Bachelorarbeit, 2014
44 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Führung im Wandel
2.1. Taylorismus
2.2. Kritik am Taylorismus
3. Aktuelle Führungstheorien
3.1. Charismatische Führung
3.2. Transformationale Führung
3.3. Emotionale Führung
4. Zielsetzung
5. Theoretische Fundierung
5.1. Rekrutierung
5.2. Qualifizierte Führungskräfte
5.3. Kleine mittelständische Familienunternehmen
5.4. Ländliche Gegend
6. Rekrutierungsmaßnahmen
6.1. Interne Führungskräfterekrutierung
6.2. Externe Führungskräfterekrutierung
7. Recruiting im Mittelstand
7.1. Probleme bei der Stellenbesetzung
7.2. Analyse der Probleme
7.3. Die wichtigsten Rekrutierungswege
7.4. Rekrutierungsprozesse
7.5. Externe Unterstützung
7.6. Zukunftsthemen
7.7. Arbeitgeberattraktivität
8. Personalmarketing – gekonnt werben
9. Studie des Deloitte.Mittelstandsinstituts
9.1. Mittelständische Unternehmen werden nicht wahrgenommen
9.2. Mittelständische Unternehmen bieten attraktive Arbeitsinhalte
9.3. Mittelständische Unternehmen bieten konkurrenzfähige Entlohnung
9.4. Mittelständische Unternehmen und der Standortnachteil
9.5. Fazit der Studie
10. Verbesserungsmöglichkeiten beim Recruitingprozess
10.1. Bewerbermanagement
10.2. Recruiting 2.0
10.3. Was zieht die Fachkräfte an?
11. Familien unterstützen – Fachkräfte gewinnen
11.1. Work-life-balance
11.2. Praxisbeispiel BASF
12. Empirischer Teil
12.1. Stichprobe und Untersuchungsdesign
12.2. Messinstrument
12.3. Ablauf der Untersuchung
13. Ergebnisse
13.1. Deskription der Ergebnisse
13.2. Diskussion der Ergebnisse
14. Fazit und Handlungsempfehlung
Diese Bachelor-Arbeit untersucht die spezifischen Herausforderungen bei der Rekrutierung von Führungskräften für kleine mittelständische Familienunternehmen in ländlichen Regionen und leitet Handlungsempfehlungen für eine erfolgreiche Personalstrategie ab.
7.1. Probleme bei der Stellenbesetzung
Im Mittelstand gibt es in vielen Unternehmen Probleme beim Recruiting. Die Studie „Recruiting in Deutschland 2013 – Erfolgsfaktoren und Strategien für die Zukunft des Mittelstands”, die von dem europaweit tätigen HR-Beratungsunternehmen PROMERIT HR + IT Consulting gemeinsam mit der HR-Fachzeitschrift ‚Personalwirtschaft‘, Mercuri Uval, Stepstone und Westpress erarbeitet wurde, hat die Defizite der Recruitingprozesse in mittelständischen Unternehmen offenbart. 50% der Befragten Unternehmen setzen keine professionellen Bewerbermanagementsysteme ein. Sie verwenden MS Office Anwendungen oder handgestrickte Lösungen. Auch hat ein Großteil der befragten Firmen keine eigene HR-IT-Strategie. Das hat zur Folge, dass das Recruiting nicht mit anderen wichtigen Prozessen wie der Personalentwicklung oder –planung verknüpft werden kann.
Ein weiteres Problem besteht darin, dass 56% der Unternehmen ihre Recruitingprozesse nicht mit klar definierten Kennzahlen auswerten. So können die Unternehmen die Qualität der Personalbeschaffung im Unternehmen weder messen noch langfristig gezielt steuern und optimieren. Die Studie zeigt auf, dass Qualitätsdefizite im Personalbeschaffungsprozess zu Problemen was das Image als Arbeitgeber angeht führen können. So konnten 73,1% der, in der Studie, befragten Unternehmen im Jahr 2012 nicht alle offenen Stellen besetzen. Bei 31,5% der Firmen sprangen Kandidaten im laufenden Prozess ab. Schlechte Recruitingprozesse haben schwerwiegende Folgen. Ein qualitativ niedriger und unprofessioneller Bewerbungsprozess lässt die potentiellen Arbeitnehmer schnell auf eine unprofessionelle Firmenpolitik und mangelnde Qualität des Unternehmens als Arbeitgeber schließen.
