Diplomarbeit, 2002
85 Seiten, Note: 1,3
1. Einführung in die Thematik
1.1 Einleitung
1.2 Ziele der Arbeit
2. Umfeld der Arbeit
2.1 Vorstellung des Projektes
3. Success Resource Deployment (SRD)
3.1 Eingliederung
3.2 Geschichte
3.3 Grundlagen und Erweiterungen
3.3.1 Means-End-Theory
3.3.2 Verändernde Faktoren entlang des Produktlebenszyklusses
3.3.3 Erweiterung der Means-End-Theory im Success Resource Deployment
3.4 SRD-Tower
3.4.1 Grundlagen von SRD
3.4.2 Ressourcenkomponenten
3.4.3 Erfolgsfaktoren
3.4.4 Beziehungsmatrix
3.4.5 Wettbewerbsvergleich
3.4.6 Wechselwirkung
3.4.7 Aktionsmatrix: „Munitionskiste“
3.5 Maßnahmenpriorisierung
4. SAP R/3
5. Projektverlauf
5.1 Vorbereitungen
5.1.1 SRD-Team
5.1.2 Software
5.1.3 Ausrichtung der Methode
5.1.4 Erfolgsfaktoren
5.1.5 Ressourcenkomponenten
5.2 Befragung
5.3 Auswertung und Analyse
5.4 Auswertung der Fragebögen
6. Ergebnisse der Methodenanalyse
6.1 Betrachtung der Erfolgsfaktoren
6.1.1 Relevanz der Erfolgsfaktoren
6.1.2 Einflussintensitäts- Relevanzveränderungsportfolio
6.1.3 Maßnahmenpriorisierungsportfolio
6.2 Analyse der Ressourcenkomponenten
6.2.1 Relevanz der Ressourcenkomponenten
6.2.2 Potenzialreserven der Ressourcenkomponenten
7. Maßnahmenkatalog
8. Zusammenfassung
8.1 Projektablauf
8.2 Analyse
8.3 Ergebnisse
8.4 Ausblick
9. Erfolgsfaktoren
9.1 Einflussintensitäten-, Relevanzveränderungsportfolio
9.2 Prozessuales Einflussintensitäts-, Relevanzveränderungsportfolio
9.3 Anwenderorientiertes Einflussintensitäts-, Relevanzveränderungsportfolio
9.4 Betriebswirtschaftliches Einflussintensitäts-, Relevanzveränderungsportfolio
9.5 Relevanzen der Erfolgsfaktoren
9.6 Potenzialreserven der Erfolgsfaktoren
9.7 Maßnahmenpriorisierungsportfolios
9.7.1 Betriebswirtschaftliches Maßnahmenpriorisierungsportfolio
9.7.2 Anwender Maßnahmenpriorisierungsportfolio
9.7.3 Prozessuales Maßnahmenpriorisierungsportfolio
9.7.4 Technisches Maßnahmenpriorisierungsportfolio
10. Ressourcenkomponenten
10.1 Relative Relevanzen
10.2 Einflussintensität der Ressourcenkomponenten
11. Aktionsmatrix
12. Maßnahmenkatalog
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Rechtfertigung für Investitionen in einen SAP R/3-Releasewechsel durch fundierte methodische Nutzenanalysen zu belegen und gleichzeitig Maßnahmen abzuleiten, die die Akzeptanz und den Nutzen des Systems für die Anwender steigern. Zentrale Forschungsfragen betreffen dabei die Identifizierung von Problemfeldern und die Optimierung des Ressourceneinsatzes.
Means-End-Theory
Basis und erste elementare Erweiterung von QFD zu SRD ist die Means-End-Theory. Klar separiert werden hier Kundenwünsche (Ends) von Produkteigenschaften (Means), genauer noch geht es primär um die Identifizierung der eigentlichen Kundenwünsche von einem Produkt und die Entdeckung und Analyse der Zusammenhängen von relevanten Produkteigenschaften und den elementaren Wertvorstellungen des Kunden. Diese Wertvorstellungen sind, auf der Grundlage von Erfahrungen und Informationsverarbeitung, erlernte Neigungen auf bestimmte gegebene Objekte positiv oder negativ zu reagieren. Von dem Einstellungskonzept nach Fishbein/Ajzen ausgehend, werden dabei Verhalten und Einstellung auch von kognitiven und affektiven Komponenten beeinflusst.
