Bachelorarbeit, 2014
45 Seiten, Note: 1,0
Diese Arbeit untersucht den kulturellen Transfer vom Englischen ins Deutsche bei der Synchronisation von Spielfilmen. Sie analysiert eine eigens synchronisierte Szene aus dem Film Down by Law, um die spezifischen Herausforderungen und Strategien der Übersetzung in diesem Kontext zu beleuchten.
Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung der Synchronisation als Sonderform der Übersetzung, die sich sowohl an der Ausgangs- als auch an der Zielsprache orientiert. Sie führt den Leser in die zentralen Fragestellungen der Arbeit ein und erläutert die gewählte Vorgehensweise. Kapitel 2 beschreibt das Untersuchungsmaterial – eine Szene aus dem Film Down by Law – und die angewandte Methode der Übersetzungswissenschaftlichen Analyse. Kapitel 3 widmet sich den wichtigsten Theorien der Übersetzungswissenschaft und deren Anwendung auf die Synchronisation. Kapitel 4 betrachtet auditive und visuelle Aspekte der „parole-Übersetzung“, insbesondere die Stimme, den Akzent und die Lippensynchronität. Kapitel 5 beschreibt den kulturellen Transfer anhand der rhetorischen Figurenlehre und analysiert die verschiedenen Grundtypen der Filmsynchronisation.
Die Arbeit beleuchtet die Thematik der Synchronisation von Spielfilmen mit Fokus auf den kulturellen Transfer vom Englischen ins Deutsche. Zentrale Begriffe sind Übersetzungswissenschaft, „parole“, „langue“, rhetorische Figurenlehre, Bild- und Tonspur, Stimme, Akzent, Lippensynchronität, Kulturelle Unterschiede und Übersetzungstypen.
Die Synchronisation muss sich der Bildspur unterwerfen. Die Übersetzung muss nicht nur inhaltlich passen, sondern auch zeitlich exakt auf die Lippenbewegungen des Schauspielers abgestimmt sein.
Man unterscheidet zwischen quantitativer (Dauer der Sprechpause) und qualitativer Lippensynchronität (Anpassung an die Form der Mundbewegungen bei Vokalen oder Konsonanten).
Selten. Oft muss der Sinn leicht verändert oder Sätze umgestellt werden, damit sie zum Habitus und zur Sprechlänge des Schauspielers passen (Synchronität vor Äquivalenz).
Synchronisation ist ein kultureller Transfer, bei dem Witze, Akzente oder Redewendungen so angepasst werden, dass sie für das Zielpublikum verständlich und natürlich wirken.
Die Arbeit untersucht, wie stimmliche Merkmale und regionale Akzente des Originals im Deutschen realisiert werden, um den Charakter der Figur beizubehalten.
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