Bachelorarbeit, 2012
109 Seiten, Note: 1,0
1. EINLEITUNG
2. UNTERSCHEIDUNG ZWISCHEN HERKÖMLICHEM MOBBING UND CYBERMOBBING
2.1. MOBBING UND BULLYING
2.1.1 Definition Mobbing und Bullying
2.1.2 Merkmale des traditionellen Mobbings
2.1.3 Erscheinungsformen des traditionellen Mobbings
2.2 CYBERMOBBING UND CYBERBULLYING
2.2.1 Definition Cybermobbing und Cyberbullying
2.2.2 Merkmale Cybermobbing
2.2.3 Erscheinungsformen von Cybermobbing und Cyberbullying
2.2.4 Methoden des Cybermobbings und Cyberbullyings
2.3 BEISPIELFÄLLE FÜR CYBERMOBBING
2.3.1 Flaming - Flame war
2.3.2 Impersonation
2.3.3 Impersonation, Denigration und anschließendes Flaming
2.3.4 Happy Slapping
3. ROLLEN IM MOBBINGPROZESS
3.1 DAS OPFER (VICTIM)
3.1.1 Opfertypus im traditionellen Mobbingprozess
3.1.2 Opfertypus im Cybermobbingprozess
3.1.3 Geschlechterverhältnis
3.1.4 Folgen von Cybermobbing für das Opfer
3.2 DER TÄTER (BULLY)
3.2.1 Tätertypus
3.2.2 Geschlechterverhältnis
3.2.3 Verhalten der Täter im Cybermobbing-Prozess
3.2.4 Folgen für die Täter von Cybermobbing
3.3 ZUSCHAUER UND MITLÄUFER
4. MÖGLICHE URSACHEN VON CYBERMOBBING
5. AUSMAßE VON CYBERMOBBING
5.1 INTERNET UND HANDYNUTZUNG VON JUGENDLICHEN
5.2 PRÄVALENZ VON CYBERMOBBING
6. PRÄVENTION UND HANDLUNGSSTRATEGIEN FÜR DIE SOZIALE ARBEIT
6.1 BISHERIGE PRÄVENTIONS- UND INTERVENTIONSSTRATEGIEN
6.1.1 Prävention
6.1.2 Interventionsmöglichkeiten
6.2 HANDLUNGSFELDER FÜR DIE SOZIALE ARBEIT
6.2.1 Öffentlichkeitsarbeit
6.2.2 Schulsozialarbeit
7. FAZIT
Die Arbeit untersucht das Phänomen Cybermobbing bei Jugendlichen zwischen 10 und 21 Jahren, um zu klären, ob es sich dabei um eine neue Form der Gewalt handelt oder lediglich um eine mediale Aufarbeitung bestehender Verhaltensweisen. Dabei werden die Rollenverteilung im Mobbingprozess, Ursachen und Ausmaße sowie geeignete Handlungsstrategien für die Soziale Arbeit analysiert.
2.1.1 Definition Mobbing und Bullying
Gemäß den gängigen Lexika stammt die Ausdrücke Mobbing, Mobben sowie das Wort Mob, welches im deutschen Sprachgebrauch Pöbel, Meute oder auch Gesindel bedeutet, von dem englischen Verb to mob ab. Das englische to mob kann übersetzt werden mit „jemanden anpöbeln, angreifen, bedrängen, über jemanden herfallen oder sich auf jemanden stürzen“.
Der Ursprung des Wortes stammt vom lateinischen mobile vulgus, was so viel bedeutet wie „die leicht zu bewegende (wankelmütige, beeinflussbare) Masse des Volkes“. Die ursprünglich plurale Bedeutung von lat. MOB hat bereits im anglo-amerikanischen Sprachgebrauch dem singularen Gebrauch Platz gemacht, so dass wir auch im Deutschen die Gewalttätigkeit eines EINZELNEN mit MOBBEN bezeichnen können.
