Fachbuch, 2014
90 Seiten
Isaios
Über die Erbschaft des Kleonymos (1.)
Über die Erbschaft des Menekles (2.)
Über die Erbschaft des Pyrrhos (3.), …des Nikostratos (4.)
Über die Erbschaft des Dikaiogenes (5.), …des Philoktemon (6.)
[Weitere Reden 7. – 11.]
Demosthenes, Apollodoros, Aischines, Hypereides und Lykurg
Demosthenes’ Anfänge
Gegen Aphobos, Gegen Onetor (27.-31.)
[Trierarchen- Reden (Demosthenes 47., 50. und 51.)]
Gegen Leptines (20.)
Über die Symmorien (14.)
Gegen Androtion (22.), Gegen Timokrates (24.)
Über die Megapoliten (16.), Gegen Aristokrates (23.)
Der Kampf um die Schauspielgelder (bis 347)
Erste Rede gegen Philipp (4.)
Olynthische Reden (1.-3.)
Für Phormion (36.)
Gegen Meidias (21.), Gegen Konon (54.)
Nach dem Philokratesfrieden (347 – 338)
Über den Frieden (5.)
Zweite Rede gegen Philipp (6.)
Aischines: Gegen Timarchos (1.)
Aischines: Über die „Truggesandtschaft“ (2.)
[Apollodoros:] Gegen Neaira (Demosthenes 59.)
Chersones-Rede (8.), Vierte Rede gegen Philipp (10.)
Dritte Rede gegen Philipp (9.)
Nach Chaironeia (338 – 322)
Hypereides: Für Euxenippos
Gegen Zenothemis (32.), Gegen Eubulides (57.)
Lykurg: Gegen Leokrates, Aischines: Gegen Ktesiphon (3.)
Für Ktesiphon (18., Kranzrede)
Hypereides: Gegen Demosthenes
Hypereides: Rede für die Gefallenen des Lamischen Krieges
Aristoteles und Theophrast
Die Methode der Wissenschaft, Dialektik, Rhetorik und Poetik
Kategorien, Lehre vom Satz
Erste Analytik
Zweite Analytik
Topik, Sophistische Widerlegungen
Rhetorik
Rhetorik an Alexander
Poetik
Naturwissenschaft und „Metaphysik“
Physik
Die Prinzipien (I)
Die Ursachen (II)
Die Bewegung (III-VI)
Zwei Abhandlungen über Bewegung (VII und VIII)
Über den Himmel
Meteorologie
Über die Seele
Über die Wahrnehmung und die Gegenstände der Wahrnehmung
Über Gedächtnis und Erinnerung
Über Schlafen und Wachen, Über Träume, Über Traumdeutung
Über die Länge und Kürze des Lebens, Über Leben und Tod
Über die Atmung
Über die Teile der Tiere
Über die Fortbewegung der Tiere
Über die Bewegung der Tiere
Metaphysik
Einleitungen (I,II [Αα]) – Die Grundbegriffe (V [Δ])
Die Bücher III, IV und VI (ΒΓΕ) – Ihre Parallelfassung XI (Κ)
Die Bücher VII-X (ΖΗΘΙ)
Die Urschrift der Aristotelischen Ersten Philosophie (XII [Λ])
Ältere Kritiken der Ideenlehre (XIII und XIV [ΜΝ])
Ethik und Politik
Über die Tugend
Große Ethik
Eudemische Ethik
Nikomachische Ethik
Der Einzelne (I 13-VII)
Die gewohnheitsmäßigen Tugenden (II-V)
Die Tugenden des Verstandes (VI)
Unbeherrschtheit und Lust (VII)
Die Gemeinschaft (VIII-IX)
Die Lust und das Glück (X)
Politik
Erster Anfang (I-III)
Zweiter Anfang: Die relativ beste Verfassung (IV-VI)
Ursprünglicher Anfang: Der beste Staat (VII-VIII)
Der Staat der Athener
Oikonomika
Weitere Schriften aus der peripatetischen Schule
Theophrast: Metaphysik
Theophrast: Über das Feuer
Theophrast: Charaktere
Problemata
Über die Welt
Die vorliegende Publikation bietet eine umfassende Analyse antiker Reden und philosophischer Schriften, mit dem Ziel, die rhetorische Praxis des Isaios und Demosthenes sowie die wissenschaftstheoretische Entwicklung bei Aristoteles und Theophrast kritisch zu beleuchten und in ihren historischen Kontext einzuordnen.
