Masterarbeit, 2010
86 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Regelwerke im Risikomanagement
2.1. Quellen:
2.1.1. US-MIL-STD 882
2.1.2. COSO Enterprise Risk Management Framework
2.1.3. AS/NZS 4360 Risk Management
2.1.4. ISO Guide 51 und ISO Guide 73
2.1.5. FERMA-Risikomanagement-Standard
2.1.6. ISO 31000 (2009) Risk Management
2.1.7. Bundesgesetze:
2.1.8. Landesgesetze
2.1.9. Normen und ON-Regeln
2.1.10. Verordnungen
2.2. Grundlegende Begriffe
2.2.1. Unsicherheit, Risiko und Ungewissheit
2.2.2. Risiko
2.2.3. Risikomanagement
2.2.4. Risikoaggregation:
2.2.5. Risikoeigner
2.2.6. Risikomanager
2.2.7. Risikobewusstsein (eng. risk awareness):
2.2.8. Risikomanagementsystem
2.2.9. Risikomaße
2.2.10. Risikoquantifizierung
2.2.11. Prognosesysteme und Frühaufklärung
2.2.12. Risikoraum
2.2.13. Risikozone
2.2.14. Katastrophe
3. Der Risikomanagementprozess
3.1. Zusammenhang erstellen
3.2. Risikobeurteilung
3.2.1 Risikoidentifikation
3.2.2 Risikoanalyse
3.2.3 Risikobewertung
3.3 Risikoregulierung
4. Die Organisation des Risikomanagements
4.1 Anforderungen an die Organisation des Risikomanagementsystems
4.2 Aufbau eines Risikomanagementsystems
4.2.1 Risikomanagementansatz
4.2.2 Controllingansatz: Integriertes Risikomanagement
4.3 Überwachung und Risikoberichterstattung
4.4 Risikomanagement- und Frühaufklärungssysteme
4.5 Prüfung der Leistungsfähigkeit eines Risikomanagementsystems
5. BESCHREIBUNG DER AUSGANGSSITUATION
5.1 Beschreibung der Bildungseinrichtung
5.2 Eckdaten der Bildungseinrichtung
6. ANALYSE DER IST-SITUATION
6.1 System-Umwelt-Beziehung
6.2 Unternehmensentwicklung
6.3 Organisationskonfiguration
6.3.1 Aufbauorganisation
6.3.2 Ablauforganisation
6.4 Unternehmenskultur/-klima
6.5 Informations- und Kommunikationssystem
6.6 Wissensbasis/Lern- und Entwicklungsbereitschaft der Organisation
6.7 Komplexitäts- und Risikoverarbeitung
6.8 Technik/EDV
6.9 Recht und Führungsstruktur
6.10 Personal
6.11 Öffentlichkeitsarbeit
7. BESCHREIBUNG DES PROJEKTES
7.1. Inhalt des Projektauftrages
7.2. Planung des Projektes
7.3 Zielsetzung des Projektes
7.3.1 Kurzfristige Zielsetzung:
7.3.2 Mittelfristige Zielsetzung:
8. PROBLEME DES PROJEKTES
8.1 Strategische Grundsatzentscheidungen
8.2 Zusammentreffen von Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten
8.3 Integrierte Führung
8.4 Verständnis für die Sicherheit an der Bildungseinrichtung
8.5 Finanzieller Aspekt führte zur Projekteinstellung
9. PERSÖNLICHE ERFAHRUNGEN
9.1. Vorbereitungsphase
9.2. Die Rolle des Verfassers
9.3. Praktische Umsetzung
9.4. Externe im Projekt
9.5. Projektstruktur
10. RESÜMEE
Die Arbeit untersucht die Notwendigkeit und Implementierung eines Risikomanagementsystems in Bildungseinrichtungen. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich damit, wie durch systematische Risikoidentifikation und -bewertung die Sicherheit und der kontinuierliche Betrieb an einer Universität unter Berücksichtigung spezifischer Rahmenbedingungen (z.B. kritische Infrastruktur) gewährleistet werden können.
