Bachelorarbeit, 2013
105 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Forschungsfrage und Zielsetzung
3 Begriffserklärung
4 Die Aufgaben der Medien und Funktion des Journalismus
5 Der traditionelle Journalismus
5.1 Recherchieren und Dokumentieren
5.2 Formulieren und Redigieren
6 Zeitungskrise, Wandel des Medienverhaltens der Rezipienten und Wandel der journalistischen Arbeit
7 Der Online-Journalismus
7.1 Der Social-Media Journalismus
7.2 Der Qualitätsjournalismus
7.3 Die Aktualität der Medien
8 Der Datenjournalismus
9 Der Internetauftritt
10 Gemeinsamkeiten und Unterscheidung des Schreibstils in Online und Print
10.1 Design, Grafik, Textformat und –struktur
10.2 Art des Schreibens und textlich typografische Faktoren
10.3 Häppchenjournalismus Online – Langfassung Print
10.4 Die journalistischen Textsorten
10.4.1 Die tatsachenbetonten Darstellungsformen
10.4.2 Die erzählenden Darstellungsformen
10.4.3 Die meinungsbetonten Darstellungsformen
11 Konvergenz der Medien
12 Bisheriger Einsatz von Daten bei der Berichterstattung
12.1 Bundesrepublik Deutschland
12.2 Vereinigten Staaten von Amerika
12.3 Großbritannien
13 Vorstellung der Programme zur Arbeitserleichterung
13.1 Quill
13.2 Summly
13.3 getDIGEST
14 Qualitätsanalyse dieser Programm-Texte
14.1 Quill
14.2 Summly
14.3 getDIGEST
15 Suchmaschinenoptimiertes Schreiben
16 Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht, inwiefern neue Medien und computergestützte Applikationen den Journalismus verändern und ob die Automatisierung der Texterstellung Journalisten teilweise ersetzen kann. Dabei wird analysiert, wie sich das Mediennutzungsverhalten gewandelt hat und welche Auswirkungen dies auf die journalistische Arbeitsweise sowie die Anforderungen an die Qualität der Berichterstattung hat.
Die Aufgaben der Medien und Funktion des Journalismus
Publizisten und Journalisten stehen in der Verantwortung, nach bestem Wissen und Gewissen sowie frei von persönlichen Interessen, der Öffentlichkeit Bericht zu erstatten. Durch die Achtung der Wahrheit tragen sie so zur Glaubwürdigkeit der Medien sowie zur freien Meinungsbildung bei (vgl. Publizistische Grundsätze (Pressekodex)).
Zu den grundlegenden Funktionen der Massenmedien und somit auch des Journalismus, gehören Funktionen für die Gesellschaft. Hierunter fallen die politischen und sozialen Funktionen. Politischen Funktionen zuzuordnen sind die Kritik- und Kontrollfunktion im Sinne der „vierten Gewalt“, politische Bildung, Sozialisation und Integration sowie die Herstellung von Öffentlichkeit. Die sozialen Funktionen beinhalten Rekreation, soziale Orientierung und Sozialisation und stehen somit für die Leistungen die Medien innerhalb einer Gesellschaft leisten. Ebenfalls zur Funktionen der Medien gehört die Funktion für das politische System, worunter man das Unterrichtungs-, Mitteilungs-, Akzeptanz- und internationales Kommunikationsbedürfnis zählt.
Eine weitere Aufgabe der Medien ist die Funktion für den Einzelnen im Sinne des Bedürfnisses nach Information, persönlicher Identität, Integration und Unterhaltung. Zudem wird Medien auch eine Zirkulationsfunktion als Werbeträger zugeschrieben (vgl. Mast, Claudia, 2012, S. 27 ff.).
Der Kulturredakteur und Dozent Stefan Müller nennt Journalismus den gesellschaftlichen Bereich welcher die Ideen der Öffentlichkeit repräsentiert (vgl. netzwerk recherche, 2011, S. 69).
Der Journalist steht demnach vor der Aufgabe, die Leserschaft sachgerecht und anschaulich zu informieren. Er soll sie teilhaben lassen an aktuellen Ereignissen und Hintergründen sowie in gegebenem Fall Zusammenhänge aufdecken. Auch Orientierung schaffen und Unterhalten zählt zum Aufgabenbereich. Hierzu bedient er sich den verschiedenen Werkzeugen und Techniken der Berichterstattung. Zur Themenfindung beziehungsweise Themenvertiefung bedient er sich den Recherchetechniken. Anschließend erfolgt die Selektion und Auswahl der berichtenswerten Ergebnisse, die gefolgt von der richtigen Auswahl von Textsorten, dem Leser präsentiert wird (vgl. Fasel, Christoph, 2008, S. 9).
