Bachelorarbeit, 2011
76 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
2 Das Phänomen Stottern
2.1 Kern- und Begleitsymptomatik sowie Copingstrategien
3 Grundgedanken zu Diagnostik und Therapie
3.1 Diagnostik
3.2 Therapie des Stotterns
3.2.Therapierichtungen und Behandlungsformen
3.3 Stottern und die ICF
4 Rahmenbedingungen der Therapieforschung
4.1 Studientypen - Studienverlauf
4.2 Effektivität und evidenzbasierte Medizin
4.2.1 Evidenzklassifikation
5 Effektivität von Stottertherapie
5.1 Methodische Vorgehensweise
5.1.1 Einschlusskriterien
5.1.2 Suchmethoden für die Identifizierung von Studien
5.2 Darstellungen der Ergebnisse
5.2.1 Beschreibung der eingeschlossenen Studien
6 Diskussion der Ergebnisse und Einordnung der Studien in Evidenzklassen
6.1 Kritik der eigenen Studie
7 Zusammenfassung und Ausblick
Diese Bachelorarbeit untersucht die Effektivität von Gruppentherapien für stotternde Jugendliche und Erwachsene, indem sie systematisch recherchierte Evaluationsstudien aus dem deutschsprachigen und angloamerikanischen Raum darstellt und nach Evidenzstufen einordnet.
Successful Stuttering Management
Das im Jahr 1989 erstmals dargestellte „Successful Stuttering Management Program“ (SSMP) von Breitenfeld und Lorenz ist eine Stottermodifikationstherapie und wurde 1998 (Eichstädt, Watt & Girson) und 2005 (Blomgren, Roy, Callister & Merrill) evaluiert. Das Ziel dieser Therapie ist eine Reduktion der Begleitsymptomatiken sowie eine Kontrolle der verbleibenden Stottersymptomatik (Eichstädt et al., 1998). SSMP wird an der Eastern Washington University in Cheney bereits seit 1962 durchgeführt, jedoch ist dessen Effektivität noch nicht empirisch nachgewiesen (Blomgrenet al., 2005, S. 510). In der 1998 veröffentlichten Studie von Eichstädt et al. wurde die Methode als Gruppentherapie mit 3½-wöchiger Intensivphase im Jahre 1994 durchgeführt. Aufgrund der Datenerhebung von fünf Patienten wurden die Daten als Einzelfallstudie analysiert, was nicht den Einschlusskriterien der eingeschlossenen Studien entspricht.
1 Einleitung: Einführung in das Störungsbild Stottern, die Relevanz evidenzbasierter Therapiemethoden und die Zielsetzung der Arbeit.
2 Das Phänomen Stottern: Erläuterung der Kern- und Begleitsymptomatik sowie der Abgrenzung von Copingstrategien.
3 Grundgedanken zu Diagnostik und Therapie: Überblick über gängige Diagnostikverfahren und verhaltenstherapeutische Behandlungsansätze.
4 Rahmenbedingungen der Therapieforschung: Darstellung verschiedener Studiendesigns und der Einordnung in Klassifikationssysteme zur Evidenzbewertung.
5 Effektivität von Stottertherapie: Systematische methodische Vorgehensweise zur Auswahl der Studien und detaillierte Beschreibung der eingeschlossenen Evaluationsstudien.
6 Diskussion der Ergebnisse und Einordnung der Studien in Evidenzklassen: Kritische Analyse der Studienergebnisse und Bewertung der Evidenzqualität einzelner Therapiekonzepte.
7 Zusammenfassung und Ausblick: Fazit über die aktuelle Studienlage und Empfehlungen für zukünftige Forschungsansätze.
Stottern, Gruppentherapie, Stottertherapie, Effektivität, Evidenzbasierte Medizin, Stottermodifikation, Fluency Shaping, ICF, Langzeitergebnisse, Evaluationsstudien, Kommunikation, Sprechflüssigkeit, Diagnostik, Nachsorge.
Die Arbeit befasst sich mit der Wirksamkeit von Gruppentherapien zur Behandlung von Stottern bei Jugendlichen und Erwachsenen.
Die Themen umfassen die Stottersymptomatik, Methoden der Stottertherapie, evidenzbasierte Bewertungskriterien sowie die Analyse spezifischer Evaluationsstudien.
Das Ziel ist eine systematische Zusammenstellung und Einordnung wesentlicher Forschungsergebnisse zu Stottergruppentherapien nach klinischen Evidenzstufen.
Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die nach den Richtlinien des Cochrane Handbook für systematische Reviews vorgeht und die Studien anhand von PICO-Modellen und Evidenzleveln klassifiziert.
Im Hauptteil werden verschiedene Therapieprogramme wie das SSMP, die Kasseler Stottertherapie und das Comprehensive Stuttering Program detailliert analysiert und bewertet.
Die zentralen Schlagworte sind Stottern, Effektivität, Gruppentherapie, Evidenzbasierung, Sprechflüssigkeit und Diagnostik.
Die Therapien werden anhand ihrer Langzeitdaten, der methodischen Qualität der zugrunde liegenden Studien und ihrer Wirksamkeit bei der Reduktion von Stottersymptomen in evidenzbasierte Stufen eingeteilt.
Die Internationale Klassifizierung der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) dient als Rahmen, um Stottern über die reine Sprechflüssigkeit hinausgehend auch im Kontext von Aktivität und Partizipation zu bewerten.
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