Seminararbeit, 2014
113 Seiten, Note: 1,0
I. Zielsetzung
II. Finanzierung der Bundesliga
1. Allgemein
2. Internationaler Vergleich
III. Untersuchungsfeld: Vereine
1. Auswahl und Bedeutung
2. Rechtliche Struktur und Rahmenvoraussetzungen
a) Bayern München
b) Eintracht Frankfurt
c) Borussia Dortmund
d) Hertha BSC
e) Schalke 04
IV. Einnahmen
1. Spielbetrieb
a) Allgemeine Entwicklung
b) Bayern München
c) Borussia Dortmund
d) Schalke 04
e) Hertha BSC
f) Eintracht Frankfurt
2. TV-Rechte
a) Allgemein: Verteilung der TV-Rechte in der Bundesliga
b) Allgemein: Verteilung der Einnahmen im DFB-Pokal
c) Allgemein: Verteilung der Einnahmen im Europapokal (Champions League und Europa League)
d) Allgemein: Vermarktungserlöse DFL
e) Allgemeine Entwicklung
f) Bayern München
g) Borussia Dortmund
h) Schalke 04
i) Hertha BSC
j) Eintracht Frankfurt
3. Sponsoring
a) Allgemeine Entwicklung
b) Bayern München
c) Borussia Dortmund
d) Schalke 04
e) Hertha BSC
f) Eintracht Frankfurt
4. Merchandising
a) Allgemeine Entwicklung
b) Bayern München
c) Borussia Dortmund
d) Schalke 04
e) Hertha BSC
f) Eintracht Frankfurt
5. Transfers
a) Allgemeine Entwicklung
b) Bayern München
c) Borussia Dortmund
d) Schalke 04
e) Hertha BSC
f) Eintracht Frankfurt
6. Sonstige Einnahmen
V. Weiteres Einnahmepotential
1. Beteiligung von Anteilseignern
2. Anleihen
3. Social Media
4. Stärker Zentralisierte Einnahmenverteilung
5. Financial Fair Play
VI. Fazit Einnahmepotential
1. Spielbetrieb
2. TV-Rechte
3. Sponsoring
4. Merchandising
5. Transfers
Diese Arbeit analysiert das Potenzial von fünf traditionellen Bundesligavereinen (FC Bayern München, Borussia Dortmund, FC Schalke 04, Hertha BSC, Eintracht Frankfurt) zur Optimierung ihrer Einnahmequellen, basierend auf der Finanzentwicklung der Saisons 2008/2009 bis 2012/2013, um durch gezielte Maßnahmen und neue Geschäftsmodelle die Zukunftsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit der Vereine zu sichern.
1. Spielbetrieb
Die Einnahmen aus dem Spielbetrieb waren einst die Haupteinnahmequelle von Profivereinen und gehören auch heute noch zu den drei wichtigsten „Einnahmesäulen“. Bei Amateurvereinen hingegen gelten Einnahmen an Spieltagen noch immer als der größte Einnahmeposten.
Aufgrund der zunehmenden Vorreiterstelle von Fernseh- und Werbeeinnahmen sind Einnahmen aus dem Spielbetrieb jedoch nur noch an dritter Stelle der Einnahmen aufgeführt. Wo viele Zuschauer sind, folglich ein großes Interesse besteht, dort sind auch Medien und Sponsoren aufzufinden. Ein großes Publikum, vollausgelastete Stadien, ziehen Medien zur Berichterstattung und auch Sponsoren zur Imageerhöhung gezielt an. Entsprechend gilt der Posten des Spielbetriebs bei den meisten Vereinen als Grundbaustein für das Expandieren weiterer Einnahmequellen.
Die Spieltagserlöse setzen sich aus dem Ticketing für Bundesliga, DFB-Pokal, Freundschaftsspiele und gegebenenfalls bei Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb zusammen. Darunter fallen der Verkauf von Dauerkarten für die ganze Saison sowie der Verkauf von Spieltagstickets für Fans der Heim- und Gastmannschaft. Desweiteren fallen Einnahmen aus dem Catering sowie Hospitality-Leistungen an Spieltagen unter die Einnahmekategorie des Spielbetriebs.
I. Zielsetzung: Definition der Forschungsziele zur Einnahmeoptimierung bei fünf ausgewählten Bundesligavereinen unter Berücksichtigung historischer Finanzdaten.
II. Finanzierung der Bundesliga: Historischer Rückblick auf die wirtschaftliche Entwicklung der Bundesliga und ihre Etablierung als bedeutender Wirtschaftsfaktor im europäischen Vergleich.
III. Untersuchungsfeld: Vereine: Vorstellung der fünf untersuchten Vereine sowie Analyse ihrer rechtlichen Strukturen und Ausgliederungsprozesse.
IV. Einnahmen: Detaillierte Untersuchung der fünf Haupteinnahmequellen (Spielbetrieb, TV-Rechte, Sponsoring, Merchandising, Transfers) inklusive Einzelanalysen der Vereine.
V. Weiteres Einnahmepotential: Untersuchung neuer Finanzierungsmodelle und Einnahmequellen wie Anteilseignerbeteiligungen, Anleihen und Social Media.
VI. Fazit Einnahmepotential: Zusammenfassende Bewertung der Potenziale und Handlungsempfehlungen zur nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung der untersuchten Vereine.
Bundesliga, Einnahmen, Finanzierung, Sponsoring, Merchandising, TV-Rechte, Transfers, Spielbetrieb, Financial Fair Play, Anteilseigner, Stadionvermarktung, Internationalisierung, Umsatzsteigerung, Sportmanagement, Profitabilität.
Die Studie befasst sich mit der Analyse und Optimierung der Einnahmequellen von fünf ausgewählten, traditionsreichen deutschen Bundesligavereinen.
Die Untersuchung deckt die fünf Kernbereiche Spielbetrieb, Fernsehrechte, Sponsoring, Merchandising und Transfererlöse ab.
Das Ziel ist es, basierend auf einer fünfjährigen Finanzanalyse Optimierungspotenziale und Handlungsempfehlungen für die Vereine abzuleiten, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven Analyse von Geschäftsberichten, Bilanzen und Finanzkennzahlen der Vereine sowie einem nationalen und internationalen Vergleich.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Finanzkraft der Vereine, ihrer rechtlichen Rahmenbedingungen und eine detaillierte, kapitelweise Untersuchung der genannten fünf Haupteinnahmequellen.
Die Arbeit fokussiert sich auf Begriffe wie Umsatzentwicklung, Financial Fair Play, Zentralvermarktung, Markenbildung und wirtschaftliche Nachhaltigkeit im Profifußball.
Der Einstieg des Finanzinvestors KKR ermöglichte Hertha BSC die Ablösung von Krediten und den Rückkauf von Vermarktungsrechten, um die finanzielle Abhängigkeit zu senken.
Bei der KGaA fungiert eine GmbH als persönlich haftende Gesellschafterin, was dem Verein eine direktere Einflussnahme auf die Fußballabteilung ermöglicht, während die AG eine klassische Kapitalgesellschaft mit Vorstand und Aufsichtsrat darstellt.
Eigene Stadien wie die Veltins-Arena bieten Potenziale, bergen aber auch Risiken durch hohe Investitionskosten, weshalb die Tilgung oder Vermarktung der Namensrechte als entscheidender Hebel identifiziert wird.
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