Bachelorarbeit, 2013
35 Seiten, Note: 1,7
Diese Arbeit beleuchtet das Sakrament des Abendmahls aus interkonfessioneller Perspektive, insbesondere ausgehend vom Artikel 10 der Confessio Augustana (CA10). Sie untersucht die unterschiedlichen Auffassungen der evangelischen und römisch-katholischen Kirche über das Abendmahl, die auf die Reformation zurückgehen und bis heute relevant sind.
Die Einleitung stellt das Thema der Arbeit und die Relevanz des Abendmahls in der Geschichte der christlichen Kirche dar. Kapitel 2 beschäftigt sich mit dem allgemeinen Verständnis von Sakramenten im Christentum, insbesondere aus evangelischer Perspektive. Es werden Definitionen, wichtige Quelltexte und Luthers Sakramentsverständnis erläutert. Kapitel 3 fokussiert auf den Artikel 10 der Confessio Augustana und dessen Bedeutung für das Verständnis des Abendmahls. Die Reaktion der römisch-katholischen Kirche und die daraus resultierenden Probleme werden beleuchtet. Kapitel 4 untersucht die Darbietung des Abendmahls, insbesondere die Rolle des Opfers und die unterschiedlichen Auffassungen der Konfessionen. Kapitel 5 beleuchtet den Streitpunkt um Geber und Empfänger im Abendmahl. Abschließend betrachtet die Arbeit in einem Ausblick die aktuelle ökumenische Situation und die Möglichkeiten eines gemeinsamen Abendmahls.
Die Arbeit befasst sich mit zentralen Themen wie dem Sakrament des Abendmahls, der Confessio Augustana (CA), der Reformation, der interkonfessionellen Perspektive, dem Verständnis von Opfer und der Ökumene. Es werden wichtige Quelltexte wie die Confessio Augustana, die Apologie, die Confutatio und Schriften Martin Luthers (z.B. der Große Katechismus und die Augsburgische Synode) herangezogen.
Die Arbeit untersucht das Sakrament des Abendmahls aus interkonfessioneller Perspektive, basierend auf dem Artikel 10 der Confessio Augustana (CA10).
Die evangelische Kirche zählt weniger Sakramente als die römisch-katholische, da Luther nur solche Handlungen als Sakramente anerkannte, die direkt von Christus eingesetzt wurden und ein sichtbares Zeichen mit Gottes Wort verbinden.
CA10 formuliert das lutherische Verständnis der Realpräsenz Christi im Abendmahl und war ein zentraler Streitpunkt gegenüber der katholischen Kirche.
Es ist der Streitpunkt, ob die Messe ein (unblutiges) Opfer ist, das Gott dargebracht wird (katholisch), oder ein Gnadengeschenk Gottes an die Gemeinde (lutherisch).
Die Arbeit bietet einen Ausblick auf den ökumenischen Dialog und erörtert, ob die historischen Spaltungen durch moderne theologische Annäherungen überwindbar sind.
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