Masterarbeit, 2013
76 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Allgemeine Einführung in das Couponing
2.1 Definition
2.2 Klassische Funktionsweise
2.3 Einordnung als Verkaufsförderungsmaßname
2.4 Abgrenzung zu anderen Verkaufsförderungsmaßnamen
2.4.1 Gewinnspiele
2.4.2 Werbegaben und Werbeproben
2.4.3 Rabatte
2.4.4 Zugaben
2.4.5 Bonussysteme
2.4.6 Stempelkarten
3. Entwicklung der Couponing Gestaltungsparameter
3.1 Herleitung der Gestaltungsparameter
3.2 Gestaltungsparameter
3.2.1 Distributionsweg
3.2.1.1 Klassische Couponing-Formen
3.2.1.1.1 Massenmedien
3.2.1.1.1.1 Free Standing Inserts
3.2.1.1.1.2 Coupons in Anzeigen
3.2.1.1.1.3 Coupons auf Handzetteln oder Beilagen
3.2.1.1.2 Direktansprache
3.2.1.1.2.1 Direct Mailing
3.2.1.1.2.2 Hauswurfsendungen
3.2.1.1.2.3 Coupon-Kataloge
3.2.1.1.3 Point of Sale
3.2.1.1.3.1 Printmedien/Post-it Blöcke
3.2.1.1.3.2 Promotionstände
3.2.1.1.3.3 Kassenbon/Pfandbeleg
3.2.1.1.4 Produkt
3.2.1.1.4.1 On-Pack- und Peel-Off-Coupon
3.2.1.1.4.2 In-Pack-Coupon
3.2.1.2 Elektronische Couponing-Formen
3.2.1.2.1 Internet
3.2.1.2.1.1 E-Mail-Coupons
3.2.1.2.1.2 Coupons auf Webseiten des Coupon-Herausgebers
3.2.1.2.1.3 Coupon-Portale
3.2.1.2.1.4 Verkauf von Coupons über Portale
3.2.1.2.1.5 Coupons in sozialen Netzwerken
3.2.1.2.2 Mobile
3.2.1.2.2.1 Coupons über SMS/MMS
3.2.1.2.2.2 Coupons über Smartphone Apps
3.2.1.2.2.3 Coupons Über Location Based Services
3.2.1.2.2.4 Coupons über QR-Codes oder Barcodes
3.2.1.2.2.5 Coupons über NFC
3.2.2 Zeitraum
3.2.2.1 Pre-Sales-Coupons
3.2.2.2 On-Sales-Coupons
3.2.2.3 After-Sales-Coupons
3.2.3 Bedingung
3.2.3.1 Nutzen eines bestimmten Akzeptanzweges
3.2.3.2 Bereitstellen von Informationen
3.2.3.3 Kauf einer bestimmten Menge oder in einem definierten Zeitraum
3.2.3.4 Abgabe einer Empfehlung oder Bewertung
3.2.3.5 Soziale Interaktion
3.2.3.6 Anzahl an Käufern
3.2.4 Vorteilsvergabe
3.2.4.1 Rabatt/Cash-Coupon
3.2.4.2 Treue-Coupons
3.2.4.3 Informationscoupon
3.2.4.4 Einkaufscoupon
3.2.4.5 Bundling-Coupon
3.2.4.6 Waren-Coupon
3.2.5 Herausgeber
3.2.6 Akzeptanzweg
3.2.7 Zielgruppe
3.2.8 Distributionsmedium
4. Entwicklung des E-Couponing Analyse Frameworks
4.1 Morphologische Analyse
4.1.1 Definition morphologische Analyse
4.1.2 Einordnung der Gestaltungsparameter nach den morphologischen Schemata
4.2 Charakterisierungs- und Bewertungskriterien des Konzepts
4.2.1 Bestimmung von Eigenschaften zur Charakterisierung und Bewertung
4.2.2 Erfolgsfaktoren
4.3 Geschäftsmodell
4.3.1 Definition Geschäftsmodell
4.3.2 Herleitung der Eigenschaften
4.3.3 SWOT Analyse
4.4 Zusammenfassung der Entwicklung
5. E-Couponing Konzepte und Geschäftsmodelle in der Praxis
5.1 Bestehende Geschäftsmodelle
5.1.1 RewardMe
5.1.2 Groupon
5.2 Neuartiges Geschäftsmodell
6. Fazit und Ausblick
Das primäre Ziel dieser Master-Thesis besteht darin, ein neues E-Couponing-Framework zu entwickeln, das eine systematische Analyse und Darstellung sowohl bestehender als auch zukünftiger E-Couponing-Konzepte und -Geschäftsmodelle ermöglicht. In einer Zeit, in der mobile Technologien das Couponing grundlegend verändern, bietet das Framework ein methodisches Werkzeug, um die Komplexität dieser Geschäftsmodelle zu reduzieren und deren Tragfähigkeit zu bewerten.
