Bachelorarbeit, 2011
47 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Hinführung zum Thema und Motivation für das Forschungsinteresse
1.2 Aufbau der Arbeit
1.3 Fragestellung und Ziel
1.4 Methodisches Vorgehen
2 Die Bedeutung der Pflege für die Heilerziehungspflege
2.1 Pflege in der Behinderten- und Eingliederungshilfe
2.1.1 Zur Problematik des Pflegebegriffs in Einrichtungen der Behindertenhilfe
2.2 Heilerziehungspflege als Pflegeberuf
3 Auswertung des qualitativen Forschungsprozesses
3.1 Zielstellung und Situationsanalyse
3.2 Konzeption der Interviewleitfäden
3.3 Darstellung der Ergebnisse
3.4 Kritische Würdigung der Expertenbefragungen
4 Literaturanalytischer Nexus
4.1 Das Bobath-Konzept in der Pflege
4.1.1 Das Bobath-Konzept im Kontext der Evidenzbasierung
4.1.2 Die Cochrane Collaboration zum Bobath-Konzept
4.2 Bobathorientierte Pflege als Bestandteil der Curricula der Heilerziehungspflege
4.2.1 Heilerziehungspflege im Kontext der Evidenzbasierung
4.3 Gesetzliche Rahmenbedingungen für die Curricula der Heilerziehungspflege
4.3.1 Das Lernfeldkonzept
4.3.2 Kritische Betrachtung des Lernfeldkonzeptes
4.3.3 Das Curriculum im Kontext der Evidenzbasierung
5 Zusammenfassung und Diskussion der Ergenisse
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Relevanz der evidenzbasierten Pflege (EBP) für die Lehrpläne an Berliner Fachschulen für Heilerziehungspflege. Als zentrales Untersuchungsfeld dient hierbei das Bobath-Konzept, anhand dessen der Autor analysiert, inwieweit wissenschaftliche Forschungsergebnisse in die theoretische Ausbildung einfließen und welche Barrieren einen systematischen Wissenstransfer in die Praxis verhindern.
3.1 Zielstellung und Situationsanalyse
Zielsetzung von Ist-Analyse und Interpretation ist es, zu ermitteln, in wie weit Evidenzbasierte Pflege Gegenstand der Ausbildung an Berliner Fachschulen für Heilerziehungspflege ist. Der Berücksichtigung von Studien und Literatur zur Wirksamkeit des Bobath-Konzeptes, sowie dem damit möglicherweise einhergehenden Einfluss auf die Unterrichtsgestaltung, werden besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Zur Erhebung der Daten sind Experteninterviews mit Pflegelehrern und Schulleitern aller fünf Fachschulen in Berlin durchgeführt worden, an denen die Ausbildung der Heilerziehungspflege angeboten wird.
Zusätzlich werden Aussagen und Standpunkte von Herrn Bernhard Flitter einbezogen, der sich in seiner Funktion als Bundesbeauftragter für Pflege vom Berufsverband Heilerziehungspflege ebenfalls für ein Gespräch zur Verfügung gestellt hat. Die Befragungen haben im Zeitraum zwischen dem 16. September 2011 und dem 4. November 2011 in Räumen der verschiedenen Fachschulen – mit Ausnahme von Herrn Flitter in einem Berliner Café – stattgefunden. Die befragten Personen gaben an, dass die Beantwortung von Fragen im Rahmen eines Interviews für sie nicht zu den routinemäßigen Aufgaben ihrer Arbeit zähle.
Alle Befragungen sind aufgezeichnet worden. Während der Interviews sind Stichworte handschriftlich festgehalten, und unmittelbar nach Interviewende durch Gedächtnisprotokolle ergänzt worden. Diskussionsschwerpunkte, eigene Überlegungen und Fragen sowie subjektive Eindrücke und Randbeobachtungen sind in einem Forschungstagebuch notiert worden, welches nur dem Verfasser zugänglich ist. Dieses Tagebuch hatte die Funktion, die Transkriptions- und Kodierungsarbeit zu erleichtern.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Forschungsthema ein, erläutert die Motivation des Autors und beschreibt den methodischen Aufbau der Arbeit zur Untersuchung von EBP an Fachschulen.
2 Die Bedeutung der Pflege für die Heilerziehungspflege: Dieses Kapitel erörtert die Rolle pflegerischer Leistungen innerhalb der Heilerziehungspflege und beleuchtet die Problematik der Abgrenzung von Grund- und Behandlungspflege.
3 Auswertung des qualitativen Forschungsprozesses: Hier werden die Ergebnisse der Experteninterviews mit Schulleitungen und Lehrenden dargelegt und kritisch hinsichtlich des Wissenstransfers reflektiert.
4 Literaturanalytischer Nexus: Dieses Kapitel verknüpft die empirischen Ergebnisse mit einer umfassenden Literaturanalyse zum Bobath-Konzept, den gesetzlichen Rahmenbedingungen und der Implementierung in Curricula.
5 Zusammenfassung und Diskussion der Ergenisse: Die Arbeit schließt mit einer Diskussion der Erkenntnisse, die insbesondere die Notwendigkeit einer stärkeren Kooperation zwischen Wissenschaft und Bildungspraxis betont.
Evidenzbasierte Pflege, Bobath-Konzept, Heilerziehungspflege, Curricula, Wissenstransfer, Pflegekompetenz, Experteninterviews, Behindertenhilfe, Pflegewissenschaft, Ausbildungspraxis, Fachschulen, Lehrmethodik, Interdisziplinarität, Qualitätssicherung, Forschungsprozess
Die Arbeit untersucht die Integration wissenschaftlicher Erkenntnisse, speziell der evidenzbasierten Pflege, in die Ausbildung an Berliner Fachschulen für Heilerziehungspflege.
Die zentralen Themen sind das Bobath-Konzept, die curriculare Gestaltung der Pflegeausbildung und die Herausforderungen des Wissenstransfers zwischen Forschung und Lehre.
Das Ziel ist es, die Relevanz der evidenzbasierten Pflege für aktuelle Lehrpläne zu analysieren und aufzuzeigen, wie die Kooperation zwischen Wissenschaft und Fachschulen verbessert werden kann.
Der Autor nutzt einen qualitativen Forschungsansatz, bestehend aus leitfadengestützten Experteninterviews mit Lehrenden sowie einer umfangreichen Literaturanalyse.
Der Hauptteil analysiert die aktuelle Situation an den Fachschulen, bewertet das Bobath-Konzept im Kontext der Evidenzbasierung und untersucht gesetzliche Rahmenbedingungen der Ausbildung.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Evidenzbasierte Pflege, Bobath-Konzept, Heilerziehungspflege, Curricula und Wissenstransfer geprägt.
Das Bobath-Konzept wurde gewählt, weil es integraler Bestandteil der Lehre an allen untersuchten Fachschulen ist, jedoch in seiner Evidenzbasis im Kontext der Heilerziehungspflege bisher wenig reflektiert wurde.
Die Befragten attestieren dem Wissenstransfer Mängel; sie fühlen sich von der Forschung oft nicht ausreichend erreicht und kritisieren das Fehlen systematischer, praxisnaher Aufbereitungen wissenschaftlicher Daten.
Die knappe Ressource Zeit wird als primäre Barriere identifiziert, die Pflegelehrer daran hindert, aktuelle Forschungsergebnisse systematisch zu suchen, zu lesen und in den Unterricht zu integrieren.
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