Bachelorarbeit, 2012
56 Seiten, Note: 1,3
Die Bachelorarbeit beschäftigt sich mit den theoretischen Grundlagen der Positiven Psychologie und analysiert ausgewählte Konzeptionen zum „guten Leben". Sie beleuchtet die Entwicklung der Positiven Psychologie im Kontext der traditionellen Glückstheorien und der humanistischen Psychologie. Die Arbeit stellt zentrale Konzepte der Positiven Psychologie vor, darunter die Theorie des authentischen Glücks, die PERMA-Theorie und die Bedeutung von Charakterstärken, positiven Beziehungen und Sinn für das menschliche Wohlbefinden.
Die Einleitung führt in die Thematik der Positiven Psychologie ein und erläutert die Relevanz des „guten Lebens" in der Geschichte der Psychologie. Sie stellt traditionelle Glückstheorien wie die Theorie des Wünschens, den objektivistischen Pluralismus und den Hedonismus vor und erläutert die eudämonische Glücksdefinition.
Das zweite Kapitel beleuchtet Seligmans „Theorie des authentischen Glücks" und analysiert ihre drei Säulen: positives Gefühl, Engagement und Sinn. Die Kritik an dieser Theorie führt zur Entwicklung der PERMA-Theorie, die im dritten Kapitel vorgestellt wird.
Das dritte Kapitel erläutert die PERMA-Theorie und analysiert ihre fünf Elemente: positive Gefühle, Engagement, Beziehungen, Sinn und Zielerreichung. Es wird die Bedeutung von positiven Gefühlen für das Wohlbefinden, die Funktionsweise des Flow-Erlebens und die Rolle von Charakterstärken beleuchtet.
Das vierte Kapitel befasst sich mit positiven Beziehungen und stellt die Theorie der Gleichheit und die Bindungstheorie vor. Es werden verschiedene Formen von Beziehungen und die Bedeutung positiver Institutionen wie Familie und Schule für das menschliche Wohlbefinden beleuchtet.
Das fünfte Kapitel widmet sich dem Thema Sinn und stellt die Ansätze von Mihaly Csikszentmihalyi und Viktor Frankl vor.
Das sechste Kapitel untersucht das Element der Zielerreichung in der PERMA-Theorie und hinterfragt dessen Relevanz im Kontext der Positiven Psychologie.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die Positive Psychologie, das Wohlbefinden, das „gute Leben", die Theorie des authentischen Glücks, die PERMA-Theorie, Charakterstärken, positive Beziehungen, Sinn, Zielerreichung, Flow, Hedonismus, Eudämonie, Familie, Schule, und die Entwicklung von Methoden zur Förderung des menschlichen Wohlbefindens.
Während die traditionelle Psychologie oft defizitorientiert ist (Heilung von Krankheiten), fokussiert die Positive Psychologie auf das "Aufblühen", Charakterstärken und das Wohlbefinden.
PERMA steht für die fünf Säulen des Wohlbefindens: Positive Gefühle (Positive Emotions), Engagement, Beziehungen (Relationships), Sinn (Meaning) und Zielerreichung (Accomplishment).
Nach Mihaly Csikszentmihalyi ist Flow ein Zustand des völligen Aufgehens in einer Tätigkeit, bei dem Belohnung durch die Handlung selbst (Engagement) entsteht.
Das Erkennen und Ausbilden individueller Charakterstärken (VIA-Klassifikation) gilt als wesentlicher Faktor für persönliches Wachstum und Wohlbefinden.
Die Arbeit stellt Ansätze von Viktor Frankl und Mihaly Csikszentmihalyi vor, die Sinn als Harmonie oder als Weg zur Erfüllung jenseits des Selbst betrachten.
Dieser Begriff beschreibt die Tendenz des Menschen, nach einem positiven Ereignis schnell wieder auf ein stabiles Glücksniveau zurückzukehren, was die Grenzen rein positiver Affekte aufzeigt.
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