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Krise der Printmedien durch die fortschreitende Digitalisierung und die steigende Dominanz des Internets.
2 Forschungsfrage und Zielsetzung: Hier werden die Thesen formuliert, dass Online den Print-Journalismus verdrängt und zukünftig vermehrt Software bei der Texterstellung zum Einsatz kommen wird.
3 Begriffserklärung: Definition grundlegender Fachbegriffe des Online-Journalismus, wie Datenjournalismus, Web 2.0, Usability und Crossmedia.
4 Die Aufgaben der Medien und Funktion des Journalismus: Erörterung der gesellschaftlichen Rollen der Medien sowie der ethischen Verantwortung von Journalisten.
5 Der traditionelle Journalismus: Beschreibung der klassischen journalistischen Arbeitsprozesse wie Recherche, Dokumentation und Redigieren.
6 Zeitungskrise, Wandel des Medienverhaltens der Rezipienten und Wandel der journalistischen Arbeit: Analyse der Ursachen für sinkende Werbeeinnahmen und Auflagenzahlen sowie der veränderten Anforderungsprofile für Journalisten.
7 Der Online-Journalismus: Untersuchung der Besonderheiten des digitalen Journalismus, inklusive Social-Media-Integration und Qualitätskriterien.
8 Der Datenjournalismus: Einführung in die datengestützte Recherche und die Bedeutung großer Datenmengen für moderne journalistische Erzählformen.
9 Der Internetauftritt: Analyse häufiger Fehler im Webdesign und Richtlinien für einen erfolgreichen Aufbau von Nachrichtenportalen.
10 Gemeinsamkeiten und Unterscheidung des Schreibstils in Online und Print: Detaillierte Betrachtung der unterschiedlichen Anforderungen an Textstruktur, Layout und Schreibstil bei Bildschirmlektüre im Vergleich zu Print.
11 Konvergenz der Medien: Diskussion über das Zusammenwachsen verschiedener Mediengattungen durch Digitalisierung und mobile Endgeräte.
12 Bisheriger Einsatz von Daten bei der Berichterstattung: Ein internationaler Blick auf Deutschland, die USA und Großbritannien hinsichtlich der Nutzung von Daten in Nachrichtenredaktionen.
13 Vorstellung der Programme zur Arbeitserleichterung: Präsentation technologischer Ansätze wie Quill, Summly und getDIGEST.
14 Qualitätsanalyse dieser Programm-Texte: Kritische Prüfung der Resultate der genannten Softwaretools bei der automatisierten Textkürzung.
15 Suchmaschinenoptimiertes Schreiben: Tipps für die Platzierung von Keywords, um die Auffindbarkeit von Online-Artikeln zu verbessern.
16 Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der technologischen Entwicklung und der zukünftigen Rolle des Journalisten als Orientierungsgeber in einer informationsreichen Welt.
Online-Journalismus, Datenjournalismus, Digitalisierung, Medienwandel, Suchmaschinenoptimierung, Print-Medien, Automatisierung, Redaktion, Social-Media, Nachrichten, Usability, Schreibstil, Technologie, Recherche, Internet.
Die Arbeit behandelt den tiefgreifenden Wandel des Journalismus durch die Digitalisierung und untersucht, wie neue Medien und automatisierte Programme die Arbeitsweise von Journalisten beeinflussen.
Zu den Schwerpunkten zählen der Niedergang des Print-Journalismus, die steigende Bedeutung von Online-Medien, der Datenjournalismus sowie der gezielte Einsatz von Softwaretools zur Arbeitserleichterung.
Das Ziel besteht darin, zu analysieren, ob und wie computergestützte Systeme Standardaufgaben übernehmen können und wie sich die journalistische Professionalität in einer digitalisierten Medienwelt anpassen muss.
Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse zu Medientheorien und eine praktische Qualitätsanalyse der Arbeitsergebnisse von automatisierten Text-Tools.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen der journalistischen Arbeit, den Vergleich zwischen Print- und Online-Stilen sowie die Evaluierung von Tools wie Quill, Summly und getDIGEST.
Wichtige Begriffe sind Online-Journalismus, Datenjournalismus, Medienkonvergenz, Suchmaschinenoptimierung (SEO) und die Transformation des journalistischen Berufsbildes.
Laut der durchgeführten Analyse im Buch ist die getestete Software (getDIGEST) bei komplexen Inhalten nur bedingt hilfreich und erfordert weiterhin menschliche Kontrolle, da sie inhaltliche Zusammenhänge oft nicht korrekt erfasst.
Soziale Netzwerke fungieren als Reichweiten-Instrumente, erfordern aber vom Journalisten eine neue Interaktionskultur und Schnelligkeit, um die Leserschaft effektiv zu binden.
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