Bachelorarbeit, 2012
53 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Themenrelevanz
1.2 Forschungsansatz und Methodik
1.3 Zielsetzung und Akzentuierung der Untersuchung
2 Sicherheitsbestimmungen im Wandel der Zeit
2.1 Sicherheitsbestimmungen vor dem 11. September 2001
2.2 Wendepunkt 11. September 2001
3 Sicherheitsbestimmungen bei der Einreise in die Vereinigten Staaten von Amerika aufgrund des 11. September 2001
3.1 U.S. Department of Homeland Security (DHS)
3.2 U.S. Customs and Border Protection (CBP)
3.2.1 Advance Passenger Information System (APIS)
3.2.3 United States Visitor and Immigration Status Indicator Technology (US-VISIT)
3.3 U.S. Immigration and Customs Enforcement (ICE)
3.3.1 Student and Exchange Visitor Program (SEVP)
3.4 Transportation Security Administration (TSA)
3.4.1 Zielumsetzung der TSA
3.4.2 Entwicklung der TSA
4 Kritik an den veränderten Sicherheitsbestimmungen bei der Einreise
4.1 Kosten des US-Heimatschutzes
4.2 Visa-Bestimmungen
5 Schlussbemerkung
Die vorliegende Arbeit untersucht die grundlegenden Veränderungen der US-amerikanischen Einreise- und Sicherheitsbestimmungen, die infolge der Terroranschläge vom 11. September 2001 implementiert wurden, und analysiert deren Auswirkungen auf internationale Reisende und die staatlichen Strukturen.
3.1 U.S. Department of Homeland Security (DHS)
Die Veränderungen der Sicherheitsbestimmungen bei der Einreise in die USA gehen ohne Zweifel mit umfassenden Reformen, auch im strukturellen Bereich US-amerikanischer Instanzen einher. Das Überprüfen des Immigrationssystems nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 war von größerem Interesse (vgl. Entwicklungen in der Einwanderungspolitik der USA), da erkannt wurde, „[...] dass die Zusammenarbeit zwischen Bundesbehörden, Bundespolizei und dem Grenzschutz nicht mehr angemessen funktionierte.“ (Entwicklungen in der Einwanderungspolitik der USA).
Um diese Kooperation zu verbessern, wurde am 25. November 2002 das US-amerikanische Heimatschutzministerium, das Department of Homeland Security (DHS), mit Tom Ridge als erstem Minister, geschaffen. Michael Chertoff, ein ehemaliger Generalbundesanwalt, löste Ridge am 15. Februar 2005 als dessen Nachfolger ab. Grundlage war hier der Homeland Security Act of 2002, welcher vom US-amerikanischen Kongress am 25. November 2002 verabschiedet wurde (vgl. Deflem/Shutt 2005, 81). Dieses Gesetz beschreibt drei primäre Aufgaben des DHS:
[...] (A) prevent terrorist attacks within the United States; [...] (B) reduce the vulnerability of the United States to terrorism; [...] (C) minimize the damage, and assist in the recovery, from terrorist attacks that do occur within the United States“. (Homeland Security Act of 2002)
Mit der Einführung des DHS gab es die größte Umstrukturierung auf Regierungsebene seit dem 2. Weltkrieg (vgl. Deflem/Shutt 2005, 98), welches auch der Homeland Security Act of 2002 belegt. Aus dem Gesetz geht die Gründung des Ministeriums und die enorme organisatorische Veränderung hervor: „[...] The Act brought together approximately 22 separate federal agencies to establish the Department of Homeland Security [...]“ (Homeland Security Act of 2002).
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz der Thematik nach den Anschlägen vom 11. September 2001 und definiert den deskriptiven Forschungsansatz der Arbeit.
2 Sicherheitsbestimmungen im Wandel der Zeit: Dieses Kapitel vergleicht die Sicherheitsvorkehrungen vor 2001 mit der Zäsur durch die terroristischen Angriffe und ordnet diese historisch ein.
3 Sicherheitsbestimmungen bei der Einreise in die Vereinigten Staaten von Amerika aufgrund des 11. September 2001: Das Hauptkapitel beschreibt detailliert die neue Behördenstruktur (DHS, CBP, ICE, TSA) und die Einführung spezifischer Kontrollsysteme wie US-VISIT oder SEVIS.
4 Kritik an den veränderten Sicherheitsbestimmungen bei der Einreise: Hier werden die massiv gestiegenen Kosten für den Heimatschutz sowie die erschwerten Bedingungen für Visa-Bewerber kritisch hinterfragt.
5 Schlussbemerkung: Das Fazit fasst die Ambivalenz zwischen dem Ziel nationaler Sicherheit und der Wahrung liberaler Einwanderungsgrundsätze zusammen.
11. September 2001, Heimatschutz, DHS, Terrorismusbekämpfung, Grenzsicherung, Einreisebestimmungen, Visum-System, US-VISIT, APIS, SEVIS, CBP, ICE, TSA, Flugsicherheit, Biometrische Daten
Die Arbeit analysiert, wie sich die US-Sicherheitsarchitektur und die Einreisebestimmungen durch die Auswirkungen der Terroranschläge vom 11. September 2001 grundlegend gewandelt haben.
Zentrale Themen sind die Reorganisation der US-Behörden, die Einführung biometrischer Überwachungssysteme, die Entwicklung neuer Visum-Prozesse sowie die ökonomische und gesellschaftliche Kritik an diesen Maßnahmen.
Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie sich die Sicherheitsauflagen für Reisende und Studenten in den letzten zehn Jahren verändert haben und warum 2001 als entscheidender Wendepunkt in diesem Bereich gilt.
Die Arbeit verfolgt einen deskriptiven Forschungsansatz, der primär auf einer theoretischen Analyse aktueller Fachliteratur und offizieller Regierungsdokumente der USA basiert.
Der Hauptteil widmet sich ausführlich den einzelnen Behörden wie dem Department of Homeland Security (DHS), der Transportation Security Administration (TSA) sowie spezifischen Kontrollprogrammen wie US-VISIT und dem Student and Exchange Visitor Program (SEVP).
Wichtige Begriffe sind 9/11, Homeland Security, biometrische Identifikation, Grenzkontrolle und die Balance zwischen nationaler Sicherheit und Reisefreiheit.
Die Formulare (z. B. I-20, DS-2019) veranschaulichen die konkrete Umsetzung der bürokratischen Anforderungen für ausländische Studenten und Austauschschüler im Rahmen des SEVP.
Der Autor führt eine kritische Kosten-Nutzen-Analyse durch und weist auf den massiven Anstieg der Ausgaben hin, stellt jedoch gleichzeitig in Frage, ob diese Investitionen immer zur tatsächlichen Effizienzsteigerung der Sicherheit beigetragen haben.
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