Bachelorarbeit, 2012
70 Seiten, Note: 2,0
Einleitung
1. Persuasive Kommunikation
2. Das Elaboration Likelihood Model
2.1 Grundlegende Konzepte und Prozesse des ELM
2.2 Die zentrale und periphere Route der Informationsverarbeitung
2.3 Das ELM in der persuasiven Situation
2.4 Kritik und Einsatzmöglichkeiten des ELM
2.5 Fazit zum ELM
3. Wahlen und Wahlkämpfe
3.1 Wahlen und Wähler
3.2 Wahlkämpfe, Wahlkampfführung und Wahlkampfkommunikation
3.3 Die Werbekampagne
4. Persuasive Kommunikation im Wahlkampf
4.1 Elaborationswahrscheinlichkeit der Wählerschaft
4.2 Beschaffenheit der Botschaft
4.3 Kurz- und langfristige Einstellungsänderungen
4.4 Effektive Werbekampagnen
5. Empirischer Teil
5.1 Untersuchungsgegenstand und Vorgehensweise
5.2 Inhaltsanalyse
5.2.1 Die Auswahlheinheit der Inhaltsanalyse
5.2.2 Analyse-, Codier- und Kontexteinheiten der Inhaltsanalyse
5.2.3 Das Kategoriensystem der Inhaltsanalyse
5.3 Auswertung der Ergebnisse
5.3.1 Gütekriterien der Inhaltsanalyse
5.3.2 Auswertungsergebnisse der Werbekampagne 2005
5.3.3 Werbekampagne 2009
Fazit
Die Arbeit untersucht die Wirkungsweise und den Einsatz von persuasiver Kommunikation in deutschen Wahlkämpfen, wobei das Elaboration Likelihood Model (ELM) theoretisch herangezogen wird, um die Gestaltung und Effektivität von Wahlwerbemitteln der CDU in den Jahren 2005 und 2009 zu analysieren.
1. Persuasive Kommunikation
In der vorliegenden Arbeit wird persuasive Kommunikation aus psychologischer Perspektive betrachtet. Deshalb soll persuasive Kommunikation hier definiert werden als „Kommunikation, die darauf abzielt, beim Empfänger einer Botschaft Einstellungen bzw. Verhaltensweisen gegenüber einem Thema (Einstellungsobjekt) zu formen, zu verstärken oder zu ändern“ (Batinic 2008: 298). Einstellungen sind dabei als Bewertungen von Gegenständen, Themen oder Personen zu verstehen. Sie können in ihrer Richtung, Resistenz, Persistenz und Handlungsrelevanz variieren (Petty/Cacioppo 1986: 4).
Persuasive Kommunikation zielt also auf die Erzeugung oder Veränderung von Bewertungen ab, die sich auf Einstellungsobjekte, also Gegenstände, Themen oder Personen, beziehen. Es gibt fünf Faktoren, die zu den typischen Bestandteilen einer persuasiven Situation gehören und den Verlauf persuasiver Kommunikation bestimmen. Zu diesen Faktoren gehören: Rezipient, Quelle, Botschaft, Kanal und Kontext (Petty/Briñol/Priester 2009: 128).
1. Persuasive Kommunikation: Definition und theoretische Grundlagen der persuasiven Kommunikation aus psychologischer Sicht mit Fokus auf Einstellungsänderungen.
2. Das Elaboration Likelihood Model: Detaillierte Einführung in das ELM als zentrales theoretisches Modell zur Erklärung, wie persuasive Kommunikation Einstellungen beeinflussen kann.
3. Wahlen und Wahlkämpfe: Analyse der Funktionen von Wahlen sowie der Strukturen und Kampagnentypen moderner Wahlkämpfe in der Bundesrepublik Deutschland.
4. Persuasive Kommunikation im Wahlkampf: Übertragung der ELM-Konzepte auf den politischen Wahlkampf und Ableitung von Hypothesen für die empirische Untersuchung.
5. Empirischer Teil: Durchführung einer Inhaltsanalyse der CDU-Werbekampagnen 2005 und 2009 zur Überprüfung der aufgestellten Hypothesen.
Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und kritische Reflexion der Anwendbarkeit des ELM im politischen Kontext.
Persuasive Kommunikation, Elaboration Likelihood Model, Wahlkampf, CDU, Wahlwerbung, Einstellungsänderung, Inhaltsanalyse, Wahlplakate, Wahlanzeigen, Elaboration, Informationsverarbeitung, Wahlkampfkommunikation, Werbekampagne.
Die Arbeit untersucht, wie Parteien im Wahlkampf persuasive (überzeugende) Kommunikation einsetzen, um die Einstellungen der Wähler zu beeinflussen.
Die zentralen Felder sind die psychologische Theorie der Einstellungsänderung, die Strukturen politischer Wahlkämpfe und die empirische Analyse von Wahlwerbemitteln.
Das Ziel ist es, die Wirkungsweise von Wahlwerbung zu ergründen und mittels Inhaltsanalyse zu bestimmen, ob CDU-Wahlwerbung 2005 und 2009 den Kriterien effektiver persuasiver Kommunikation entspricht.
Es wird eine quantitative Inhaltsanalyse von Wahlplakaten und Wahlanzeigen durchgeführt, um deren Argumentationsstruktur und Einsatz von Hinweisen zu untersuchen.
Im Hauptteil wird primär das „Elaboration Likelihood Model“ (ELM) vorgestellt, welches erklärt, unter welchen Bedingungen Informationen auf zentraler oder peripherer Route verarbeitet werden.
Wichtige Begriffe sind Elaboration, zentrale/periphere Route, Wahlkampfführung, Werbemittel (Plakate/Anzeigen) und Einstellungsänderung.
Die Analyse zeigt Unterschiede in der strategischen Nutzung von Argumenten gegenüber peripheren Hinweisen in Abhängigkeit von der jeweiligen Rolle der CDU (Opposition vs. Regierungspartei).
Die Arbeit weist auf terminologische Unschärfen bei der ELM-Operationalisierung und die Herausforderung hin, ausschließlich durch Textanalyse auf die Intentionen der Parteien zu schließen.
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