Fachbuch, 2014
75 Seiten
Der Text ist eine umfassende Analyse der griechischen Literatur und Philosophie, insbesondere der Werke von Lysias, Isokrates und Xenophon. Er beleuchtet die Entwicklung der Rhetorik, die politische und gesellschaftliche Situation Griechenlands sowie die philosophischen Strömungen der Zeit.
Das erste Kapitel, „Lysias“, behandelt die Gerichtsreden des berühmten Redners und stellt seine Werke in den Kontext der politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse Athens. Es werden insbesondere die Reden gegen Eratosthenes, Philon, Agoratos und Nikomachos analysiert, die sich mit der Herrschaft der Dreißig und dem Kampf um die Wiederherstellung der Demokratie befassen.
Im zweiten Kapitel, „Isokrates“, wird der bedeutende Rhetor und Schulgründer Isokrates vorgestellt. Seine Schriften, darunter „Gegen die Sophisten“, „Busiris“, „Helena“ und „Panegyrikos“, werden in ihrer Bedeutung für die Entwicklung der Rhetorik und Philosophie beleuchtet.
Das dritte Kapitel, „Xenophon“, befasst sich mit dem vielseitigen Schriftsteller und Feldherrn Xenophon. Es werden seine Werke „Über den Staat der Athener“, „Die Verfassung der Spartaner“, „Die „Schutzschrift“ (Mem. II und 2)“, „Hellenika“, „Anabasis“, „Erinnerungen an Sokrates“, „Die Kyrupädie“ und „Ilopol“ analysiert.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die griechische Literatur, Rhetorik, Philosophie, Demokratie, Oligarchie, Sophisten, Kyniker, Staatskunst, Feldherrnkunst, Tugend, Gerechtigkeit, Selbstbeherrschung, Herrscherideal, Menschenführung, Lysias, Isokrates, Xenophon, Athen, Sparta, Theben, Persien, Peloponnesischer Krieg, Arginusenprozess, Königsfrieden, Zweiter Attischer Seebund.
Es handelt sich um bedeutende antike griechische Autoren und Denker, die Zeitgenossen bzw. Nachfolger Platons waren und die Entwicklung von Rhetorik, Politik und Philosophie prägten.
Lysias war ein berühmter Logograph (Redenschreiber), der vor allem für seine Reden im Kampf um die Wiederherstellung der Demokratie nach der Herrschaft der Dreißig bekannt ist.
Isokrates gründete eine Rhetorikschule, die als Konkurrenz zu Platons Akademie galt. Er betonte die praktische politische Bildung durch die Kunst der Rede.
Zu seinen bekanntesten Werken gehören die „Hellenika“ (Geschichtsschreibung), die „Anabasis“ (Feldzugserinnerungen) und die „Erinnerungen an Sokrates“.
Sie waren teils Vorbilder, teils Konkurrenten. In Lysias' Haus spielt Platons „Staat“, und Xenophon liefert eine alternative Sicht auf den gemeinsamen Lehrer Sokrates.
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