Über die Erbschaft des Kleonymos (1.)
„Gar groß ist die Veränderung, ihr Männer, welche der Tod des Kleonymos in meiner Lage bewirkt hat. Denn als er lebte, bestimmte er mich und meine Geschwister zu Erben seines Vermögens; durch seinen Tod sehen wir uns aber in einen mißlichen Rechtsstreit darüber verwickelt. Auch wurden wir von ihm mit solcher Sorgfalt erzogen, daß wir nie, auch nicht einmal als Zuhörer, einen Gerichtshof betraten; jetzt aber seht ihr uns im Begriff, einen Kampf um all unsere Habe zu bestehen. Denn nicht bloß das Erbe des Kleonymos machen sie uns streitig, sondern auch das Vermögen unseres Vaters, indem sie behaupten, daß wir Jenem [Kleonymos] Geld schuldig geblieben seien. (…) Ich sehe nicht Das für das Schlimmste meiner unangenehmen Lage an, daß ich in ungerechter Weise in einen Rechtshandel verwickelt bin, sondern daß ich mit Verwandten zu streiten habe, gegen welche selbst ein Kampf zur Verteidigung nicht wohl ansteht (…); sie dagegen sind nicht so gesinnt, sondern haben Freunde gegen uns zu Hilfe gerufen, und Redner aufgeboten, und Alles, was in ihrer Macht stand, in Bewegung gesetzt, gleich als ob sie an Feinden Rache zu nehmen, nicht aber Angehörige und Verwandte zu verletzen vorhätten. Doch ihre Schamlosigkeit und Habgier werdet ihr noch besser kennen lernen, wenn ihr erst alles gehört habt (…)“
Isaios: Einführung in Leben und Werk des Redelehrers, gefolgt von einer detaillierten Analyse seiner Erbschaftsreden, die als Lehrmaterial für Demosthenes dienten.
Demosthenes, Apollodoros, Aischines, Hypereides und Lykurg: Umfassende Untersuchung der politischen Redekultur im antiken Athen unter Berücksichtigung der athenischen Demokratie und der Auswirkungen des Aufstiegs Makedoniens.
Aristoteles und Theophrast: Analyse der wissenschaftlichen Methodik, Rhetorik und Poetik sowie der naturwissenschaftlichen Schriften und der Metaphysik des Aristoteles, ergänzt durch Beiträge des Theophrast.
Demosthenes, Aristoteles, Antikes Athen, Rhetorik, Rechtsgeschichte, Isaios, Philosophie, Staatsverfassung, Logik, Politische Redekultur, Makedonien, Ethik, Naturwissenschaft, Theophrast, Erbschaftsrecht.
Die Arbeit bietet eine fundierte Übersicht und inhaltliche Analyse der antiken athenischen Redekunst sowie der philosophischen und naturwissenschaftlichen Schriften von Aristoteles und seinem Nachfolger Theophrast.
Die thematischen Schwerpunkte liegen auf der attischen Gerichtsrhetorik, der Entwicklung der athenischen Demokratie, den Grundlagen der aristotelischen Logik und Ethik sowie der antiken Naturphilosophie.
Ziel ist es, die Zusammenhänge zwischen den rhetorischen Strategien der attischen Redner und den philosophischen Systementwürfen des Aristoteles im historischen Kontext der Krisenzeit Athens aufzuzeigen.
Die Arbeit nutzt eine philologisch-historische Analyse der Quellen, wobei der Fokus auf dem Vergleich von Originaltexten und deren zeitgenössischer sowie späterer Rezeption liegt.
Der Hauptteil gliedert sich in zwei große Blöcke: Die Analyse der Reden von Isaios und Demosthenes und die umfangreiche Aufarbeitung des aristotelischen Korpus, von der Logik über Ethik und Politik bis zur Naturkunde.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie athenische Demokratie, peripatetische Schule, Rhetorik, Metaphysik und antike Staatslehre charakterisieren.
Demosthenes wird als zentraler politischer Akteur dargestellt, dessen Reden nicht nur juristische Zwecke erfüllten, sondern maßgeblich die politische Meinungsbildung in Athen beeinflussten.
Die Metaphysik bildet das theoretische Fundament, auf dem Aristoteles seine ethischen und staatstheoretischen Überlegungen aufbaut, weshalb eine Analyse ihrer Grundbegriffe für das Verständnis des Gesamtwerks unerlässlich ist.
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