Bachelorarbeit, 2013
37 Seiten, Note: 3,0
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den Erwerbsbedingungen der Bildungssprache von Kindern mit Migrationshintergrund und analysiert die Herausforderungen und Konsequenzen, die sich aus der sprachlichen Differenz zwischen Alltagssprache und Bildungssprache ergeben. Die Arbeit beleuchtet die komplexe Interaktion zwischen Migration, Bildung und Sprache und untersucht, wie diese Faktoren die schulischen Leistungen von Kindern mit Migrationshintergrund beeinflussen.
Die Einleitung führt in die Thematik ein und erläutert die Relevanz der Bildungssprache für den schulischen Erfolg von Kindern mit Migrationshintergrund. Kapitel 2 beleuchtet den Begriff der Migration und seine Auswirkungen auf das Bildungssystem. Es werden verschiedene Formen der Migration und ihre Ursachen sowie die aktuelle Situation in Deutschland dargestellt. Kapitel 3 beschäftigt sich mit dem Einfluss von Migration auf die Bildung und zeigt die Ungleichheiten im Bildungssystem auf. Es werden verschiedene Formen der Diskriminierung und Benachteiligung von Kindern mit Migrationshintergrund im Schulalltag beleuchtet. Kapitel 4 behandelt den Spracherwerb und die Herausforderungen, die Kinder mit Migrationshintergrund beim Erwerb der deutschen Sprache und der Bildungssprache bewältigen müssen. Kapitel 5 definiert den Begriff der Bildungssprache und untersucht den wissenschaftlichen Bezug und die spezifischen Merkmale dieser Sprachvariante. Kapitel 6 analysiert die Erwerbsbedingungen der Bildungssprache, die Anforderungen der Schule und die Herausforderungen, die sich aus der sprachlichen Differenz zwischen Alltagssprache und Bildungssprache ergeben. Es werden verschiedene Forschungsansätze und empirische Befunde zur Sprachproduktion und zum Hörverstehen von Kindern mit Migrationshintergrund vorgestellt. Außerdem werden Möglichkeiten zur Förderung der Bildungssprache im schulischen Kontext beleuchtet.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die Bildungssprache, den Spracherwerb, Migration, Integration, schulische Inklusion, Bildungsungleichheit, Leistungsunterschiede, Sprachförderung und das deutsche Bildungssystem. Die Arbeit analysiert die Herausforderungen, die sich aus der sprachlichen Differenz zwischen Alltagssprache und Bildungssprache für Kinder mit Migrationshintergrund ergeben und zeigt die Notwendigkeit einer gezielten Sprachförderung im schulischen Kontext.
Alltagssprache dient der informellen Kommunikation, während Bildungssprache abstrakter und präziser ist und für den schulischen und akademischen Erfolg vorausgesetzt wird.
Hürden entstehen oft durch die Diskrepanz zwischen der zu Hause gesprochenen Sprache und den hohen Anforderungen der Bildungssprache in der Schule.
Migration kann zu Benachteiligungen im Bildungssystem führen, wenn sprachliche Barrieren nicht durch gezielte Förderung ausgeglichen werden, was zu Leistungsunterschieden führt.
Dazu gehören komplexe Satzstrukturen, Fachvokabular, Passivkonstruktionen und eine hohe Dichte an Informationen.
Möglichkeiten umfassen sprachsensiblen Fachunterricht, gezielte DaZ-Förderung (Deutsch als Zweitsprache) und die Einbeziehung der Herkunftssprachen in den Lernprozess.
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