Examensarbeit, 2012
83 Seiten, Note: 1,5
1. Einleitung
2. Podcasts
2.1 Podcasts allgemein
2.2 Geschichte der Podcasts
2.3 RSS-Feeds
2.4 Verbreitung Podcasts
2.5 Audiopodcast – Videopodcasts
3. Produktion von Podcasts
3.1 Der Computer
3.2 Das Mikrofon
3.3 Die richtige Kamera
3.4 Das Bearbeitungsprogramm - Audio
3.5 Das Bearbeitungsprogramm – Video
3.6 Die RSS-Datei
3.7 GEMA-Richtlinien
4. Didaktische Überlegungen
4.1 Möglichkeiten mit Podcasts
4.2 Begründungen durch den Bildungsplan
4.3 Geförderte Kompetenzen
4.4 Lernmotivation
4.5 Hörerziehung
4.6 Zusammenfassung Didaktik
5. Praktische Umsetzung – Ein Unterrichtsbeispiel
5.1 Planung der Unterrichtsstunde
5.2 Lernziele
5.3 Durchführung / Reflexion der Unterrichtseinheit
5.4 Auswertung Fragebogen
5.5 Zusammenfassung Unterrichtseinheit
6. Schluss
Die Arbeit verfolgt das Ziel, einen Leitfaden für Lehrkräfte zu erstellen, um das Potenzial von Podcasts als Unterrichtsmethode aufzuzeigen. Dabei wird untersucht, wie Podcasts im Unterricht eingesetzt, produziert und didaktisch begründet werden können, um neben der Medienkompetenz auch die Lernmotivation und das Hörverstehen der Schülerinnen und Schüler zu fördern.
1. Einleitung
Einen Unterricht in einer Schule mithilfe von Hörverstehensaufgaben gestalten? Mikrofone, Kameras und Computer einsetzen? Sich selbst als Lehrperson noch auf neue Technologien einlassen?
Für viele Lehrerinnen und Lehrer klingt das abschreckend. Die eventuellen Nachteile springen sofort ins Auge: Es scheint – schon allein bedingt durch die notwendige eigene Weiterbildung – ein großer Aufwand nötig zu sein, um sich gründlich in die Materie einzuarbeiten. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis stimme nicht. Der alte Unterricht habe sich doch bewährt. Können die Schülerinnen und Schüler das überhaupt? Gleichzeitig werden die möglichen Vorteile ganz einfach übersehen oder ignoriert.
Neue Methoden haben schon immer mit Schwierigkeiten zu kämpfen, sich in den Schulen zu etablieren. Der Mensch ist grundsätzlich skeptisch gegenüber etwas, das noch nicht ausführlich erprobt und durch - am besten eigene - Erfahrungen für gut befunden wurde. So geht es nun auch der Unterrichtsgestaltung mit Podcasts: Zu unbekannt, zu aufwendig, zu neu!
Dabei wird derjenige, der sich etwas intensiver damit beschäftigt, schnell die unglaubliche Vielfalt an Möglichkeiten erkennen, die mit dieser Methode durchführbar sind. Schon allein die Tatsache, dass Podcasts auf verschiedene Arten im Unterricht einsetzbar sind, zeigt deren Variabilität. Zudem zeugen einige verschiedene praktische Projekte in Schulklassen und AGs sowie die zunehmende Aufmerksamkeit der Fachliteratur für dieses Thema davon. Trotzdem ist der Anteil von Unterrichten mit Podcasts im normalen Schulalltag verschwindend gering.
Was fehlt, ist eine Art Leitfaden, ein Handbuch zum Kennenlernen von Theorie und Praxis, das die Gelegenheit bietet, möglichst schnell und unkompliziert in das Themengebiet eingewiesen zu werden. Darum befasst sich diese Arbeit mit genau diesem Ansatz unter folgendem Titel: „Podcasts, ihre Didaktik und die Umsetzung im Unterricht“
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Skepsis gegenüber neuen Medien im Schulalltag und begründet die Notwendigkeit eines Leitfadens für den Einsatz von Podcasts im Unterricht.
2. Podcasts: Dieses Kapitel definiert Podcasts, erläutert ihre technologische Basis wie RSS-Feeds und gibt einen Überblick über die Verbreitung und Nutzungsarten.
3. Produktion von Podcasts: Hier werden die notwendigen technischen Voraussetzungen, von der Hardware bis hin zur Software für Audio- und Videobearbeitung, sowie rechtliche GEMA-Richtlinien detailliert erklärt.
4. Didaktische Überlegungen: Dieses Kapitel verknüpft den Einsatz von Podcasts mit dem Bildungsplan, analysiert geförderte Kompetenzen und diskutiert die Bedeutung der Hörerziehung.
5. Praktische Umsetzung – Ein Unterrichtsbeispiel: Der Autor schildert die Planung, Durchführung und Auswertung einer konkreten Unterrichtseinheit zum Thema "Gefahren durch Social Networks" an einer Realschule.
6. Schluss: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und unterstreicht, dass der Vorbereitungsaufwand durch die gesteigerte Lernmotivation und den Lerneffekt bei den Schülern gerechtfertigt ist.
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Die Arbeit befasst sich mit der Integration von Podcasts als moderne Unterrichtsmethode und analysiert deren Potenzial für den Einsatz an Realschulen.
Die zentralen Schwerpunkte liegen auf der technischen Produktion von Podcasts, der didaktischen Begründung innerhalb des Bildungsplans sowie der praktischen Erprobung in einer Schulklasse.
Das Ziel ist es, einen praxisorientierten Ratgeber zu bieten, der Lehrkräften die Berührungsängste gegenüber dieser neuen Methode nimmt und zeigt, wie Podcasts den Unterricht bereichern können.
Der Autor stützt sich auf eine Analyse aktueller Fachliteratur zu Medienkompetenz und Didaktik sowie auf empirische Daten aus einer konkreten Unterrichtsstudie inklusive Schülerbefragung.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in die Podcasting-Technologie, eine detaillierte technische Anleitung zur Produktion und einen großen didaktischen Teil, der durch eine Fallstudie ergänzt wird.
Podcasts, Medienkompetenz, Unterrichtsgestaltung, Hörerziehung, Lernmotivation und digitale Medien sind die zentralen Begriffe der Publikation.
Die Arbeit bietet einfache Anleitungen für kostenlose Software und weist auf Unterstützungsmöglichkeiten durch Kreismedienzentren hin, um die Hemmschwelle für die Produktion zu senken.
Die Arbeit betont, dass Podcasts ein ideales Medium sind, um dem "Copy&Paste"-Verhalten entgegenzuwirken und das bewusste Zuhören in einer visuell geprägten Medienwelt zu schulen.
Trotz kleinerer technischer Schwierigkeiten zeigte sich eine hohe Motivation bei den Schülern und der Wunsch nach einem häufigeren Einsatz moderner Medien im Unterricht.
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