3.2.1.2 Elektronische Couponing-Formen
Elektronische Couponing-Formen in Verbindung mit dem Distributionsweg sind in der Literatur bisher noch nicht ausführlich behandelt worden. Knümann ordnete das elektronische Couponing als „Virtuelle Coupons“ dem Distributionsweg zu. Sie unterscheidet aber auch nicht zwischen klassischen und elektronischen Couponing als solches. Insgesamt nimmt das elektronische Couponing von Jahr zu Jahr zu und ist den Print Coupons gleichzusetzen. In dieser Arbeit wird unter den elektronischen Couponing-Formen zwischen dem stationärem Internet Couponing und dem Mobile Couponing unterschieden. Aufgrund der zunehmenden Verbreitung von Smartphones, die ähnliche Funktionen wie PCs mit sich bringen und der ansteigenden Medienkonvergenz verschmelzen diese beiden Formen des Couponing. So bieten immer mehr Webseiten für Smartphones optimierte Internetpräsenzen oder entwickeln eigene Applikationen für ihren Onlineshop oder andere Anwendungsbereiche.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Entwicklung des Couponings, den Wandel hin zum E-Couponing durch Smartphones und formuliert die Notwendigkeit für ein neues Analyse-Framework.
2. Allgemeine Einführung in das Couponing: Dieses Kapitel definiert Couponing, erläutert dessen klassische Funktionsweise und grenzt es von anderen Verkaufsförderungsmaßnahmen wie Gewinnspielen oder Rabattaktionen ab.
3. Entwicklung der Couponing Gestaltungsparameter: Es werden die verschiedenen Parameter des Couponings (Distributionswege, Zeitraum, Bedingungen, etc.) hergeleitet und detailliert beschrieben, um die Basis für das Framework zu bilden.
4. Entwicklung des E-Couponing Analyse Frameworks: Der theoretische Kern der Arbeit; hier wird die morphologische Analyse angewandt, um Gestaltungsparameter zu kombinieren und ein Framework zur Bewertung von E-Couponing-Konzepten mittels Erfolgsfaktoren und Steckbriefen zu schaffen.
5. E-Couponing Konzepte und Geschäftsmodelle in der Praxis: Das in Kapitel 4 entwickelte Framework wird auf die Praxisbeispiele RewardMe und Groupon angewandt; zudem wird ein eigenes, neuartiges Geschäftsmodell entworfen.
6. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, kritisiert die aktuelle Literaturlandschaft und gibt einen Ausblick auf die künftige Marktbedeutung des E-Couponings.
E-Couponing, Mobile Couponing, Geschäftsmodell, Morphologische Analyse, Verkaufsförderung, Marketing-Mix, Distributionsweg, Erfolgsfaktoren, RewardMe, Groupon, Coupon-Framework, Kundenbindung, Smartphone-App, Point of Sale, Internetökonomie.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung eines systematischen Analyse-Frameworks für E-Couponing-Konzepte und deren zugehörige Geschäftsmodelle.
Die zentralen Themen umfassen die Systematisierung des Couponings, die methodische Einordnung mittels morphologischer Analyse und die Bewertung von Geschäftsmodellen anhand spezifischer Erfolgsfaktoren.
Das Ziel ist die Bereitstellung eines Frameworks, das es Analysten ermöglicht, E-Couponing-Modelle schnell und strukturiert zu bewerten und neue Konzepte zielgerichtet zu entwickeln.
Die Arbeit nutzt primär die morphologische Analyse nach Zwicky zur Strukturierung des Lösungsraums sowie eine qualitative Geschäftsmodellanalyse basierend auf Partialmodellen nach Wirtz.
Der Hauptteil gliedert sich in die Herleitung der Gestaltungsparameter, die Entwicklung des analytischen Frameworks sowie die praktische Anwendung an den Beispielen RewardMe, Groupon und einem selbst entwickelten Konzept.
Wesentliche Begriffe sind E-Couponing, Mobile Couponing, Geschäftsmodell, Morphologische Analyse, Distributionsweg und Erfolgsfaktoren.
Bisherige Ansätze waren oft lückenhaft oder vernachlässigten moderne digitale Entwicklungen; das neue Framework integriert sowohl klassische als auch mobile Distributionswege.
RewardMe ist ein auf Empfehlungsmarketing basierendes Mobile-Couponing-System, das auf Facebook-Interaktionen und QR-Codes am Point of Sale setzt.
Die SWOT-Analyse dient dazu, die internen Stärken und Schwächen sowie die externen Chancen und Risiken eines E-Couponing-Konzepts im Kontext des Marktumfelds zusammenzufassen.
Groupon fungiert als marktführendes Modell für "Group Buying", um die Anwendbarkeit des Frameworks auf etablierte, große Geschäftsmodelle zu demonstrieren.
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