Bachelorarbeit, 2013
118 Seiten, Note: 1,0
1. EINLEITUNG
2. AUFBAU UND METHODIK
3. BEGRIFFSBESTIMMUNGEN
3.1 SICHERHEIT
3.1.1 Äußere Sicherheit
3.1.2 Innere Sicherheit
3.1.3 Sicherheitsgefühl
3.1.4 Unsicherheit
3.1.5 Schutz
3.1.6 Funktionale Sicherheit
3.1.7 Menschliche Sicherheit
3.1.8 Sicherheitsdilemma
3.1.9 Sicherheitspolitik
3.1.10 Schaden
3.2 STRATEGIE
3.3 MANAGEMENT
3.4 AMOK
3.5 SCHOOL SHOOTING
3.6 LEAKING
3.7 SCHWERE, ZIELGERICHTETE SCHULGEWALT
3.8 MOBBING
3.9 PRÄVENTION
4. GESETZLICHE BESTIMMUNGEN
4.1 GARANTENSTELLUNG GEM. § 2 STRAFGESETZBUCH (STGB)
4.2 FÜRSORGEPFLICHT DES DIENSTGEBERS GEM. § 1157 ALLGEMEIN BÜRGERLICHEM GESETZBUCH (ABGB)
4.3 PFLICHTEN DES DIENSTGEBERS
4.3.1 gem. § 3 Bundes-Bedienstetenschutzgesetz (B-BSG)
4.3.2 gem. § 3 ArbeitnehmerInnenschutzgesetz (ASchG)
4.4 HAFTUNGSANGELEGENHEITEN
4.4.1 Amtshaftungsgesetz (AHG)
4.4.2 Organhaftpflichtgesetz (ORGHG)
4.5 NOTWEHR GEM. § 3 STRAFGESETZBUCH
4.6 ANHALTERECHT GEM. § 80 STRAFPROZESSORDNUNG (STPO)
4.7 WOZU DIESE GESETZLICHEN BESTIMMUNGEN?
4.8 CONCLUSIO ZU GESETZLICHEN GRUNDLAGEN
5. PROJEKT „SCHULSICHERHEITSMANAGEMENT“
5.1 INHALT DES PROJEKTAUFTRAGES
5.2 PROJEKTMITGLIEDER
6. ERFAHRUNGEN BEI DER UMSETZUNG
6.1 UMSETZUNG POLIZEI
6.1.1 Landespolizeidirektion Kärnten
6.1.2 Kompetenz der Führungskräfte
6.1.3 Perspektivenwechsel in der Einsatztaktik
6.1.4 Spezialisierung
6.2 UMSETZUNG SCHULEN
6.2.1 Arbeit der Krisenteams
6.2.2 Neue Kompetenzen schaffen
6.2.3 Alarmsignale
6.2.4 Sammelplätze neu festlegen
6.2.5 Markierung als Orientierung
6.3 UMSETZUNG FEUERWEHR / RETTUNGSDIENSTE
6.4 DIE LEITSTELLEN – INTEGRIERTE, KOORDINIERTE EINSATZ-FÜHRUNG
7. EMPIRIE
7.1 FORSCHUNGSFRAGE
7.2 SICHERHEIT
7.2.1 Subjektives Sicherheitsgefühl
7.2.2 Verantwortung für die Sicherheit
7.2.3 Verlangen nach mehr Sicherheit
7.2.4 Sicherheitsgefühl an verschiedenen Orten
7.2.5 Indikatoren, welche das Sicherheitsgefühl beeinträchtigen
7.2.6 Dichte der Polizeidienststellen
7.2.7 Zeit von der Alarmierung der Polizei bis zum Eintreffen
7.2.8 Vorschläge zur Erhöhung des Sicherheitsgefühls
7.3 SCHOOL SHOOTING
7.3.1 Deutsche Studien
7.3.2 Amerikanische Studien
7.3.3 Erkenntnisse
7.4 EXPERTENBEFRAGUNG
7.4.1 Methodische Vorgehensweise
7.4.2 Leitfaden
7.4.3 Auswertungen
7.5 PERSÖNLICHER HINTERGRUND – VORANNAHMEN
7.6 INNOVATIONSCHARAKTER – ZIEL
8. FAZIT
Die Arbeit befasst sich mit der Implementierung eines Schulsicherheitsmanagements im Bundesland Kärnten unter besonderem Fokus auf das Phänomen „School Shooting“. Ziel ist die Erarbeitung von Strategien zur präventiven Vorbereitung sowie zur effektiven Krisenbewältigung durch ein enges Zusammenwirken von Schulen und Blaulichtorganisationen.
3.5 School Shooting
Für „School Shooting“ gibt es keine einheitliche Bezeichnung. Oft werden dafür Synonyme wie Amoklauf durch Jugendliche, Mehrfachtötungen durch Jugendliche, Schulmassaker, multiple Tötung durch Jugendliche und viele mehr verwendet. Amok ist ein weit gefasster Begriff, wobei „School Shooting“ sich nur Amokläufen an Schulen befasst.
