Bachelorarbeit, 2013
82 Seiten, Note: 1,1
1. Einleitung
2. Theorieteil
2.1 Die Situation psychisch erkrankter Menschen und ihrer Kinder
2.2 Zum Stand der Forschung
3. Methodisches Vorgehen
3.1 Qualitative Sozialforschung
3.2 Experteninterviews
3.3 Kontaktaufnahme, Gewinnung der Interviewpartnerinnen und Durchführung der Interviews
3.4 Auswertungsmethode
3.5 Selbstreflexion zum Forschungsprozess
4. Ergebnisteil
4.1. Intention und Zweck
4.2 Herausforderungen
4.2.1 Herausforderungen für die Mitarbeiterinnen
4.2.2 Herausforderungen für die Patinnen und Paten
4.2.3 Herausforderungen für die Kinder
4.2.4 Herausforderungen für die psychisch kranken Elternteile
4.3 Besondere Qualitäten und Chancen des Patenschaftsprojekts
5. Zusammenfassung und Diskussion der Forschungsergebnisse
6. Quellenverzeichnis
Die Arbeit untersucht die konzeptionelle Ausrichtung sowie die Chancen und Herausforderungen eines speziellen Patenschaftsprojekts für Kinder psychisch kranker Elternteile. Ziel ist es, durch explorative Experteninterviews die Perspektiven der beteiligten Akteure zu beleuchten und den Nutzen des Projekts für betroffene Kinder und deren Familien im Kontext von Krisensituationen zu analysieren.
4.1. Intention und Zweck
„Es war so zu der Zeit [...] 2006 [...] da is ja manchmal son Thema im sozialen Bereich was auf einma so aufkommt [...] da gabs dann so die Ersten die ham sowas gemacht weil man festgestellt hat das Kinder von psychisch kranken Eltern oft sehr viele Probleme haben [...] das das Leben mit psychisch kranken Eltern für die Kinder sehr schwierig ist [...] das es für Kinder wichtig ist wenn sie eine verlässliche Person haben außerhalb der Familie die für sie da ist und dann kam eben auf diese Patenschaften“.
Im ersten Teil möchte ich vorstellen, welche Intention die Initiatorin des Patenschaftsprojekts hatte, dieses ins Leben zu rufen. Ich möchte darauf eingehen, aus welchen Gründen sich die andere Mitarbeiterin für die Arbeit in dem Projekt entschieden hat und welchen Zweck und Wirksamkeit beide Mitarbeiterinnen darin sehen.
1. Einleitung: Die Autorin erläutert die Entstehung ihres Interesses am Patenschaftsprojekt während ihrer berufspraktischen Studien und beschreibt die Zielsetzung der Arbeit.
2. Theorieteil: Dieses Kapitel thematisiert die Lebenssituation von Kindern psychisch kranker Eltern und gibt einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zu dieser Thematik.
3. Methodisches Vorgehen: Hier werden die qualitative Forschungsmethode, die Wahl der Experteninterviews sowie der konkrete Auswertungsprozess und die Selbstreflexion der Autorin dargelegt.
4. Ergebnisteil: Der Hauptteil präsentiert die Erkenntnisse aus den Interviews, gegliedert in die Intention des Projekts, die vielfältigen Herausforderungen für alle Beteiligten sowie die spezifischen Qualitäten des Angebots.
5. Zusammenfassung und Diskussion der Forschungsergebnisse: Abschließend werden die Ergebnisse kritisch reflektiert, zusammengeführt und in den Kontext der allgemeinen Anforderungen an die Arbeit mit psychisch erkrankten Familiensystemen gesetzt.
6. Quellenverzeichnis: Aufstellung der für die Arbeit verwendeten Fachliteratur, Zeitschriften und Internetquellen.
Patenschaftsprojekt, Kinder psychisch kranker Eltern, Qualitative Sozialforschung, Experteninterviews, Jugendhilfe, Krisensituationen, Resilienz, Ehrenamt, Familienbelastung, Betreuungsdefizit, Unterstützung, Sozialpädagogik, Elternschaft, Entlastungsangebot, Professionelle Unterstützung.
Die Arbeit untersucht ein spezifisches Patenschaftsprojekt, das Kinder psychisch kranker Eltern in Krisensituationen unterstützen soll, um ihnen Stabilität und eine verlässliche Bezugsperson außerhalb der Familie zu bieten.
Die Arbeit fokussiert auf die Lebenswelten betroffener Kinder, die Herausforderungen für die beteiligten ehrenamtlichen Paten und Mitarbeiter sowie die Chancen, die dieses niedrigschwellige Angebot bietet.
Das Ziel ist es, die konzeptionellen Hintergründe und die praktischen Erfahrungen der Projektmitarbeiterinnen zu explorieren, um zu verstehen, wie Patenschaften Familien entlasten und Kinder stärken können.
Die Autorin verwendet die qualitative Sozialforschung und führt explorative Experteninterviews mit den maßgeblichen Akteuren des Patenschaftsprojekts durch.
Der Ergebnisteil analysiert die Intention des Projekts sowie die Herausforderungen für Mitarbeiter, Paten, Kinder und psychisch kranke Elternteile und bewertet die Qualitäten des Modells.
Zentrale Begriffe sind Patenschaftsprojekt, psychische Erkrankung im Familiensystem, Ehrenamt, Entlastung und pädagogische Begleitung.
Das Jugendamt fungiert als Auftraggeber und Kostenträger, was laut den Interviewpartnerinnen sowohl finanzielle Stabilität bringt, aber auch den pädagogischen Gestaltungsspielraum beeinflusst.
Die Autorin hebt hervor, dass die nicht-professionelle, spontane Beziehung zwischen Paten und Kindern eine wichtige Ergänzung zu den oft defizitorientierten professionellen Hilfsangeboten darstellt.
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