1. Einführung in die Thematik: Darstellung der Problematik bei Softwareeinführungen und Definition der Ziele der Arbeit zur Rechtfertigung von Investitionen.
2. Umfeld der Arbeit: Vorstellung des Projekts zur Zusammenführung zweier SAP R/3-Systeme und der damit verbundenen Herausforderungen.
3. Success Resource Deployment (SRD): Theoretische Erläuterung der SRD-Methode, ihrer Ursprünge in QFD und ihrer Erweiterungen durch die Means-End-Theory.
4. SAP R/3: Kurzer Abriss über die Architektur und Entwicklung der SAP-Softwaregenerationen bis hin zu mySAP.com.
5. Projektverlauf: Beschreibung der praktischen Schritte, von der Teamzusammenstellung und der Software-Entwicklung bis zur Durchführung der Anwenderbefragung.
6. Ergebnisse der Methodenanalyse: Präsentation der wichtigsten Erkenntnisse aus der Datenanalyse und Bewertung der Erfolgsfaktoren.
7. Maßnahmenkatalog: Einführung in das Konzept zur systematischen Ableitung von Optimierungsvorschlägen aus den Analyseergebnissen.
8. Zusammenfassung: Resümee des Projektablaufs, der erzielten methodischen Erkenntnisse und ein Ausblick auf die strategische Bedeutung.
SAP R/3, Success Resource Deployment, SRD, Means-End-Theory, Kundenanforderungen, Prozessoptimierung, Anwenderakzeptanz, Systemmigration, Nutzensevaluation, Maßnahmenpriorisierung, Ressourcenkomponenten, Erfolgsfaktoren, IT-Investitionen, Software-Customizing, Unternehmensentwicklung.
Die Arbeit befasst sich mit der methodischen Analyse und Optimierung von SAP R/3-Systemen, um den Mehrwert von Releasewechseln für das Unternehmen und die Anwender zu quantifizieren.
Die zentralen Themen sind das "Success Resource Deployment" (SRD) als Analysemethode, die Anwenderorientierung bei der Softwareentwicklung und die Harmonisierung von Geschäftsprozessen.
Das Ziel ist es, Investitionen in IT-Projekte durch fundierte Ergebnisse einer Nutzenanalyse zu rechtfertigen und konkrete Maßnahmen zur Steigerung des Nutzens für den Endanwender bereitzustellen.
Es wird die Methode "Success Resource Deployment" (SRD) verwendet, die um eine Means-End-Theory und spezielle Analyse-Portfolios erweitert wurde, um den spezifischen Anforderungen einer Industrie-Software gerecht zu werden.
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen des SRD, die Vorstellung des SAP-Projekts, den konkreten Projektverlauf (Vorbereitung, Befragung, Auswertung) sowie die detaillierte Präsentation und Interpretation der Ergebnisse.
Wichtige Schlüsselwörter sind SAP R/3, SRD, Means-End-Theory, Prozessoptimierung, Anwenderakzeptanz und Maßnahmenpriorisierung.
Die Einbeziehung ist entscheidend, um latente Widerstände gegen ein neues System abzubauen, die Akzeptanz zu maximieren und das System optimal auf die tatsächlichen Anforderungen der Nutzer zuzuschneiden (Double Strategic Hit).
Die "Munitionskiste" oder Aktionsmatrix dient als visuelles Portfolio, das Erfolgsfaktoren und Ressourcenkomponenten zusammenführt, um Experten gezielt bei der Identifikation von Optimierungspotenzialen und Maßnahmen zu unterstützen.
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