„Bei der Beschäftigung mit dem noch jungen Phänomen der „School Shootings“ wird schnell deutlich, dass herkömmliche Aggressionstheorien und Konzepte der Mordforschung nicht ausreichen, um diese Vorkommnisse angemessen erklären zu können. In Abgrenzung von anderweitigen schweren Gewalttaten an Schulen handelt es sich bei School Shootings um Tötungen oder Tötungsversuche von Jugendlichen an Schulen, die mit einem direkten und zielgerichteten Bezug zu der jeweiligen Schule begangen werden. Konkreter formuliert muss bei einer Tat entweder mehreren Opfern an einer Schule gleichzeitig nach dem Leben getrachtet werden, oder es muss versucht werden, einen einzelnen Menschen zu töten, der erkennbar aufgrund seiner Funktion innerhalb der Schule ausgewählt worden ist. Auf diese Weise können die Taten einerseits von Tötungen aufgrund von Konflikten oder überbordenden Gefühlen unterschieden werden, die sich nur zufällig an einer Schule ereignet haben. Andererseits werden auch bewaffnete Gruppenstreitigkeiten (Gang-bezogene Gewalttaten) abgegrenzt. Diese Abgrenzung ist notwendig, um Kausalzusammenhänge isolieren und daraus präzise Schlüsse zur Vermeidung weiterer Taten ziehen zu können. Beziehungsmorde und Gang-bezogene Tötungen unterliegen anderen Rahmenbedingungen.“92
Robertz und Wickenhäuser verstehen unter School Shooting die Spezialform eines Amoklaufes, bei dem die Tat von einem oder mehreren Tätern an Schulen ausgeführt wird.93
1. EINLEITUNG: Einführung in die Thematik der Amoklagen an Schulen unter Verweis auf das Zitat von Sun Tsu sowie die Relevanz der präventiven Vorbereitung.
2. AUFBAU UND METHODIK: Kurze Übersicht über die Gliederung der Arbeit und die verwendeten wissenschaftlichen Methoden wie Literaturrecherche und Expertenbefragung.
3. BEGRIFFSBESTIMMUNGEN: Klärung zentraler Fachbegriffe wie Sicherheit, Strategie, Management, Amok, School Shooting, Leaking, Schulgewalt und Prävention.
4. GESETZLICHE BESTIMMUNGEN: Darstellung der rechtlichen Grundlagen bezüglich Haftung, Fürsorgepflichten und Befugnissen für Schulen und Dienstgeber in Österreich.
5. PROJEKT „SCHULSICHERHEITSMANAGEMENT“: Beschreibung der Entstehung und Organisation der Arbeitsgruppe zwischen Polizei und Landesschulrat in Kärnten.
6. ERFAHRUNGEN BEI DER UMSETZUNG: Dokumentation praktischer Erkenntnisse bei der Implementierung von Sicherheitskonzepten für Polizei, Schulen und Rettungskräfte.
7. EMPIRIE: Vorstellung der Forschungsfrage, Untersuchung des subjektiven Sicherheitsgefühls der Bevölkerung sowie Analyse von Experteninterviews zur Thematik.
8. FAZIT: Zusammenfassung der Ergebnisse und abschließende Bewertung der Notwendigkeit einer koordinierten Zusammenarbeit aller beteiligten Institutionen.
Schulsicherheitsmanagement, Amok, School-Shooting, Leaking, Krisenteam, Prävention, Sicherheit, Kriminalität, Notfallplanung, Polizei, Schule, Bedrohungsanalyse, Gewaltprävention, Krisenintervention, Haftung
Die Arbeit analysiert das Schulsicherheitsmanagement in Kärnten und untersucht, wie sich Schulen und Blaulichtorganisationen gezielt auf Amoklagen und School Shootings vorbereiten können.
Zentrale Schwerpunkte sind die Definition der Phänomene, die rechtlichen Pflichten von Dienstgebern und Schulleitungen sowie die praktische Implementierung von Krisenteams und Präventionskonzepten.
Das Ziel ist es, durch eine wissenschaftlich fundierte Vorbereitung und die Vernetzung der Akteure die Sicherheit an Schulen zu erhöhen und im Ernstfall handlungsfähig zu bleiben.
Der Autor nutzt Literaturrecherche zur theoretischen Fundierung und führt eine qualitative Expertenbefragung durch, um praxisnahe Erkenntnisse für das Schulsicherheitsmanagement zu gewinnen.
Der Hauptteil gliedert sich in Begriffserklärungen, eine Analyse der gesetzlichen Haftungsfragen, eine Dokumentation der Projekterfahrungen bei der Umsetzung und eine empirische Analyse des Sicherheitsgefühls.
Wichtige Begriffe sind Schulsicherheitsmanagement, School-Shooting, Leaking, Krisenstab, Prävention und Sicherheitsgefühl.
Krisenteams an Schulen fungieren als zentrale Schnittstelle zwischen Schule, Polizei und anderen Blaulichtorganisationen, um lokale Notfallpläne zu erstellen und Präventionsarbeit zu leisten.
Das Wissen über Leaking ermöglicht es, Vorzeichen einer drohenden Tat – etwa durch Kommunikation oder Planungsaktivitäten – frühzeitig zu erkennen und präventiv einzugreifen.
Der Autor betont, dass es keine hundertprozentige Sicherheit gibt, weshalb die systemische Vorbereitung und der authentische Austausch zwischen allen Beteiligten essenziell sind.
Die Experten, darunter hochrangige Polizeivertreter und Schulpsychologen, sind sich über die hohe Relevanz der Thematik einig, zeigen aber teils unterschiedliche Ansichten zur optimalen polizeilichen Präsenz vor Ort.
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