Diplomarbeit, 2004
97 Seiten, Note: 1 / sehr gut
Einleitung
1 Geschichte – Die Vorläufer des Musikvideos
1.1 Visuelle Musik
1.2 Promotional Films
2 Klassifikation – Die Einteilung nach Inhalt und Aufbau
2.1 Verschiedene Musikvideo-Modelle
2.2 Ausdrucksmittel verschiedener Musikrichtungen
2.3 Das Genre und seine Verwandten
2.3.1 Musikvideo-Ästhetik
2.3.2 Pastiche und Parodie – Der Bezug zum Kino
3 Rezeption – Die Wirkung von Musikvideos
3.1 Die Menschliche Wahrnehmung
3.2 Das Zusammenspiel von Bild und Ton
3.3 Nutzung von Musikfernsehen durch Jugendliche
3.4 Jugendsubkulturen und die Auswirkung von Musikvideos auf das soziale Verhalten
3.5 Kommerzialisierung und Standardisierung
4 Produktion – Die Herstellung eines Musikvideos
4.1 Der Künstler
4.2 Die Plattenfirma
4.2.1 Die Rolle der Plattenfirma bei der Produktion eines Musikvideos
4.2.2 Musik-Marketing – Der richtige Medien-Mix bringt den Erfolg
4.2.3 Die aktuelle Krise in der Musikbranche
4.3 Die Produktionsfirma
4.3.1 Produktionsablauf
4.3.2 Regisseure und Produzenten
4.3.3 Visuelle Umsetzung von Musik
4.4 Der Musiksender
4.4.1 Die Geschichte von MTV
4.4.2 Musikfernsehen in Deutschland
4.4.3 Musiksender als Gatekeeper
5 Fazit
Die Diplomarbeit untersucht die wechselseitigen Beziehungen und Abhängigkeiten zwischen Plattenlabels, Produktionsfirmen und Musiksendern bei der Erstellung von Musikvideos sowie deren Einfluss auf die jugendliche Wahrnehmung und Konsumgewohnheiten.
Die Rolle der Plattenfirma bei der Produktion eines Musikvideos
Der Product Manager oder Video Commissioner befasst sich mit der Produktion eines Musikvideos. Er vermittelt über ein Briefing die gewünschten Inhalte an die Musikvideoproduzenten, fordert Konzept- und Kalkulationsvorschläge bei Produktionsfirmen an (Pitch), stimmt die Konzeption des Videos mit den restlichen Marktaktivitäten ab, überwacht die Umsetzung des Konzeptes am Set und die Endfertigung in der Post Production und nimmt das Video ab, das heißt er gibt das Einverständnis zum fertigen Produkt.
Er muss also darauf achten, dass das Konzept sich mit den übrigen Überlegungen des Unternehmens deckt, mit dem kleinstmöglichen Budget ein größtmöglicher Effekt erzielt wird und das Timing, das mit den übrigen Marketingaktivitäten einen Gesamteffekt bringt, eingehalten wird.
Geschichte – Die Vorläufer des Musikvideos: Beleuchtet die Ursprünge der visuellen Musik, von frühen Avantgarde-Filmen bis hin zu den ersten Promotion-Filmen der Beatles.
Klassifikation – Die Einteilung nach Inhalt und Aufbau: Kategorisiert Musikvideos anhand verschiedener Modelle, etwa nach E. Ann Kaplan oder Holger Springsklee, und analysiert die spezifische Ästhetik.
Rezeption – Die Wirkung von Musikvideos: Untersucht die psychologischen Aspekte der menschlichen Wahrnehmung und wie Musikvideos als "visueller Orgasmus" die Aufmerksamkeit Jugendlicher binden.
Produktion – Die Herstellung eines Musikvideos: Beschreibt detailliert die Rollen der beteiligten Akteure (Band, Label, Produzent, Sender) sowie die technischen und finanziellen Anforderungen im Musikbusiness.
Fazit: Resümiert die Bedeutung des Musikfernsehens als Gatekeeper und die Herausforderungen der Musikbranche in Zeiten sinkender Budgets und sich ändernder Konsumgewohnheiten.
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Die Arbeit analysiert die Interdependenzen zwischen Plattenlabels, Produktionsfirmen und Musiksendern bei der Herstellung und Vermarktung von Musikvideos im Kontext der Musikbranche.
Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Entwicklung des Musikvideos, dessen Klassifizierung, der Wirkung auf die jugendliche Rezeption und den ökonomischen Produktionsabläufen.
Ziel ist es, die wechselseitigen Abhängigkeiten der Akteure darzustellen und aufzuzeigen, wie Musikvideos als Marketinginstrumente und kulturelle Produkte fungieren.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer Auswertung von Experteninterviews mit Vertretern der Musikindustrie und Musiksender-Programmierung.
Der Hauptteil gliedert sich in Geschichte, Klassifikation, Rezeption durch Jugendliche und die detaillierte Beschreibung der Produktionsprozesse von Musikvideos.
Die zentralen Schlagworte sind Musikvideo, Musikfernsehen, Musikindustrie, Marketing, Rezeption, Gatekeeper und Produktionsabläufe.
Sie agieren als Gatekeeper, die über die Aufnahme in die Rotation entscheiden, und geben durch Programmformatvorgaben den Rahmen für das "Packaging" der Künstler vor.
Die Krise führt zu rigorosen Budgetkürzungen, sinkender musikalischer Bandbreite, verstärktem Fokus auf etablierte Stars und einem Trend zu günstigeren, digitalen Produktionsweisen.
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