Masterarbeit, 2012
146 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung, Zielsetzung und Vorgehen
2. Prozessmanagement und Dienstleistung
2.1 Prozessmanagement
2.1.1 Begriffsdefinition
2.1.2 Aufgaben und Ablauf
2.1.3 Handlungsfelder im Geschäftsprozessmanagement
2.2 Dienstleistung
2.2.1 Begriffsdefinition
2.2.2 Besondere Merkmale von Dienstleistungen
2.2.3 Der Dienstleistungsprozess
2.3 Prozessmanagement von Dienstleistungen
3. Reifegradmodelle im Prozessmanagement
3.1 Reifegradmodell
3.1.1 Begriffsdefinition, Ziele und Aufgaben
3.1.2 Prozess zur Entwicklung von Reifegradmodellen
3.2 Existierende Reifegradmodelle für das Prozessmanagement
4. Entwicklung eines Reifegradmodells für das Prozessmanagement von Dienstleistungen
4.1 Anforderungen an Reifegradmodelle für das Prozessmanagement von Dienstleistungen
4.1.1 Anforderungen aufgrund der Besonderheiten von Dienstleistungen
4.1.2 Anforderungen aufgrund der Reichweite des Prozessmanagements im Unternehmen
4.2 Prüfung und Bewertung existierender Reifegradmodelle für das Prozessmanagement im Hinblick auf die Erfüllung der Anforderungen
4.2.1 Prüfung existierender Reifegradmodelle für das Prozessmanagement im Hinblick auf die Erfüllung der Anforderungen
4.2.2 Bewertung existierender Reifegradmodelle für das Prozessmanagement im Hinblick auf die Erfüllung der Anforderungen
4.2.2.1 Bewertung des Capability Maturity Model Integration (CMMI)
4.2.2.2 Bewertung des Business Process Maturity Model (BPMM)
4.2.2.3 Bewertung des Process Management Maturity Assessmen (PMMA)
4.2.2.4 Bewertung der Software Process Improvement and Capability Determination (SPICE)
4.2.2.5 Bewertung der Information Technology Infrastructure Library (ITIL)
4.2.2.6 Bewertung der Control Objectives for Information and related Technology (COBIT)
4.2.2.7 Bewertung des Business Enterprise Maturity Model (PEMM)
4.2.2.8 Bewertung des EDEN-Reifegradmodells (EDEN)
4.2.2.9 Bewertung des Geschäftsprozessmanagement-Reifegradmodells (GPM-RGM)
4.3 Entwicklung eines eigenen Reifegradmodells für das Prozessmanagement von Dienstleistungen
5. Zusammenfassung und Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Konzeption eines Modells zur effektiven Messung des Reifegrades im Prozessmanagement von Dienstleistungen. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie Unternehmen ihren eigenen Reifegrad bewerten, Schwachstellen identifizieren und durch gezielte Prozessverbesserungen sowie Optimierungen des Führungs-, IT- oder Personalbereichs ihre unternehmerische Effizienz steigern können.
2.2.2 Besondere Merkmale von Dienstleistungen
Im Rahmen des konstitutiven Definitionsansatzes wurden mit der Immaterialität und der Integration des Kunden bereits zwei Merkmale aufgegriffen, welche weitgehend übereinstimmend charakteristisch für Dienstleistungen sind. Aus diesen beiden Eigenschaften resultieren wiederum verschiedene Aspekte, die im Vergleich stärker Dienstleistungen als Sachgütern zuzuordnen sind. Die besonderen Eigenschaften von Dienstleistungen werden in Abbildung 6 zunächst übersichtlich dargestellt und anschließend mit ihren Folgen für das Management von Dienstleistungsprozessen erläutert.
