Bachelorarbeit, 2011
52 Seiten, Note: 1,3
1 Die Familie
1.1 Begriffsklärung
1.2 Funktionen der Familie
1.3 Familienformen
2 Die elterliche Trennung und Scheidung
2.1 Begriffsklärung
2.2 statistische Daten
2.3 Gründe für Trennung und Scheidung
2.4 Phasen der Trennung
2.4.1 Ambivalenzphase
2.4.2 Trennungs- Scheidungsphase
2.4.3 Nachscheidungsphase
2.5 Kindliche Reaktionen
2.5.1 Trennung und Scheidung aus Sicht des Kindes
2.5.2 Reaktionen im Grundschulalter
2.5.3 Geschlechterspezifische Reaktionen
2.6 Auswirkungen auf die Kinder
2.6.1 kurzfristige Auswirkungen
2.6.2 langfristige Auswirkungen
2.7 Wünsche und Forderungen der Kinder
3 Die Institution Schule als helfende Instanz
3.1 Aufgaben der Schule
3.2 Möglichkeiten des Pädagogen
3.2.1 Verankerung im sächsischen Lehrplan
3.2.2 Beraterische Möglichkeiten
4 Schlussbetrachtung
Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht, welches Fachwissen Grundschullehrkräfte benötigen, um betroffene Kinder individuell und kompetent in der Lebenssituation der elterlichen Trennung oder Scheidung zu unterstützen und als Ansprechpartner zu fungieren.
2.5.1 Trennung und Scheidung aus Sicht des Kindes
„Warum habt ihr das getan? Habt ihr uns denn gar nicht mehr lieb? Denkt ihr denn überhaupt nicht an uns?“
All dies sind Fragen, welche Kinder in einer Trennungssituation beschäftigen können. Dieser Abschnitt dient dazu einen Einblick in die Sichtweisen der Kinder im Bezug auf eine Trennung und Scheidung zu bekommen. Dies soll dazu führen, die damit verbundenen Reaktionen besser deuten und verstehen zu können, was vor allem für Eltern, aber auch für Lehrer besonders relevant ist.
„Was Kindern und Jugendlichen Schwierigkeiten bereitet, ist die Sprachlosigkeit der Erwachsenen ihnen gegenüber; die Angst, Verlassen zu werden und Mutter und Vater zu verlieren; die Angst anderes zu sein als andere Familien und versagt zu haben; die Angst vor der ungewissen Zukunft und Neugestaltung der familiären Beziehungen, die aufgrund des immer noch gängigen Familienideals der Zwei-Eltern-Familie auch den Eltern bedrohlich unzugänglich und defizitär erscheinen.“
1 Die Familie: Das Kapitel definiert den Begriff der Familie und ihre gesellschaftlichen Funktionen sowie die Vielfalt aktueller Familienformen in Deutschland.
2 Die elterliche Trennung und Scheidung: Dieser Abschnitt erläutert die Phasen des Trennungsprozesses, analysiert Ursachen für Ehelösungen und untersucht die kindlichen Reaktionen unter Berücksichtigung von Alter und Geschlecht.
3 Die Institution Schule als helfende Instanz: Das Kapitel thematisiert die Rolle der Lehrkräfte, die Verankerung des Themas im Lehrplan und Möglichkeiten der Beratung von betroffenen Kindern.
4 Schlussbetrachtung: Hier werden die Kernergebnisse zusammengefasst und die Notwendigkeit spezifischer Qualifizierungen für Pädagogen im Umgang mit Trennungskindern unterstrichen.
Trennung, Scheidung, Grundschule, Kinder, Familienformen, Trennungsprozess, Pädagogik, Lehrplan, Beratungskompetenz, Kindliche Reaktionen, Loyalitätskonflikt, Schulalltag, Unterstützungsbedarf, Krisenbewältigung, Familienpädagogik.
Die Arbeit befasst sich mit der Situation von Grundschulkindern, deren Eltern sich trennen oder scheiden lassen, und untersucht, wie Lehrkräfte diesen Kindern unterstützend begegnen können.
Die Themen umfassen Familienformen, die Phasen einer Trennung, kindliche Reaktionen (kurz- und langfristig), die Rolle der Schule als helfende Instanz und die Wünsche der Kinder.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, welches Wissen ein Grundschullehrer benötigt, um betroffene Kinder individuell zu beraten und im Schulalltag angemessen zu begleiten.
Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse sowie ein fachliches Gespräch mit einer Grundschullehrerin zur Ermittlung der Praxisrelevanz.
Der Hauptteil analysiert die Trennungsphasen aus Kindersicht, geschlechterspezifische Unterschiede bei Reaktionen und die Möglichkeiten der pädagogischen Unterstützung im Rahmen des Schulgesetzes.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Trennung, Scheidung, Grundschule, pädagogische Beratung, Familienformen und Kindeswohl.
Jungen zeigen oft extrovertiertes, aggressives Verhalten im Unterricht, während Mädchen eher dazu neigen, ihre Gefühle zu unterdrücken und sich zurückzuziehen.
Viele Lehrkräfte fühlen sich mangels spezifischer Fortbildungen und aufgrund der oft unzureichenden Verankerung des Themas im Lehrplan unsicher in ihrer Beratungskompetenz.
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