischer Teil
6. Lösungsansätze
6.1. Vermeidung
6.2. Alternative Bekämpfung
7. Reflexion
8. Abstract
Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen Vandalismus an öffentlichen Verkehrsmitteln, Kontrolleinrichtungen und Infrastruktur, mit dem Ziel, Ursachen für dieses zerstörerische Verhalten zu identifizieren und aktuelle Lösungsansätze sowie Präventionsmaßnahmen in europäischen Verkehrsunternehmen zu analysieren.
1.1. Definition
Heute wird unter Vandalismus die vorsätzliche Zerstörung oder Beschädigung von fremdem Eigentum verstanden. Oft wird auch die Vermüllung erwähnt, die gerade auch in Bezug auf die öffentlichen Verkehrsmittel zutreffend, genannt werden kann. Zerstörungen finden meist aus Langeweile statt, d.h. ohne ersichtlichen Grund. Doch häufen sich in letzter Zeit Fälle organisierten Vandalismus, um durch gezielte Zerstörung öffentlicher, allgemeiner Güter Rechte durchzusetzen oder sich durch Beschädigung mit anschließendem Diebstahl zu bereichern.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Vandalismusproblematik in europäischen Großstädten, definiert den Begriff und umreißt die Forschungsfrage sowie die methodische Herangehensweise der Studie.
2. Straftatbestand des Vandalismus: Dieses Kapitel erläutert die rechtlichen Grundlagen von Sachbeschädigung und Diebstahl im österreichischen Strafgesetzbuch und ordnet verschiedene Deliktsformen wie Graffiti rechtlich ein.
3. Ursachen: Hier werden psychologische und soziologische Auslöser für Vandalismus, wie Langeweile, Frustration, Gruppenzwang (Peer Groups) oder der Wunsch nach Anerkennung und Statussymbolen, analysiert.
4. Zielobjekte des Vandalismus: Das Kapitel kategorisiert die verschiedenen Angriffsziele in Verkehrsmitteln, Kontrolleinrichtungen und der Infrastruktur und beschreibt spezifische Zerstörungsformen wie Ripping, Etching oder Kupferdiebstahl.
5. Empirischer Teil: Die Autorin präsentiert Ergebnisse einer Befragung von ca. 60 europäischen Verkehrsunternehmen zu Themen wie Zuständigkeiten, Schadenshäufigkeit, Tätergruppen und angewandten Gegenmaßnahmen.
6. Lösungsansätze: Dieser Abschnitt stellt konkrete Präventions- und Bekämpfungsstrategien vor, darunter technische Lösungen wie Videoüberwachung sowie pädagogische Projekte und Marketingkampagnen zur Sensibilisierung.
7. Reflexion: Die Reflexion fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer gesamtgesellschaftlichen Kultur des Hinschauens, um Vandalismus nachhaltig zu begegnen.
8. Abstract: Das Abstract bietet eine englischsprachige Zusammenfassung der gesamten Bachelorarbeit.
Vandalismus, öffentliche Verkehrsmittel, Sachbeschädigung, Graffiti, Prävention, Videoüberwachung, Ursachenforschung, Verkehrsunternehmen, Kriminalpsychologie, Schadensbehebung, Zivilcourage, Jugendkriminalität, Infrastruktur, Strafrecht, Wiedergutmachung.
Die Bachelorarbeit beschäftigt sich mit dem Thema Vandalismus in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie an deren zugehörigen Einrichtungen und Infrastruktur.
Zu den Kernbereichen zählen die Definition und rechtliche Einordnung von Vandalismus, die Erforschung der Ursachen, die Analyse von Zielobjekten sowie die Evaluierung von Präventions- und Bekämpfungsstrategien.
Das Hauptziel besteht darin, die Ursachen für Vandalismus zu ergründen und die bestehenden Lösungsansätze der Verkehrsbetriebe zur Bekämpfung und Minimierung dieser Schäden systematisch zu beschreiben.
Die Autorin nutzt die Bearbeitung fachbezogener Schriften, Kommentare und Internetdiskussionen sowie eine empirische Recherche in Form einer Befragung nationaler und europäischer Verkehrsunternehmen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung des Straftatbestands und der Täterursachen sowie in einen umfangreichen empirischen Teil, der die Praxis in Verkehrsunternehmen widerspiegelt.
Wichtige Begriffe sind Vandalismus, öffentliche Verkehrsmittel, Prävention, Schadenshäufigkeit, Videoüberwachung, Sachbeschädigung und Täterergreifung.
Die befragten Verkehrsunternehmen nannten Videoüberwachung als meistgenannte Vorsorgemaßnahme, da sie sowohl abschreckend wirkt als auch bei der Täteridentifizierung unterstützt und somit die Schadenshäufigkeit senkt.
Die Arbeit stellt fest, dass Vandalismus in allen sozialen Schichten und Altersgruppen vorkommt, wobei spezifische Tätergruppen wie Jugendliche (oft in Peer Groups) oder frustrierte Fahrgäste hervorgehoben werden.
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