Masterarbeit, 2012
97 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Grundlagen
2.1 Word of Mouth und Electronic Word of Mouth
2.2 Unternehmensreaktionen
3 Literaturanalyse
3.1 Literaturauswahl
3.2 Analyse
3.2.1 Fehlercharakteristika
3.2.2 Unternehmensreaktionen
3.2.3 Kundencharakteristika
3.2.4 Unternehmenscharakteristika
3.2.5 (e)WOM-Charakteristika
3.2.6 Produktcharakteristika
4 Diskussion
Die Arbeit verfolgt das primäre Ziel, auf Basis einer systematischen Literaturanalyse zu untersuchen, wie Unternehmen nach einem Fehler am effektivsten mit unzufriedenen Kunden und den von diesen verbreiteten negativen Informationen umgehen. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, welche Einflussfaktoren (wie Fehlerart, Fehlerschwere oder Kundencharakteristika) die Wahl und die Wirkung von Unternehmensreaktionen moderieren.
Fehlerart
Anhand der Literatur lassen sich sechs verschiedene Arten von Fehlern identifizieren, welche einem Unternehmen beim Anbieten eines Services unterlaufen können. Dabei handelt es sich um ethische, bzw. die Integrität und Moral betreffende Fehler, Kompetenz-, Prozess- und Ergebnisfehler, sowie durch das Unternehmen kontrollierbare und unkontrollierbare Fehler.
Ferrin et al. (2004, 2007) und Votolato und Unnava (2006) befassen sich mit einem Vergleich von ethischen und Kompetenzfehlern und deren Einfluss auf das Image und die Vertrauenswürdigkeit des Beschuldigten, sowie auf die Einstellung des Kunden gegenüber dem schuldhaften Unternehmen. Während Votolato und Unnava (2006) untersuchen, wann und warum welcher der Fehlerarten schwerer wiegt, beschäftigen sich Ferrin et al. (2004, 2007) hingegen mit der Frage, inwieweit diese einen unterschiedlichen Einfluss bei der Wirkung einer Unternehmensreaktion haben. Thomas et al. (2002) untersuchen hingegen ausschließlich die Wirkung von ethischen Fehlern auf die Kundenzufriedenheit und die ethische Bewertung des Services.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz von Word-of-Mouth (WOM) und electronic Word-of-Mouth (eWOM) ein und verdeutlicht das Risiko negativer Fehlerwirkungen auf die Kundenbeziehung.
2 Grundlagen: Das Kapitel bietet eine theoretische Basis zu (e)WOM sowie den verschiedenen Reaktionsmöglichkeiten von Unternehmen auf negative Vorfälle.
3 Literaturanalyse: Dieser Hauptteil systematisiert 48 wissenschaftliche Artikel anhand verschiedener Kriterien wie Fehler-, Unternehmens-, Kunden- und Produktcharakteristika sowie WOM-spezifischen Faktoren.
4 Diskussion: Das Fazit fasst die Kernergebnisse der Literaturanalyse zusammen und leitet Implikationen für die unternehmerische Praxis sowie für die weiterführende Forschung ab.
Unternehmensreaktion, negativer WOM, eWOM, Servicefehler, Fehlerschwere, Kundenzufriedenheit, Wiedergutmachung, Literaturanalyse, Kundenvertrauen, Attributionstheorie, Beschwerdemanagement, Markenbewertung, Kundencharakteristika, Prozessfehler, Ergebnisfehler.
Die Arbeit analysiert, wie Unternehmen auf negative Mundpropaganda (WOM) reagieren sollten, die durch Servicefehler oder Krisen ausgelöst wurde.
Zentrale Felder sind die Klassifizierung von Servicefehlern, die Wirksamkeit unterschiedlicher Unternehmensreaktionen und die moderierende Rolle von Kunden- und Produktmerkmalen.
Ziel ist es, einen systematischen Überblick über den Forschungsstand zu geben, um aufzuzeigen, wie Unternehmen ihren Umgang mit Fehlern effektiv an verschiedene Einflussfaktoren anpassen können.
Es handelt sich um eine systematische Literaturanalyse, bei der 48 relevante Artikel aus den letzten 10 Jahren ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von Fehlercharakteristika, den Vergleich von Reaktionsstrategien, die Einflüsse von Kundenmerkmalen (z.B. Kultur) und die Auswirkungen spezifischer Produkt- und WOM-Faktoren.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Unternehmensreaktion, (e)WOM, Servicefehler, Wiedergutmachung und Attributionstheorie definiert.
Studien zeigen, dass diese Kunden stärker auf die Qualität von Informationen und Unternehmensreaktionen reagieren, während Low-Involvement-Kunden eher durch die Quantität von Inhalten beeinflusst werden.
Ja, die Arbeit stellt fest, dass kollektivistisch geprägte Kunden anders auf Prozess- und Ergebnisfehler reagieren als individualistische Kunden und unterschiedliche Präferenzen bei der Beschwerdeäußerung zeigen.
Eine schnelle Reaktion steigert die wahrgenommene Kundenzufriedenheit, muss jedoch kontextabhängig erfolgen, da eine zu schnelle Antwort beim Kunden den Eindruck erwecken könnte, das Unternehmen habe sich nicht ausreichend mit dem Problem befasst.
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