Bachelorarbeit, 2012
39 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Methodik
2.1 Probanden
2.2 Studiendesign
2.3 Okklusionstest
2.4 Messmethoden
2.4.1 Messung der Hydratation der Haut
2.4.2 Sonographie der Haut
2.5 Statistik
3 Ergebnisse
3.1 Hydratation der Haut
3.2 50 MHz-Sonographie
3.2.1 Exemplarische Sonogramme zweier Probandinnen
3.2.2 Hautdicke
3.2.3 Hautdichte
3.2.4 Eintrittsecho
3.2.5 Evaluation der Sonogramme ohne Eintrittsecho
4 Diskussion
4.1 Hautdicke
4.2 Hautdichte
4.3 Quantifizierung des Eintrittsechos
4.3.1 Breite des Eintrittsechos
4.3.2 Dichte des Eintrittsechos
4.4 Evaluation der Sonogramme ohne Eintrittsecho
4.4.1 Breite ohne Eintrittsecho
4.4.2 Dichte ohne Eintrittsecho
5 Zusammenfassung
Die Arbeit untersucht den Einfluss einer durch Okklusion induzierten Hydratation auf die Echogenität und das B-Bild der kutanen 50 MHz-Sonographie, um zu prüfen, ob sich dieser Parameter als diagnostisches Instrument in der dermatokosmetischen Forschung eignet.
4.3 Quantifizierung des Eintrittsechos
Das Eintrittsecho ist eine besonders charakteristische echoreiche Struktur in der hochfrequenten Sonographie. Zur Bedeutung und Interpretation des sogenannten Eintrittsechos werden kontroverse Meinungen geäußert. Vor allem in älterer Literatur setzen einige Autoren diese echoreiche Struktur mit der Epidermis gleich [54, 55]. Aufgrund von anderen aktuelleren Untersuchungen mit Ultraschallgeräten mit höherer Frequenz und besserem Auflösungsvermögen, sind sich die meisten Autoren heutzutage hingegen einig, dass das Eintrittsecho nicht als Äquivalent zur Epidermis angesehen werden kann. Zwischen der sonographischen Breite des Eintrittsechos und der histologischen Dicke der Hornschicht der Epidermis konnte keine Korrelation festgestellt werden [56]. Sie begründen das Phänomen als Impedanzsprung, der sich vom Wasser zur Epidermis und Reflexionen aus der Epidermis gemeinsam als ein horizontal verlaufendes, echoreiches Band darstellt [25, 57]. Auch in der Untersuchung von Kaspar et al. sehen die Autoren die oberste Struktur, gemessen an der Fingerbeere mit einem 100 MHz-Ultraschallgerät, als eine schmale, sehr echoreiche Linie an, die die Grenzfläche zwischen Kopplungsmedium (Wasser) und der Hornschicht repräsentiert [18]. Allerdings zeigten sich dabei weitere echoarme und echoreiche Areale, die darauf schließen lassen, dass das Eintrittsecho weitere Informationen enthält.
1 Einleitung: Einführung in die Bedeutung von Okklusionstests in der Dermatokosmetik und die Eignung der 50 MHz-Sonographie zur Untersuchung der Hautbarriere.
2 Methodik: Beschreibung des Studiendesigns, der Probandengruppe sowie der angewandten biophysikalischen Messverfahren (Corneometrie und 50 MHz-Sonographie).
3 Ergebnisse: Darstellung der erhobenen Daten, inklusive der signifikanten Hydratationszunahme und der Veränderungen im Ultraschallbild (Eintrittsecho, dermale Echogenität).
4 Diskussion: Wissenschaftliche Einordnung der Ergebnisse, Vergleich mit bestehender Literatur und Interpretation der sonographischen Phänomene wie der dorsalen Schallverstärkung.
5 Zusammenfassung: Abschließende Betrachtung der Eignung der 50 MHz-Sonographie zur Evaluation von Hydratationseffekten und Empfehlungen für weitere Forschungen.
50 MHz-Sonographie, Okklusionstest, Hauthydratation, Dermatokosmetik, Eintrittsecho, Ultraschalldiagnostik, Hornschicht, Hautdicke, Hautdichte, B-Bild, Impedanzanpassung, Barrierefunktion, hochfrequente Sonographie, echoarmes Band, Stratum Corneum.
Die Arbeit untersucht, wie sich eine durch Okklusion (Abdecken der Haut) verursachte Hydratation auf das Bild und die Messwerte einer hochfrequenten 50 MHz-Ultraschalluntersuchung der menschlichen Haut auswirkt.
Die zentralen Felder umfassen die dermatokosmetische Wirkungsprüfung, die Biophysik der Haut, hochfrequente Sonographie-Techniken sowie die Analyse von Impedanzveränderungen durch Wasseranreicherung.
Das Ziel ist es, die Eignung der 50 MHz-Sonographie zu evaluieren, um Hautveränderungen, speziell Hydratationseffekte, objektiv quantifizieren zu können.
Es wird ein kontrolliertes Vorher-Nachher-Studiendesign an zwölf Probandinnen verwendet, bei dem ein Okklusionstest mittels Finn Chamber® mit anschließender kapazitiver Hydratationsmessung und sonographischer Auswertung durchgeführt wird.
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Beschreibung, die detaillierte Darstellung der Messergebnisse zu Hautdicke und -dichte sowie eine kritische Diskussion dieser Befunde im Vergleich zu aktuellen wissenschaftlichen Studien.
Die Arbeit lässt sich am besten über Begriffe wie 50 MHz-Sonographie, Okklusionstest, Stratum Corneum-Hydratation und sonographische Echogenität definieren.
Die 50 MHz-Sonographie bietet eine deutlich höhere axiale und laterale Auflösung, was eine präzisere Darstellung epidermaler und oberflächlicher dermaler Strukturen ermöglicht.
Die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass die Veränderung des Eintrittsechos nach einer Hydratation stark mit der Hornschicht korreliert und ein wertvoller Indikator für den Hautzustand ist.
Die Autorin führt die verstärkten Reflexionen in der Dermis nach einer Hydratation auf die sogenannte dorsale Schallverstärkung zurück, die durch eine verringerte Impedanz der Haut entsteht.
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