Bachelorarbeit, 2013
98 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Begriffsbestimmung und Abgrenzung
2.1 Emotionen sind Stimmungen, sind Gefühle, sind Affekte
2.2 Emotionen, Stimmungen, Gefühle und Affekte beim Essverhalten
3 Stand der Forschung
3.1 Emotionsbedingtes Essverhalten
3.2 Ergebnisse bisheriger Forschung des emotionsbedingten Essverhaltens
3.3 Varianten emotionsbedingter Veränderungen des Essverhaltens
4 Essen und Emotionen
4.1 Mood-Food
4.2 Schokolade
5 Emotionstheorien
5.1 Sozialkonstruktivistischer Ansatz
5.2 Kognitionstheoretischer Ansatz nach Arnold
5.3 Kognitionstheoretischer Ansatz nach Lazarus
5.4 Kritische Anmerkung
6 Qualitative Erhebung von Emotionen und Schokolade
6.1 Stichprobe und methodische Vorgehensweise
6.1.1 Qualitative Sozialforschung
6.1.2 Ziel der Studie
6.1.3 Stichprobe
6.1.4 Erhebungsinstrumente
6.1.5 Versuchsablauf
6.2 Auswertung und Ergebnisse
6.2.1 Auswertung der Untersuchung
6.2.2 Ergebnisse der Untersuchung
6.2.3 Interpretation der Ergebnisse
6.2.4 Qualitätsprüfung der Ergebnisse
7 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht das komplexe Wechselspiel zwischen menschlichen Emotionen und dem Essverhalten, wobei der Fokus insbesondere auf der Bedeutung von Schokolade als "Mood-Food" und deren Einfluss auf die psychische Befindlichkeit liegt.
(1) Emotionale Steuerung der Nahrungswahl:
Die Steuerung der Nahrungswahl wird durch nahrungsbezogene emotionale Reize bedingt. Positiven Reize fördern die Nahrungsappetenz, negative steigern die Nahrungsvermeidung. Der Fakt, dass etwas Süßes bereits bei Neugeborenen positive, mimische Reaktionen auslöst, während Bitteres tendenziell zu gegenteiligen Reflexen führt, deutet auf biologisch verwurzelten Reaktionstendenzen hin. Emotionen wie Ekel hingegen entstehen eher in Folge eines Lernprozesses, welche erst ab dem zweiten Lebensjahr zu beobachten sind. Auch scheinen die Ekelreaktionen bei Frauen deutlich ausgeprägter als bei Männern zu sein. Durch Gewohnheiten und kulturell tabuisierte Nahrung manifestieren sich Muster der Ablehnung gegenüber bestimmten, teils hochwertigen Lebensmitteln und lösen negative, affektive Reaktionen aus (vgl. Macht 2005, S.16).
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik ein, beleuchtet die untrennbare Verbindung von Essen und Emotionen und definiert die Forschungsfragen der Arbeit.
2 Begriffsbestimmung und Abgrenzung: Dieses Kapitel klärt die psychologischen Definitionen und Abgrenzungen von Emotionen, Stimmungen, Gefühlen und Affekten im Kontext des Essverhaltens.
3 Stand der Forschung: Hier werden wissenschaftliche Erkenntnisse über emotionsbedingtes Essverhalten sowie die verschiedenen Varianten und Mechanismen, wie Emotionen das Essverhalten (und umgekehrt) beeinflussen, dargestellt.
4 Essen und Emotionen: Dieses Kapitel widmet sich der Bedeutung von Lebensmitteln als Regulationsinstrumente für Emotionen, erläutert das Konzept des "Mood-Foods" und analysiert Schokolade als Genuss- und Trostmittel.
5 Emotionstheorien: Der theoretische Rahmen wird durch die Vorstellung sozialkonstruktivistischer und kognitionstheoretischer Ansätze (nach Arnold und Lazarus) sowie einer kritischen Würdigung erweitert.
6 Qualitative Erhebung von Emotionen und Schokolade: Dieses Hauptkapitel präsentiert die methodische Vorgehensweise, die Durchführung und die Auswertung der qualitativen Tagebuchstudie zum Schokoladenverzehr.
7 Fazit und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Ergebnisse zusammen, diskutiert diese im Kontext der theoretischen Modelle und gibt einen Ausblick auf weitere Forschungsbedarfe.
Emotionspsychologie, Essverhalten, Mood-Food, Schokolade, Qualitative Sozialforschung, Grounded Theory, Emotionsregulation, Kognitionstheorien, Lazarus, Arnold, Genuss, Belohnung, Stress, Trostessen, Wohlbefinden.
Die Arbeit befasst sich mit der psychologischen Verknüpfung von Emotionen und menschlichem Essverhalten, mit einem besonderen Fokus auf die Rolle von Schokolade.
Die zentralen Themen umfassen die Emotionspsychologie, Erklärungsmodelle für emotionales Essen, das Konzept der "Glücksnahrung" (Mood-Food) und die Analyse von Schokolade als emotional beeinflussendes Lebensmittel.
Ziel ist es aufzuzeigen, wie Emotionen das Ernährungsverhalten beeinflussen, wie Essen Emotionen verändert und welche Rolle Schokolade dabei spielt.
Es wurde ein qualitativer Forschungsansatz gewählt, der auf der "Grounded Theory" basiert und als primäres Erhebungsinstrument die Tagebuchmethode einsetzt.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Aufarbeitung der Emotionsforschung, eine detaillierte Auseinandersetzung mit "Mood-Food" sowie eine empirische qualitative Erhebung mittels Schokoladentagebüchern.
Die wichtigsten Begriffe sind emotionsbedingtes Essverhalten, Selbstregulation, Genuss, Belohnungssystem, Kognitionstheorien und Schokoladenverzehr.
Die Studie zeigt, dass für Hedonisten der Genuss im Vordergrund steht, während für andere Gruppen Schokolade eher zur kurzfristigen Stimmungsregulation oder Stressbewältigung dient.
Die Autorin kommt zu dem Ergebnis, dass der stimmungsaufhellende Effekt von Schokolade weniger auf pharmakologischen Wirkstoffen basiert, sondern vielmehr auf der Befriedigung eines bewussten Verlangens und erlernten Belohnungsmustern.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

