Bachelorarbeit, 2013
54 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Controlling
2.1 Geschichtliche Entwicklung des Controlling
2.2 Entwicklungsschritte des Controlling in Deutschland
2.3 Controlling-Konzeptionen
2.4 Begriffsbestimmung
2.5 Verschiedene Definitionen
2.6 Funktionales und Institutionelles Controlling
2.7 Funktionen des Controlling
2.7.1 Koordinationsfunktion
2.7.2 Steuerungs- und Regelungsfunktion
2.7.3 Informationsfunktion
2.8 Operatives und strategisches Controlling
2.9 Ausgewählte Instrumente des Controlling
3 Nonprofit-Organisationen
3.1 Einleitung
3.2 Begriffsbestimmung und Abgrenzung
3.3 NPOs als ›Dritter Sektor‹
3.4 Der Nonprofit-Sektor in Deutschland
3.4.1 Einleitung
3.4.2 Organisations- und Rechtsformen
3.4.3 NPO-spezifische Traditionen und Veränderungen
3.4.3.1 Einleitung
3.4.3.2 NPOS als Steuerungs- und Modernisierungsressource
3.4.3.3 Legitimierung und Nutzen von NPOs im Bezug zu der ›privilegierten Partnerschaft‹
3.4.3.4 Ausblick und Einschätzung der Veränderungen
3.4.4 Nonprofit-Sektor in Deutschland - ein quantitatives Bild
3.4.4.1 Aktuelle Datenlage
3.4.4.2 Größe
3.4.4.3 Rechtsformen und Branchen – Zusammensetzung
3.4.4.4 Zivilengagement und Beschäftigung im deutschen Nonprofit-Sektor
3.4.5 Trends und Entwicklungen
4 Controlling und Rechnungswesen in NPOs
4.1 Einleitung
4.1.1 Controlling in NPOs
4.1.1.1 Einführende Begriffserklärung und Zweck des Controllings
4.1.1.2 Teilbereiche
4.1.1.3 Voraussetzungen und Probleme des Controllings in NPOs
4.1.1.4 Normatives und strategisches Controlling
4.1.1.5 Operatives Controlling
4.1.1.6 Wirkungsorientiertes Controlling
4.1.2 Rechnungswesen in NPOs
4.1.2.1 Einleitende Begriffserklärung
4.1.2.2 Teilbereiche
4.1.2.3 Voraussetzungen und Probleme des Rechnungswesens in NPOs
4.2 Herausforderungen durch Controlling und Rechnungswesen in NPOs
5 Fazit
Diese Arbeit befasst sich mit der Bedeutung und Anwendung des Controllings im deutschen Nonprofit-Sektor. Das Ziel besteht darin, controllingspezifische Gegebenheiten zu analysieren, Zukunftstrends aufzuzeigen und zu untersuchen, welche Instrumente in NPOs Anwendung finden können und welche Rolle das Rechnungswesen dabei spielt.
3.4.3.2 NPOS als Steuerungs- und Modernisierungsressource
Die Nähe zum Staat ist ein wesentliches Charakteristikum des NPO-Sektors in Deutschland. Gesellschaftliche ›Modernisierung von oben‹ zu initiieren und erfolgreich umzusetzen, dazu werden NPOs seit den Anfängen der Moderne ganz bewusst genutzt. Gilden und Zünfte, Organisationen der traditionellen ständischen Gesellschaft, wurden im Kontext gesellschaftlicher Modernisierung in Deutschland nicht abgeschafft, sondern für staatliche Steuerungszwecke nutzbar gemacht (zum Beispiel Ärzte-Anwaltskammern) und als (berufsständische) Kammern und Verbänden neuen Aufgaben zugeführt. Als Form des Regierens unter Einbeziehung und Mitwirkung von Verbänden, einschließlich der Gewerkschaften entwickelte sich in der Folge die deutsche Variante neo-korporatistischer Politikgestaltung und -umsetzung und zwar aus dieser Tradition der politischen Indienstnahme gesellschaftlicher Organisationen.46 Auf Kernbereiche der Industrie-, Agrar-
1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Bedeutung des Controllings als Instrument zur ergebnisorientierten Unternehmenssteuerung in Nonprofit-Organisationen dar und definiert die Zielsetzung sowie das methodische Vorgehen der Arbeit.
2 Controlling: Dieses Kapitel erläutert die geschichtliche Entwicklung, die verschiedenen Konzeptionen sowie die zentralen Funktionen und Instrumente des Controllings im betriebswirtschaftlichen Kontext.
3 Nonprofit-Organisationen: Dieses Kapitel analysiert den Nonprofit-Sektor in Deutschland, beleuchtet seine Rechtsformen, historischen Traditionen und gibt ein quantitatives Bild des Sektors hinsichtlich Beschäftigung und Engagement wieder.
4 Controlling und Rechnungswesen in NPOs: Dieses Kapitel untersucht die spezifischen Anforderungen und Herausforderungen des Controllings und Rechnungswesens in NPOs, einschließlich normativer, strategischer, operativer und wirkungsorientierter Ansätze.
5 Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und bestätigt, dass Controlling für die zukünftige Konkurrenzfähigkeit von Nonprofit-Organisationen unabdingbar geworden ist.
Controlling, Nonprofit-Organisationen, NPO, Deutschland, Rechnungswesen, Unternehmenssteuerung, Gemeinnützigkeit, Strategisches Controlling, Operatives Controlling, Wirkungsorientiertes Controlling, Stakeholder, Budgetierung, Organisationsformen, Sozialsektor, Zivilgesellschaft
Die Arbeit analysiert die Notwendigkeit und Anwendung von Controlling-Instrumenten innerhalb von Nonprofit-Organisationen (NPOs) im deutschen Raum und setzt diese in Bezug zum Rechnungswesen.
Die Arbeit behandelt die Definition des Controllings, die spezifischen Rahmenbedingungen für den deutschen Nonprofit-Sektor, die Verzahnung von Controlling und Rechnungswesen sowie aktuelle Trends und Herausforderungen für NPOs.
Das Ziel ist es, die Bedeutung und Anwendung des Controllings für den deutschen Nonprofit-Sektor herauszustellen und festzustellen, ob und warum NPOs Controlling benötigen und wie sie es effektiv implementieren können.
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie die Auswertung von Statistiken und empirischen Befunden zur Situation des Nonprofit-Sektors in Deutschland.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Auseinandersetzung mit Controlling-Konzepten sowie eine detaillierte Analyse der NPO-spezifischen Besonderheiten bei der Anwendung von Controlling- und Rechnungswesensystemen.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie NPO-Controlling, Organisationsentwicklung, Ressourcenallokation, Wirkungsorientierung, Rechnungswesen, Stakeholder-Management und Subsidiaritätsprinzip charakterisiert.
NPOs orientieren sich stärker an qualitativen Zielen und ihrer spezifischen Mission, während in gewinnorientierten Unternehmen oft der Gewinn oder Shareholder Value als zentrale Steuerungsgröße dient.
Sie fungieren als zentrale Partner und Gegenspieler der Politik, nehmen Aufgaben der Politikgestaltung wahr und sind in einem dualen System der Wohlfahrtspflege eng in staatliche Strukturen eingebunden.
Oft existieren Ressentiments gegenüber quantitativen Führungsansätzen, eine bürokratische Unternehmenskultur oder ein Mangel an fachlich qualifiziertem Personal, das Controlling-Instrumente adäquat anwenden kann.
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