Die Immaterialität, welche häufig mit den Synonymen „Nicht-Stofflichkeit“ und „Intangibilität“ beschrieben wird, bezeichnet die nicht vorhandene Möglichkeit des Sehens, Fühlens, Schmeckens und Berührens von Dienstleistungen. Sie ist allerdings nur ein notwendiges aber nicht hinreichendes Merkmal zur Abgrenzung von Dienstleistungen, da diese nicht vollständig immateriell sind. Beweis dafür ist, dass bspw. das zumeist als immateriell beschriebene Leistungsergebnis durch stoffliche Eigenschaften geprägt sein kann (z.B. Behandlung durch Zahnarzt). Aufgrund der Immaterialität ist die Neukundengewinnung sehr kompliziert. Deshalb sollte das Management von Dienstleistungsprozessen eine aktive Pflege der vorhandenen Kunden berücksichtigen, deren Erwartungen bestmöglich erkennen und das Kaufrisiko minimieren.
1. Einleitung, Zielsetzung und Vorgehen: Dieses Kapitel stellt die Motivation für die Arbeit dar und definiert das Ziel, ein Reifegradmodell für das Dienstleistungsprozessmanagement zu entwickeln.
2. Prozessmanagement und Dienstleistung: Hier werden die theoretischen Grundlagen des Prozessmanagements und der Dienstleistungen erarbeitet und zu einem Gesamtmodell für Dienstleistungsunternehmen zusammengeführt.
3. Reifegradmodelle im Prozessmanagement: Dieses Kapitel erläutert die Definitionen, Aufgaben und Entwicklungsprozesse von Reifegradmodellen und gibt einen Überblick über existierende Ansätze.
4. Entwicklung eines Reifegradmodells für das Prozessmanagement von Dienstleistungen: Der Hauptteil der Arbeit, in dem Anforderungen abgeleitet, bestehende Modelle bewertet und schließlich ein eigenes Reifegradmodell konzipiert wird.
5. Zusammenfassung und Ausblick: Abschließende Reflexion über die Zielerreichung und Ausblick auf die zukünftige praktische Anwendung des Modells.
Prozessmanagement, Dienstleistung, Reifegradmodell, Geschäftsprozess, Prozessanalyse, Prozessdesign, Dienstleistungsprozess, Prozessqualität, Integrativitätsgrad, Prozessmanagementorganisation, Prozessverbesserung, Serviceleistung, Prozessreife, Kundenintegration, Methoden.
Die Masterarbeit befasst sich mit der Entwicklung eines Reifegradmodells, das speziell darauf ausgerichtet ist, die Prozessreife innerhalb von Dienstleistungsunternehmen zu messen und zu optimieren.
Die Arbeit verknüpft die Konzepte des modernen Prozessmanagements mit den spezifischen Anforderungen, die durch die besonderen Merkmale von Dienstleistungen, wie die Kundenintegration und Immaterialität, entstehen.
Das primäre Ziel ist es, ein Modell zu konzipieren, das Unternehmen unterstützt, ihren Reifegrad im Prozessmanagement objektiv zu bewerten, Defizite aufzudecken und daraus gezielte Prozessverbesserungen abzuleiten.
Die Arbeit nutzt eine Literaturrecherche zur theoretischen Fundierung und führt eine vergleichende Analyse sowie Prüfung existierender Reifegradmodelle durch, um darauf aufbauend ein neues, spezifisches Reifegradmodell zu entwickeln.
Der Hauptteil konzentriert sich auf die Ableitung von Anforderungen an Reifegradmodelle für Dienstleistungen, die Prüfung existierender Modelle (wie CMMI, ITIL oder COBIT) und die anschließende Entwicklung des eigenen Reifegradmodells.
Zentrale Begriffe sind Prozessmanagement, Dienstleistung, Reifegradmodell, Prozessqualität, Kundenintegration und Prozessverbesserung.
Viele etablierte Modelle sind für industrielle oder IT-Prozesse konzipiert und vernachlässigen Aspekte wie die direkte Kundenintegration, die Immaterialität der Leistung und die hohe Personalintensität von Dienstleistungen.
Das entwickelte Modell integriert spezifische Handlungsfelder wie Prozesskultur, Führung und Personalmanagement, die in klassischen IT-fokussierten Reifegradmodellen oft unterrepräsentiert oder gar nicht vorhanden sind.
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