Ein interessanter Aspekt ist, dass der Terminus Mobbing erstmals in der Verhaltensforschung von Tieren Verwendung fand. Der Biologe und Mitbegründer der Verhaltensbiologie Konrad Lorenz bezeichnete das aggressive Verhalten mehrerer Gruppenmitgliedern gegenüber einem Einzelnen als Mobbing. Die Verwendung des Begriffs Mobbing im sozialpsychologischen Kontext gibt es erst seit 1990, dank dem schwedischen Psychologen und Pionier der Mobbingforschung, Heinz Leymann.
1. EINLEITUNG: Hinführung zum Thema Cybermobbing unter Jugendlichen und Erläuterung der Zielsetzung sowie der eingegrenzten Altersgruppe für die Untersuchung.
2. UNTERSCHEIDUNG ZWISCHEN HERKÖMLICHEM MOBBING UND CYBERMOBBING: Theoretische Abgrenzung der Begriffe, Definition von Merkmalen und Vorstellung von Fallbeispielen als Basis für das Verständnis.
3. ROLLEN IM MOBBINGPROZESS: Analyse der Rollenbilder (Opfer, Täter, Zuschauer) und die psychologischen Mechanismen sowie Folgen für die beteiligten Akteure.
4. MÖGLICHE URSACHEN VON CYBERMOBBING: Untersuchung der Motive der Täter, gruppendynamischer Prozesse und der Funktionen, die Mobbing für das soziale Gefüge erfüllen kann.
5. AUSMAßE VON CYBERMOBBING: Darstellung der aktuellen Situation in Deutschland basierend auf statistischen Daten zur Mediennutzung und Prävalenz von Cybermobbing bei Jugendlichen.
6. PRÄVENTION UND HANDLUNGSSTRATEGIEN FÜR DIE SOZIALE ARBEIT: Aufzeigen von Interventionsmöglichkeiten und der zentralen Rolle der Sozialarbeit bei der Prävention und Beratung in Schulen.
7. FAZIT: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse, Betonung der Notwendigkeit kontinuierlicher Präventionsarbeit und Handlungsauftrag für die Soziale Arbeit.
Cybermobbing, Cyberbullying, traditionelles Mobbing, Opfer, Täter, Zuschauer, Soziale Arbeit, Prävention, Medienkompetenz, Interventionsstrategien, Schulsozialarbeit, Gruppendynamik, Jugendhilfe, Gewalt im Netz, Cyberstalking.
Die Arbeit beschäftigt sich mit Cybermobbing als einer modernen Form der Gewalt unter Jugendlichen und untersucht, wie sich dieses Phänomen vom herkömmlichen Mobbing unterscheidet.
Die Arbeit fokussiert sich auf die Definition von Cybermobbing, die Rollen der Beteiligten, die psychologischen Ursachen sowie die Möglichkeiten der Prävention und Intervention durch die Soziale Arbeit.
Das Ziel ist es, den aktuellen Stand und die Entwicklungen von Cybermobbing in Deutschland zu analysieren und herauszuarbeiten, ob Cybermobbing eine eigenständige Form der Gewalt darstellt.
Die Arbeit stützt sich auf eine tiefgehende Analyse von Fachliteratur, aktuellen Studien, Statistiken sowie Experteninterviews.
Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen (Definitionen), die Rollenanalyse (Opfer, Täter, Zuschauer), die Ursachenforschung, das Ausmaß durch statistische Erhebungen und konkrete Handlungsstrategien (Prävention/Intervention) erörtert.
Wichtige Begriffe sind Cybermobbing, Prävention, Soziale Arbeit, Medienkompetenz, Opfer/Täter-Dynamik und die Auswirkungen der modernen Kommunikationstechnik.
Oft handelt es sich um dieselben Personen; allerdings bietet das Internet den Tätern durch Anonymität und räumliche Distanz neue Möglichkeiten, die das Hemmschwellen-Empfinden und die soziale Kontrolle verändern können.
Da Cybermobbing tiefgreifende soziale und psychische Folgen für Jugendliche hat, gehört es zum fachlichen Auftrag der Sozialen Arbeit, bei der sozialen Integration und dem Schutz vor Ausgrenzung aktiv zu werden.
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