Fachbuch, 2014
75 Seiten
Lysias (und die unter Isokrates’ Namen überlieferten Gerichtsreden)
Der Kampf um die Wiederherstellung der Demokratie
Gegen Eratosthenes (12.)
Gegen Philon (31.), Gegen Agoratos (13.)
Gegen Nikomachos (30.)
Verteidigung gegen den Vorwurf des Umsturzes der Demokratie (25.)
Isokrates: Gegen Kallimachos (18.), Gegen Lochites (20.)
Isokrates: Über das Pferdegespann (16.)
Gegen Alkibiades (14.)
Über die Beschlagnahmung des Eigentums von Nikias’ Bruder (18.)
Athens Scheitern im korinthischen Krieg
Über das Vermögen des Aristophanes (19.)
Gegen Epikrates (27.), Gegen Ergokles (28.), Gegen Philokrates (29.)
Gegen die Getreidehändler (22.)
Olympiakos (Fragment)
Weitere Reden
Verteidigungsrede im Mordfall Eratosthenes (1.)
Verteidigung gegen Simon (3.)
Rede über die Verweigerung der Rente an einen Invaliden (24.)
Für Manititheos (16.)
Verteidigung wegen der Beseitigung eines Ölbaumstumpfes (7.)
Gegen Diogeiton (32.)
[Weitere Reden]
Isokrates: Gegen Euthynos (21.), Trapezitikos (17.), Aiginetikos (19.)
Isokrates
Schulgründer, Philosoph und politischer Schriftsteller
Gegen die Sophisten (13.)
Busiris (11.)
Helena (10.)
Der Theseus-Exkurs
Die Verteidigung von Alexandros – Das Lob der Schönheit
Panegyrikos (4.)
Krisis
Plataikos (14.), Brief an Dionysios (B1), Rede des Archidamos (6.)
Alkidamas: Über die Verfasser geschriebener Reden
An Nikokles (2.), Rede des Nikokles (3.)
Euagoras (9.)
Neubesinnung und Rechenschaft
Areopagitikos (7.)
Rede über den Frieden (Symmachikos, 8.)
Antidosisrede (15.)
An Demonikos (1.)
An Philipp (5.)
Panathenaikos (12.)
Die Dialoge am Schluß
Die zweideutige Rede
Weitere Briefe
Xenophon
Schriftstellerische Anfänge
Über den Staat der Athener
Die Verfassung der Spartaner
Die „Schutzschrift“ (Mem. I 1 und 2)
Hellenika I - II 3,9 (Der Abschluß des Werkes von Thukydides)
Anabasis
Apologie, Symposion
Der Berufsschriftsteller
Erinnerungen an Sokrates
Der Kyrenaiker Aristipp – Prodikos’ „Herakles am Scheidewege“ (II 1)
Sokrates als Ratgeber (II 7-9)
Sokrates über Demokratie und Feldherrnkunst (III 1-7)
Sokrates als Lehrer (IV)
Oikonomikos
Der Reiterbefehlshaber, Die Reitkunst, Über die Jagd
Hieron, Agesilaos
Die Kyrupädie
Die Gerechtigkeit (I 3,16-18; I 6,24-34 und II 3,11)
Pheraulas (VIII 3,28-50), Die Arbeitsteilung (VIII 2,5)
Hellenika
Die Herrschaft der Dreißig (II 3 und 4)
Unter Spartanischer Vorherrschaft (III – V 1)
Der Sturz ins Chaos (V 2 bis VII)
Ποροι
Das Buch analysiert das Werk und die politischen Ansichten der antiken griechischen Autoren Lysias, Isokrates und Xenophon. Ziel ist es, durch eine detaillierte Untersuchung ihrer Gerichtsreden, politischen Schriften und pädagogischen Traktate ein tieferes Verständnis für die gesellschaftlichen, politischen und ethischen Debatten im antiken Athen und Sparta zu vermitteln sowie die rhetorischen Strategien und philosophischen Grundhaltungen dieser Autoren herauszuarbeiten.
Gegen Eratosthenes (12.)
