Bachelorarbeit, 2013
47 Seiten, Note: 1,3
Die Bachelorarbeit befasst sich mit der Frage, ob und inwiefern sich das Konzept der Marke von der Wirtschaftssphäre auf andere gesellschaftliche Bereiche ausgeweitet hat. Die Arbeit analysiert die Rolle der Marke in drei exemplarischen Funktionssystemen: Kunst, Politik und Medien. Ziel ist es, die These einer möglichen Ausweitung der Markenzone zu untersuchen und herauszufinden, ob und in welchem Umfang Marken außerhalb der Wirtschaft zu finden sind.
Das Kapitel "Vorbetrachtungen" beleuchtet die historische Entwicklung des Markenbegriffs und die unterschiedlichen Perspektiven auf die Marke. Es wird deutlich, dass die Marke ein Phänomen ist, das sowohl Bewunderung als auch Kritik hervorruft und in einem Spannungsfeld zwischen Zuversicht und Zweifel steht.
Das Kapitel "Markendefinition" stellt verschiedene Ansätze zur Beschreibung der Marke vor, darunter den juristischen, den instrumentellen, den wirkungsbezogenen, den kommunikationsbezogenen und den identitätsbezogenen Ansatz. Aus diesen Ansätzen wird eine eigene Arbeitsdefinition der Marke entwickelt, die auch außerhalb ökonomischer Zusammenhänge anwendbar ist.
Das Kapitel "Untersuchung des Markenbegriffs in Funktionssystemen" analysiert die Rolle der Marke in den drei ausgewählten Funktionssystemen Kunst, Politik und Medien. Dabei werden die systemtheoretischen Grundlagen von Niklas Luhmann genutzt, um die Funktionsweise der jeweiligen Systeme zu beschreiben und die Bedeutung der Marke innerhalb dieser Systeme zu untersuchen.
Das Kapitel "Schlussbetrachtung" fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und reflektiert die Frage nach der Ausweitung der Markenzone. Es wird deutlich, dass die Marke ein flexibles Konstrukt ist, das sich leicht von rein ökonomischen Zusammenhängen lösen kann. Die Arbeit zeigt auch die enge Verflechtung verschiedener gesellschaftlicher Teilbereiche und die Auswirkungen der Markenbildung auf diese Bereiche.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die Marke, die Markenzone, die Ausweitung der Markenzone, die Systemtheorie, Niklas Luhmann, Kunst, Politik, Medien, Funktionssysteme, strukturelle Kopplung, Image, Kommunikation, Metanutzen, Ordnungsfunktion, Distinktion, Identitätsstiftung, Ökonomisierung, Professionalisierung, Massenkommunikation.
Die These besagt, dass sich das Konzept der Marke von der rein ökonomischen Sphäre auf nahezu alle gesellschaftlichen Bereiche wie Kunst, Politik und Medien ausgeweitet hat.
Die Arbeit analysiert die Rolle der Marke exemplarisch in den Funktionssystemen Kunst, Politik und Massenmedien.
Es werden juristische, instrumentelle, wirkungsbezogene, kommunikationsbezogene und identitätsbezogene Ansätze zur Definition einer Marke vorgestellt.
Unter Rückgriff auf Niklas Luhmann wird die Marke als Mittel zur Distinktion, Identitätsstiftung und als Ordnungsbildnerin innerhalb verschiedener Systeme analysiert.
Da Marken über einen Metanutzen und ein Image verfügen, können auch nicht-ökonomische Organisationen diese Prinzipien nutzen, um sich im Wettbewerb um Aufmerksamkeit zu positionieren.
Die Ausweitung der Markenzone geht oft mit einer Professionalisierung und einer strukturellen Kopplung zwischen der Wirtschaft und anderen gesellschaftlichen Teilbereichen einher.
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