Bachelorarbeit, 2013
75 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Entwicklung von mathematischen Kompetenzen im Vorschulalter
2.1. Fünfstufiges Entwicklungsmodell nach A. Fritz / G. Ricken
2.2. Entwicklungsmodell früher mathematischer Kompetenzen nach K. Krajewski
2.3. Entwicklung von Zählfertigkeiten durch Fingerbilder
3. Entwicklungsstörungen im Vorschulbereich
3.1. Definition von Dyskalkulie
3.2. Ursachen
4. Frühförderung
4.1. Existierende Förderprogramme
4.1.1. „Mengen, zählen, Zahlen“ von K. Krajewski
4.1.2. „Mit 10 Fingern zum Zahlverständnis“ von B. Eckstein
4.2. Entwicklung eines eigenen Förderprogramms basierend auf Ideen von K. Krajewski und B. Eckstein
4.2.1. Vorwort
4.2.2. Beschreibung der Kinder
4.3. Durchführung des eigenen Förderprogramms
4.3.1. Zahlen als Anzahlen
4.3.1.1. „Die Zahlen 1 bis 5“
4.3.1.2. „Die Zahlen 6 bis 10“
4.3.1.3. „Zahlenpaare und Zahlenhaus“
4.3.2. Anzahlordnung
4.3.2.1. „Zahlenstraße“
4.3.2.2. „Vorgänger und Nachfolger“
4.3.2.3. „Zahlentreppe größer und kleiner“
4.3.2.4. „Längen und Höhen“
4.3.2.5. „Treppauf“
4.3.2.6. „Treppauf die Zahlen entlang“
4.3.3. Teil-Ganzes-Beziehungen und Anzahlunterschiede
4.3.3.1. „Zunahme an Längen und Höhen“
4.3.3.2. „Jungen, Mädchen, Kinder“
4.3.3.3. „Unterschiede in Längen und Höhen“
4.3.3.4. „Wie viele Kinder mehr oder weniger?“
4.4. Ergebnis
5. Fazit
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Konzeption, Durchführung und Evaluation eines mathematischen Förderprogramms für Kinder im Vorschulalter, basierend auf den Modellen von K. Krajewski und B. Eckstein, um mathematische Vorläuferkompetenzen zu stärken und Rechenschwächen präventiv zu begegnen.
4.3.1. Zahlen als Anzahlen
Der erste Schwerpunkt ist darauf ausgerichtet, dass die Kinder die Zahlen 1 bis 10 kennenlernen. Dabei steht im Fokus, dass die Kinder erkennen, dass hinter Zahlen Mengen (Anzahlen) stehen. Aus diesem Grund sollte darauf geachtet werden, dass Mengen und Zahlen stets miteinander verknüpft werden. Bis zum Ende dieses Teils sollten alle Zahlen bis 10 beherrscht werden. Es ist sehr wichtig, dass von Anfang an die Eins-zu-Eins-Zuordnung von Zahl und Objekt eingehalten wird.
Folgendes soll im ersten Schwerpunkt erreicht werden:
1. Beherrschen der Zählfolge und der Ziffern von 1 bis 10
2. Einordnung einzelner Zahlen in die Zahlreihenfolge
3. Zuordnung von Anzahlen von Dingen zu den dazugehörigen Zahlen und umgekehrt
4. Übertragen der Mengen (Anzahlen) und Zahlen 1 bis 10 in ihre Darstellungsweisen
5. Verinnerlichung der Struktur der Zahlentreppe
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung mathematischer Frühförderung ein, um Rechenschwächen im Schulalter zu minimieren, und beschreibt das geplante eigene Förderprojekt.
2. Entwicklung von mathematischen Kompetenzen im Vorschulalter: Dieses Kapitel stellt theoretische Modelle (Fritz/Ricken, Krajewski, Eckstein) zur Entwicklung numerischer Kompetenzen bei Kleinkindern vor.
3. Entwicklungsstörungen im Vorschulbereich: Es wird die klinische Definition der Dyskalkulie erläutert und mögliche genetische sowie soziale Ursachen für Rechenschwächen werden diskutiert.
4. Frühförderung: Dieser umfangreiche Hauptteil präsentiert existierende Konzepte, beschreibt die Entwicklung eines eigenen, kombinierten Förderprogramms inklusive der Durchführung und detaillierter Beobachtungen in 13 Einzelsitzungen.
5. Fazit: Das Fazit resümiert die Wirksamkeit der Förderung und stellt fest, dass die Kombination der Ansätze von Krajewski und Eckstein einen signifikanten positiven Beitrag zur mathematischen Entwicklung der Kinder leistete.
Mathematische Frühförderung, Vorschulalter, Dyskalkulie, Rechenschwäche, Mengenverständnis, Zahlverständnis, Zählfertigkeiten, Fingerbilder, Anzahlordnung, Teil-Ganzes-Beziehungen, Förderprojekt, Inklusion, Kognitive Entwicklung, Mathematische Vorläuferkompetenzen, Zahlenhaus.
Die Arbeit befasst sich mit der mathematischen Frühförderung im Vorschulalter durch die Erprobung eines eigenen Förderprogramms, das auf den theoretischen Ansätzen von K. Krajewski und B. Eckstein basiert.
Die zentralen Themen sind die Entwicklung mathematischer Kompetenzen, die Entstehung von Rechenstörungen sowie die praktische Gestaltung und Evaluation von Fördermaßnahmen im Kindergartenalter.
Das primäre Ziel ist es, Vorläuferkompetenzen für das Rechnen durch gezielte spielerische Übungen zu stärken und die Wirksamkeit dieser Kombination aus verschiedenen pädagogischen Ansätzen zu untersuchen.
Die Autorin kombiniert eine theoretische Fundierung durch Literaturarbeit mit einer qualitativen Einzelfallstudie, bei der sie das entwickelte Programm mit zwei Kindern über einen festgelegten Zeitraum durchführt und dokumentiert.
Der Hauptteil dokumentiert detailliert die Durchführung des Förderprojekts in drei Schwerpunkten (Zahlen als Anzahlen, Anzahlordnung, Teil-Ganzes-Beziehungen) sowie die individuellen Beobachtungen der Lernfortschritte der zwei Kinder.
Mathematische Frühförderung, Dyskalkulie, Fingerbilder, Mengen-Zahlen-Kompetenzen und Anzahlordnung.
Fingerbilder helfen Kindern, Numerositäten sichtbar und spürbar zu machen, unterstützen das Konzentrationsvermögen und fördern das Verständnis für die Zerlegbarkeit von Zahlen sowie die Eins-zu-Eins-Zuordnung.
Ben zeigte große Fortschritte im sprachlichen Ausdruck und in der mathematischen Logik, während Lisa bei anfänglicher Skepsis und Versagensängsten durch das Programm ihr Zutrauen in die eigene rechnerische Kompetenz gewinnen konnte.
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