[4ff] Mein Vater Kephalos wurde von Perikles bewogen, in dieses Land zu kommen. 30 Jahre hat er hier gewohnt, mit niemanden haben wir, weder er noch seine Söhne, je einen Prozeß geführt, weder als Kläger, noch als Angeklagte, sondern wir lebten in der Demokratie, ohne jemanden Unrecht zu tun oder auch Unrecht zu leiden. Als nun die Dreißig durch Schurkerei und Intrigen an die Macht gekommen waren und sagten, man müsse die Stadt von Rechtsbrechern reinigen und die übrigen Bürger zu Gerechtigkeit und Zucht zurückbringen, da sprachen sie zwar in dieser Art, waren aber frech genug, ganz anders zu handeln (…). Theognis und Peison sagten in einer Versammlung der Dreißig, daß es unter den Metöken einige gäbe, die der Regierung feindlich wären, das biete einen trefflichen Vorwand, sie anscheinend zu bestrafen, in Wirklichkeit aber Geld einzutreiben. Jedenfalls sei der Staat arm, und die Regierung brauche Geld. (…) So beschlossen sie, zehn zu verhaften, darunter auch zwei arme Metöken. Damit hatten sie der Öffentlichkeit gegenüber eine Entschuldigung, daß dies nicht etwa um des Geldes willen geschehe (…). Sie teilten die Häuser unter sich auf und gingen los. Und mich ergriffen sie, als ich grade Gäste hatte. Die jagten sie weg und übergaben mich dem Peison.
Lysias (und die unter Isokrates’ Namen überlieferten Gerichtsreden): Dieses Kapitel bietet eine Übersicht über die Lebensumstände des Logographen Lysias und analysiert seine wichtigsten Anklage- und Verteidigungsreden im Kontext der politischen Instabilität Athens nach dem Peloponnesischen Krieg.
Isokrates: Hier wird das Wirken von Isokrates als Schulgründer und politischer Schriftsteller beleuchtet, wobei seine rhetorischen Innovationen und seine Visionen für ein geeintes Griechenland im Zentrum stehen.
Xenophon: Dieses Kapitel widmet sich den zahlreichen Facetten des Xenophon als Söldnerführer, Historiker und Philosoph, wobei insbesondere seine Schriften zu Staatsformen und moralischer Erziehung kritisch hinterfragt werden.
Athen, Sparta, Demokratie, Oligarchie, Rhetorik, Gerichtsreden, Lysias, Isokrates, Xenophon, Peloponnesischer Krieg, Philosophie, Ethik, Politik, Tugend, Polis
Das Buch bietet eine umfassende Analyse der literarischen und politischen Werke von Lysias, Isokrates und Xenophon und setzt diese in den historischen Kontext der griechischen Antike.
Die zentralen Themen sind politische Machtstrukturen, das Wesen der Rhetorik, ethische Lebensentwürfe, Wirtschaftsfragen in der Polis sowie die kritische Auseinandersetzung mit Demokratie und Oligarchie.
Ziel ist es, die Schriften dieser drei Autoren als Spiegel ihrer Zeit zu interpretieren und ihre rhetorischen sowie inhaltlichen Ansätze für das Verständnis der antiken griechischen Gesellschaft zu erschließen.
Es wird eine philologische und historische Analyse vorgenommen, bei der die Originaltexte der Autoren sowie zeitgenössische historische Ereignisse zueinander in Beziehung gesetzt werden.
Der Hauptteil gliedert sich in drei große Abschnitte, die jeweils einen der Autoren (Lysias, Isokrates, Xenophon) fokussieren und deren Werk durch Textanalysen und Einordnungen detailliert vorstellen.
Schlüsselbegriffe sind Politische Rhetorik, Attische Demokratie, Verfassungskritik, Tugendethik und Historische Narrationsformen.
Der Autor ordnet Xenophon als einen Denker ein, der sokratische Anregungen aufnimmt, diese jedoch stark durch seine eigene praktische Erfahrung, sein Abenteuerstreben und seine konservative bis kynisch beeinflusste Weltsicht transformiert.
Sie wird als eine rhetorische Weiterentwicklung verstanden, die sophistische Traditionen aufgreift und zugleich dazu dient, Isokrates' eigene philosophische Position gegenüber zeitgenössischen Konkurrenten abzugrenzen.
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