1. Einleitung: Einführung in die Bedeutung des Mittelstands und die Problematik der Rekrutierung von qualifizierten Führungskräften in ländlichen Gebieten.
2. Führung im Wandel: Theoretische Auseinandersetzung mit dem Taylorismus sowie dessen Kritik und der daraus resultierenden Notwendigkeit für moderne Führungsqualifikationen.
3. Aktuelle Führungstheorien: Darstellung zeitgemäßer Führungsansätze wie der charismatischen, transformationalen und emotionalen Führung.
4. Zielsetzung: Definition des Ziels der Arbeit, Hilfestellungen für den Recruitingprozess in kleinen Familienunternehmen zu geben.
5. Theoretische Fundierung: Klärung der Grundbegriffe Rekrutierung, Führungskraft, KMU und ländlicher Raum im Kontext der Arbeit.
6. Rekrutierungsmaßnahmen: Erläuterung der internen und externen Wege der Personalbeschaffung unter besonderer Berücksichtigung von Führungskräften.
7. Recruiting im Mittelstand: Analyse der spezifischen Schwierigkeiten bei der Stellenbesetzung sowie der aktuellen Rekrutierungsmethoden und Arbeitgeberattraktivität.
8. Personalmarketing – gekonnt werben: Strategien für ein authentisches Personalmarketing zur Gewinnung neuer Talente.
9. Studie des Deloitte.Mittelstandsinstituts: Erläuterung relevanter Thesen zur Wahrnehmung mittelständischer Unternehmen durch Absolventen.
10. Verbesserungsmöglichkeiten beim Recruitingprozess: Ansätze zur Professionalisierung durch Software, Recruiting 2.0 und die Attraktivitätsfaktoren für Fachkräfte.
11. Familien unterstützen – Fachkräfte gewinnen: Diskussion der Bedeutung von Vereinbarkeit von Familie und Beruf und praktische Beispiele zur Unterstützung von Mitarbeitern.
12. Empirischer Teil: Beschreibung des Untersuchungsdesigns, des Online-Fragebogens und des Ablaufs der Befragung.
13. Ergebnisse: Darstellung und Diskussion der Daten aus der empirischen Umfrage unter jungen Akademikern.
14. Fazit und Handlungsempfehlung: Zusammenfassung der Ergebnisse und konkrete Empfehlungen für Familienunternehmen zur Steigerung ihrer Bekanntheit und Rekrutierungserfolge.
Rekrutierung, Mittelstand, Familienunternehmen, Fachkräftegewinnung, Personalmarketing, Führungskräfte, ländlicher Raum, Arbeitgeberattraktivität, Employer Branding, Recruiting 2.0, Work-Life-Balance, Personalsuche, Führungstheorien, Akademiker, Bewerbermanagement
Die Arbeit behandelt die Herausforderungen von kleinen mittelständischen Familienunternehmen in ländlichen Gegenden bei der Suche nach qualifizierten Führungskräften.
Die zentralen Themen sind Recruiting-Strategien, Personalmarketing, Arbeitgeberattraktivität, Führungsstile und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf im ländlichen Raum.
Das Ziel ist es, kleinen und mittelständischen Unternehmen konkrete Hilfestellungen und Empfehlungen zu geben, um trotz Standortnachteilen erfolgreich Führungskräfte zu rekrutieren.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Fachliteratur und einer empirischen Untersuchung in Form eines qualitativen Online-Fragebogens unter jungen Akademikern.
Der Hauptteil analysiert die Probleme des Recruitings im Mittelstand, vergleicht interne und externe Rekrutierungsmethoden und diskutiert Verbesserungsmöglichkeiten durch modernes Personalmarketing und E-Recruiting.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Rekrutierung, Mittelstand, Employer Branding, Fachkräftemangel, ländlicher Raum und Work-Life-Balance geprägt.
Die Autorin identifiziert eine mangelnde Bekanntheit, begrenzte Budgets für Werbekampagnen und das häufig unterschätzte Image des Mittelstands gegenüber Großkonzernen als Hauptgründe.
Das Thema ist entscheidend, da junge Fachkräfte zunehmend Wert auf die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben sowie auf weiche Standortfaktoren legen, was von Familienunternehmen aktiv als Wettbewerbsvorteil genutzt werden kann.
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