Bachelorarbeit, 2014
44 Seiten
1. Vorwort
2. Einleitung
3. Definitionen und deren differenzierten Ansichten
3.1. Definition von physischer, psychischer und geistiger Behinderung
3.2. Definition von Integration und Rehabilitation
4. Gesetzliche Grundlagen – Das SGB IX
5. Physische, psychische und geistige Behinderung
5.1. Ursachen, Arten und Auswirkungen von Behinderungen
5.1.1. Physische Behinderung
5.1.2. Psychische/ Seelische Behinderung
5.1.3. Geistige Behinderung
6. Integration und berufliche Rehabilitation
6.1. Arten, Strukturen und Ziele der beruflichen Integration und Rehabilitation
6.2. Institutionen und Einrichtungen
7. Die Behindertenwerkstatt – Fallstudie Vogtlandwerkstätten gGmbH Greiz Reha-Werkstatt Zeulenroda
7.1. Begriffserklärung/ Definition
7.2. Zielgruppen
7.3. Aufbau, Leistungen und Arbeitsbereiche
8. Empirische Untersuchung
8.1. Methode
8.2. Durchführung
8.3. Beobachtung
8.4. Fazit
9. Auswirkungen und Zukunftsvorstellungen
10. Schlusswort
Diese Arbeit untersucht die Rolle von Behindertenwerkstätten als Grundstein für die berufliche Integration und Rehabilitation von Menschen mit Behinderungen, wobei insbesondere die Frage geklärt werden soll, ob diese Einrichtungen eine effektive Chance auf berufliche Teilhabe in der Gesellschaft bieten.
Die Behindertenwerkstatt – Fallstudie Vogtlandwerkstätten gGmbH Greiz Reha-Werkstatt Zeulenroda
Eine Behindertenwerkstatt (WfbM) wird als Institution definiert, die zur beruflichen Rehabilitation und Integration von Menschen mit Behinderung in das Arbeitsleben dient. „Sie bietet denjenigen behinderten Menschen, die wegen Art oder Schwere der Behinderung nicht, noch nicht oder noch nicht wieder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig sein können“ (Adlhoch/ Seel/ Kuhlmann/ Wallmann/ Ernst 2011, S. 265).
Die Werkstatt für Menschen mit Behinderung gilt als eine eigenständige Einrichtung der beruflichen Teilhabe außerhalb von Anstalten und anderen Institutionen, deren abwechslungsreiches Leistungsangebot die berufliche Bildung, Förderung und Beschäftigung umfasst (vgl. Bieker 2005, S.313). Um diesem Leistungsangebot gerecht zu werden und eine Betreuung der Beschäftigten zu gewährleisten, muss der WfbM Fachdienste, wie z.B. FachbereichsleiterInnen und Sozialpädagogen zur Verfügung gestellt werden. Des Weiteren „soll [eine Behindertenwerkstatt] soweit wie möglich wirtschaftliche Arbeitsergebnisse anstreben und einen möglichst großen Teil der Kosten durch Arbeitserträge selbst aufbringen“ (Adlhoch/ Seel/ Kuhlmann/ Wallmann/ Ernst 2011, S.266).
Vorwort: Einführung in die Thematik der beruflichen Teilhabe und Danksagung an die beteiligte Werkstatt.
Einleitung: Vorstellung der Forschungsfrage und der Struktur der Arbeit, die sich in einen theoretischen und einen empirischen Teil gliedert.
Definitionen und deren differenzierten Ansichten: Klärung der Grundbegriffe und Definition von Behinderung unter Berücksichtigung medizinischer und rechtlicher Aspekte.
Gesetzliche Grundlagen – Das SGB IX: Erläuterung der Bedeutung des neunten Sozialgesetzbuches für die Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen.
Physische, psychische und geistige Behinderung: Detaillierte Analyse der verschiedenen Behinderungsarten, deren Ursachen und Auswirkungen auf das Leben der Betroffenen.
Integration und berufliche Rehabilitation: Untersuchung der Konzepte von Integration und Inklusion sowie der Funktionen beruflicher Rehabilitationsmaßnahmen.
Die Behindertenwerkstatt – Fallstudie Vogtlandwerkstätten gGmbH Greiz Reha-Werkstatt Zeulenroda: Beschreibung der WfbM als Institution, deren Zielgruppen und Kriterien für die Aufnahme.
Empirische Untersuchung: Darstellung der gewählten Methode der teilnehmenden Beobachtung in einer spezifischen Werkstattabteilung.
Auswirkungen und Zukunftsvorstellungen: Analyse der finanziellen Situation der Werkstätten und Empfehlungen für eine zukunftsfähige Gestaltung der Bildungs- und Arbeitsangebote.
Schlusswort: Zusammenfassende Reflexion der Ergebnisse bezüglich des Beitrags von Behindertenwerkstätten zur beruflichen Teilhabe.
Behindertenwerkstatt, berufliche Rehabilitation, Integration, Inklusion, SGB IX, Menschen mit Behinderung, Arbeitsmarkt, Teilhabe, Arbeitserprobung, soziale Integration, berufliche Bildung, Vogtlandwerkstätten, Arbeitstherapie, Fördereinrichtungen, Schwerbehindertenrecht.
Die Arbeit befasst sich mit dem Beitrag von Behindertenwerkstätten zur beruflichen Integration und Rehabilitation von Menschen mit Behinderung in der heutigen Gesellschaft.
Die Themen umfassen rechtliche Rahmenbedingungen (SGB IX), die verschiedenen Arten von Behinderungen, Konzepte der Integration und die praktische Arbeit in Behindertenwerkstätten.
Ziel ist es zu klären, inwieweit Behindertenwerkstätten tatsächlich als Grundstein für die berufliche Integration und eine spätere Teilhabe am allgemeinen Arbeitsmarkt dienen können.
Die Autorin nutzte die Methode der teilnehmenden, offenen Beobachtung in einer spezifischen Abteilung der Vogtlandwerkstätten, um qualitative Erkenntnisse zu gewinnen.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Behinderungen und Gesetzen sowie eine detaillierte Fallstudie zu den Arbeitsbereichen und Abläufen in einer Behindertenwerkstatt.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Behindertenwerkstatt, berufliche Rehabilitation, soziale Inklusion, Teilhabe am Arbeitsleben und das SGB IX.
Die Vogtlandwerkstätten decken eine Vielzahl an Fachbereichen ab, von Montage über Holzbearbeitung bis hin zu Bistro-Angeboten, die auf die individuellen Fähigkeiten der Beschäftigten angepasst sind.
Trotz der positiven Wirkung auf die Beschäftigten sieht die Autorin großen Handlungsbedarf, insbesondere bei der finanziellen Förderung und der Notwendigkeit einer besseren Durchlässigkeit zum allgemeinen Arbeitsmarkt.
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