3.2.1 Risikoidentifikation
„Der Risikoidentifikation kommt die Aufgabe zu, mögliche Gefahren, Ereignisse, Entwicklungen, Trends und Szenarien zu erkennen, die eines oder mehrere Ziele der Organisation beeinträchtigen könnten.“
In der Praxis haben sich insbesondere folgende Methoden für die Identifikation von Risiken als wesentlich herausgestellt: Strategische Planung, Controlling, operative Planung und Budgetierung, Risikoworkshops, FME-Analysen (Fehler-Möglichkeits- und Einflussanalyse), Fehlerbaumanalysen, Besichtigungen, Brainstorming, Risiko-Checklisten, Experten- und Mitarbeiterbefragungen.
1. Einleitung: Definition des Risikobegriffs und theoretische Einordnung von Risikomanagement als notwendige Managementaufgabe, auch für Bildungseinrichtungen.
2. Regelwerke im Risikomanagement: Vorstellung internationaler Standards (ISO, COSO, AS/NZS) sowie relevanter österreichischer Gesetze und Normen für das Risikomanagement.
3. Der Risikomanagementprozess: Erläuterung des Kernprozesses (Zusammenhang erstellen, Identifikation, Analyse, Bewertung, Regulierung) sowie Methoden zur Risikobeurteilung.
4. Die Organisation des Risikomanagements: Untersuchung von organisatorischen Ansätzen, Aufbau eines Risikomanagementsystems und Integration in das Controlling.
5. BESCHREIBUNG DER AUSGANGSSITUATION: Darstellung der Struktur und Eckdaten einer Universität ohne bestehendes Sicherheitskonzept als Fallbeispiel.
6. ANALYSE DER IST-SITUATION: qualitative Diagnose der Organisation (Umweltbeziehung, Unternehmenskultur, Technik, Recht) zur Identifikation von Schwachstellen.
7. BESCHREIBUNG DES PROJEKTES: Planung und Umsetzung eines Projekts zur Erstellung eines Sicherheitskonzepts an der Bildungseinrichtung.
8. PROBLEME DES PROJEKTES: Analyse der Barrieren bei der Projektdurchführung, wie mangelnde strategische Unterstützung und fehlendes Sicherheitsverständnis.
9. PERSÖNLICHE ERFAHRUNGEN: Reflexion des Verfassers über die methodische und praktische Vorgehensweise im Projektteam.
10. RESÜMEE: Fazit zur Notwendigkeit proaktiven Sicherheitsmanagements und Erkenntnisse aus der Projekteinstellung aufgrund finanzieller Kürzungen.
Risikomanagement, Risikobewertung, Bildungseinrichtung, Notfallplanung, Risikohandbuch, Sicherheitsmanagement, Risikoanalyse, Risikokommunikation, Frühaufklärungssysteme, Krisenmanagement, Unternehmenssteuerung, Risikoeigner, Risikokorrelation, Gefahrenanalyse, Risikokultur.
Die Arbeit behandelt die Implementierung eines systematischen Risikomanagements in Bildungseinrichtungen wie Universitäten, um trotz komplexer Strukturen Sicherheit und Betriebskontinuität zu gewährleisten.
Die Themen umfassen rechtliche und normative Grundlagen des Risikomanagements, den Risikomanagementprozess, die organisatorische Einbettung in Hochschulen sowie die Notfallplanung.
Das Ziel ist die Erarbeitung eines Sicherheitskonzepts unter Anwendung von Risikomanagementmethoden, um die Existenzsicherung und Stabilität der Bildungseinrichtung zu fördern.
Es werden qualitative Methoden der IST-Analyse verwendet, darunter Experteninterviews, Literaturanalysen, Workshops und der Einsatz von Fragekatalogen zur Risikodiagnose.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen (Normen, Begriffe), prozessuale Aspekte (Risikobeurteilung, Risikoanalyse) und die praktische Umsetzung sowie Problemfelder bei der Projektierung eines Sicherheitskonzepts.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Risikomanagementsystem, Notfallhandbuch, Risikoidentifikation, Business Continuity Planning und Gefahrenanalyse charakterisiert.
Das Projekt wurde im Dezember 2010 eingestellt, da die Bildungseinrichtung die notwendigen finanziellen Ressourcen für die weitere Erarbeitung und Erstellung des Sicherheitskonzepts nicht mehr bereitstellen wollte.
Die Notfallplanung dient dazu, die schädigenden Auswirkungen von Großereignissen rechtzeitig einzudämmen und durch ein Notfallhandbuch klare Aufgabenverteilungen und Maßnahmen für den Ernstfall zu definieren.
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